
Münster. Hohe Sicherheitsvorkehrungen, mehrere Demonstrationen und zeitweise gesperrte Straßen: Die Verleihung des Westfälischen Friedenspreises hat die Münsteraner Innenstadt am Donnerstag über Stunden beschäftigt. Am Abend zog die Polizei Bilanz – trotz fünf angemeldeter Versammlungen mit insgesamt rund 350 Teilnehmern blieb es nach Angaben der Behörde ohne besondere Zwischenfälle.
Rund um den Westfälischen Friedenspreis Münster waren am Donnerstag, 1. Oktober 2026, insgesamt fünf angemeldete Versammlungen im Stadtgebiet angekündigt. Nach Angaben der Polizei beteiligten sich daran zusammen rund 350 Menschen.
Besondere Zwischenfälle habe es dabei nicht gegeben. Auch die eigentliche Preisverleihung im Rathaus verlief aus polizeilicher Sicht störungsfrei.
Bereits im Vorfeld waren aufgrund der Veranstaltung verschiedene Sperrungen in der Münsteraner Innenstadt geplant worden. Zusätzlich richtete die Polizei zeitweise weitere Sperrmaßnahmen ein, als geladene Gäste zur Veranstaltung an- beziehungsweise wieder abreisten.
Die Sicherheitsmaßnahmen waren damit auch für Anwohner, Geschäftsleute und Passanten in der Innenstadt spürbar. Nach Darstellung der Polizei zeigten die Betroffenen dafür überwiegend Verständnis.
Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf bewertete den Einsatz im Anschluss positiv. Nach Angaben der Behörden waren die Sicherheitsanforderungen unter anderem mit Blick auf mögliche Spionage und hybride Bedrohungen besonders hoch.
Ziel sei gewesen, sowohl für die Verleihung des Friedenspreises als auch für die parallel stattfindenden Versammlungen einen sicheren Rahmen zu schaffen. Dieses Ziel sei erreicht worden. Dorndorf dankte zudem dem Veranstalter sowie den Bürgerinnen und Bürgern für die Zusammenarbeit und das Verständnis während der Sicherheitsmaßnahmen.






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