
Münster. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich ist am 26. Februar 2026 der Startschuss für ein zentrales Schulbauprojekt im Westen Münsters gefallen: Die Gesamtschule Münster-West in Roxel wird deutlich erweitert. Die Stadt investiert rund 21 Millionen Euro in einen Neubau mit Mensa und modernen naturwissenschaftlichen Fachräumen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.
Zum Auftakt des Bauvorhabens kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Schule und Planung zusammen. Auch die Bezirksbürgermeisterin für Münster-West, Elke Kraut-Kleinschmidt, nahm am offiziellen Spatenstich teil. Mit dem Neubau beginnt die nächste Entwicklungsphase des noch jungen Schulstandorts, der sich seit dem Schuljahr 2024/2025 im Aufbau befindet.
Ziel der Stadt ist es, die ehemalige Sekundarschule schrittweise zu einem vollwertigen und leistungsfähigen Gesamtschulstandort auszubauen. Langfristig soll die Schule Platz für rund 920 Schülerinnen und Schüler bieten. Aktuell werden dort vier fünfte und vier sechste Klassen unterrichtet. Die Nachfrage nach Plätzen an städtischen Gesamtschulen in Münster ist weiterhin hoch.
Der Erweiterungsbau entsteht unmittelbar neben den bestehenden Schulgebäuden. Geplant ist eine neue Mensa im Untergeschoss, die vom Schulhof aus barrierefrei zugänglich sein wird. In den darüberliegenden Geschossen entstehen zeitgemäß ausgestattete naturwissenschaftliche Fachräume.
Ein verglaster Verbindungsgang mit integriertem Aufzug wird den Neubau künftig mit dem Bestandsgebäude verknüpfen. Damit sollen kurze Wege und eine funktionale Einbindung in den Schulalltag gewährleistet werden.
Konstruktiv setzt die Stadt auf eine Kombination aus massiver Bauweise im Erdgeschoss und vorgefertigten Holzelementen in den oberen Geschossen. Die Holzelemente werden parallel zur Erstellung des Untergeschosses gefertigt, um die Bauzeit zu verkürzen und Beeinträchtigungen für den laufenden Schulbetrieb möglichst gering zu halten.
Vorgesehen sind zudem ein begrüntes Dach sowie eine Photovoltaikanlage. Der dort erzeugte Strom soll teilweise für den Eigenbedarf genutzt werden und den Schulstandort energetisch stärken.
Der Neubau ist nur das erste Teilprojekt im Rahmen der Gesamtentwicklung. In einem nächsten Schritt soll der umfassende Umbau der bestehenden Schulgebäude folgen. Über den entsprechenden Baubeschluss berät der Rat der Stadt Münster am 25. März. Bei positivem Votum könnten die Arbeiten noch im Sommer beginnen.
Um während der Umbauphase ausreichend Unterrichtsräume zur Verfügung zu haben, plant die Stadt sechs Interims-Fertigbauklassen. Diese sollen vorübergehend genutzt und nach Abschluss der Bauarbeiten wieder zurückgebaut werden.
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