
Münster-Mauritz. Der SuperBioMarkt an der Warendorfer Straße wird umfassend modernisiert. Dafür bleibt die Filiale vom 20. Juli bis zum 2. September 2026 geschlossen. Die Wiedereröffnung ist für Donnerstag, 3. September, geplant. Bis dahin sollen Rabattaktionen laufen, weil der Markt vor Beginn der Arbeiten komplett leergeräumt werden muss.
Im Mittelpunkt stehen moderne Kühl- und Klimatechnik, eine veränderte Wegeführung und mehr Platz in mehreren Abteilungen.
Die Käsetheke und der Bereich für Molkereiprodukte sollen vergrößert werden. Auch der Selbstbedienungsbereich an der Käsetheke wächst. Der Bedienbereich mit Wurst, Fleisch und Käse bleibt bestehen.
Auch optisch soll sich in der Filiale einiges verändern. Die Obst- und Gemüseabteilung bleibt im Eingangsbereich, soll dort aber sichtbarer werden. Die Kosmetikabteilung wird aufgewertet. Vor der Bäckertheke entsteht zudem ein kleiner Cafébereich mit vier Tischen und Sitzgelegenheiten.
Die Einkaufswagen ziehen vor den Eingang. Dort soll ein abschließbarer Unterstand entstehen. Der Kinderspielbereich bleibt erhalten. Auch die Räume für die rund 25 Mitarbeiter der Filiale sollen im Zuge des Umbaus verbessert werden.
Die betroffene Filiale liegt an der Warendorfer Straße 97 bis 101 und heißt offiziell SuperBioMarkt Münster Mauritzviertel. Regulär ist sie montags bis samstags von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Während der Schließung können Kunden auf andere SuperBioMärkte in Münster ausweichen.
Das Unternehmen betreibt in der Stadt weitere Standorte, unter anderem im Geistviertel, in Hiltrup, Gievenbeck, im Kreuzviertel, in den Arkaden und in Gremmendorf. Bundesweit gibt es aktuell 24 SuperBioMärkte.
Die SuperBioMarkt AG hat ihren Sitz in Münster und beschäftigt rund 600 Mitarbeiter. Zuletzt erzielte das Unternehmen einen Jahresnettoumsatz von 72 Millionen Euro. In den kommenden Jahren sollen jährlich ein bis zwei weitere Filialen modernisiert werden.
Parallel läuft im Unternehmen ein Generationswechsel. Luca Radau übernahm zum Jahreswechsel 2026 als alleiniger Vorstand die Geschäftsführung. Michael Radau zog sich nach mehr als 40 Jahren aus dem operativen Geschäft zurück und bleibt dem Unternehmen im Aufsichtsrat verbunden.
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