TITUS aus Münster und GEMA bringen „School’s Out Now“ auf den Schulhof

TITUS aus Münster bringt „School’s Out Now“ auf den Schulhof
Foto: FOOLPROOFED GmbH

Teilen:

Münster/München. TITUS Münster bei School’s Out Now: Die Skate-Marke hat gemeinsam mit der GEMA ein großes Abschlussfest am Gymnasium Ottobrunn begleitet. Die Schule in Bayern war als Gewinnerin aus dem bundesweiten Wettbewerb hervorgegangen. Am Freitag, 31. Juli 2026, trat dort der international erfolgreiche Musikact GLOCKENBACH auf. Nach Angaben der Veranstalter feierten knapp 1.000 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Familien und Freunden auf dem Schulgelände. Zum Programm gehörten außerdem eine Skate-Aktion und mehrere Mitmachangebote.

School’s Out Now: GLOCKENBACH spielt in Ottobrunn

Das Gymnasium Ottobrunn hatte bei der Aktion „School’s Out Now“ einen exklusiven Live-Auftritt von GLOCKENBACH gewonnen. Aus dem gewöhnlichen Schuljahresabschluss wurde dadurch ein kleines Festival mit Bühne und Rahmenprogramm. Die Schule liegt südöstlich von München und wird nach offiziellen Angaben als staatliches Gymnasium geführt.

Die Initiative war bundesweit ausgeschrieben. Nach Angaben der Organisatoren richtete sie sich an mehr als 16.000 Schulen und konnte damit potenziell über acht Millionen Schülerinnen und Schüler erreichen. Wie viele Schulen tatsächlich am Wettbewerb teilnahmen, wurde in den vorliegenden Informationen nicht genannt.

TITUS und GEMA verbinden Musik mit Skateboarding

Die Münsteraner Skate-Marke TITUS beteiligte sich als Partner an der Kampagne. Beim Gewinnerfest wurde das Musikprogramm deshalb um eine Skate-Aktion mit der Organisation Skate-Aid ergänzt. Schülerinnen und Schüler konnten dadurch neben dem Konzert auch Angebote rund um Skateboarding nutzen.

Julius Dittmann, Markenbotschafter von TITUS, verwies auf die enge Verbindung zwischen Skateboarding, Musik und der Geschichte der Marke. TITUS hat seine Wurzeln in Münster und entstand aus den Skateboard-Aktivitäten von Titus Dittmann in den späten 1970er-Jahren. Die Marke ist bis heute eng mit der deutschen Skateszene verbunden.

Warum Schulen ihre Abschlussmusik bei der GEMA anmelden

Hinter „School’s Out Now“ steht auch ein konkretes Lizenzierungsangebot. Schulen, die bei ihren Abschlussfeiern geschützte Musik öffentlich abspielen oder aufführen, können diese Nutzung bei der GEMA anmelden. Im Rahmen der Aktion waren damit Vergünstigungen bei TITUS sowie die Teilnahme an der Verlosung des GLOCKENBACH-Auftritts verbunden.

Die Kampagne verbindet damit die Anmeldung von Musiknutzungen mit einem Wettbewerb und Angeboten für Jugendliche. Nach Darstellung der Initiatoren soll vermittelt werden, dass Musik nicht kostenlos entsteht und Komponisten, Texter sowie weitere Rechteinhaber für die Nutzung ihrer Werke vergütet werden.

Skate-Aktion am Gymnasium Ottobrunn ergänzt das Konzert

Neben dem Auftritt von GLOCKENBACH setzte das Gewinnerfest auf verschiedene Beteiligungsangebote. Die Skate-Aktion sollte dabei nicht nur als Vorführung dienen, sondern den Festivalcharakter auf dem Schulhof verstärken. Hinzu kamen weitere Aktionen für die Besucher.

Felix Roth, bei TITUS für Marketing und Partnerschaften verantwortlich, sieht die Zusammenarbeit als Verbindung von Musik- und Jugendkultur. Entscheidend seien aus seiner Sicht glaubwürdige Partner und Erlebnisse, die über den eigentlichen Schulabschluss hinaus in Erinnerung bleiben. Konkrete Angaben zu den Kosten des Festes oder zur finanziellen Beteiligung der Partner wurden nicht gemacht.

Unabhängig von der Schulaktion: GEMA gewinnt gegen Musik-KI

Am selben Tag wie das Schulkonzert fiel in München ein weitreichendes Urteil zum Urheberrecht. Dieses Verfahren steht nicht in direktem Zusammenhang mit „School’s Out Now“. Das Landgericht München I gab jedoch einer Klage der GEMA gegen den US-amerikanischen KI-Musikanbieter Suno in wesentlichen Punkten statt.

Nach dem Urteil darf Suno bestimmte geschützte Musikwerke nicht ohne Zustimmung der Rechteinhaber vervielfältigen oder für das Training seines Systems verwenden. Das Gericht stärkte damit die Position von Musikschaffenden gegenüber Anbietern generativer KI. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. Suno kündigte an, mögliche weitere rechtliche Schritte einschließlich einer Berufung zu prüfen.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu