Münster sucht Projekte für den Umweltpreis 2026

Münster sucht Projekte für den Umweltpreis 2026
Foto: Caroline Muffert

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Engagierte Gruppen und Einzelpersonen können sich noch bis zum 31. August für den Umweltpreis Münster bewerben. Gesucht werden Projekte, die den Umweltschutz oder eine nachhaltige Entwicklung in der Stadt fördern. Teilnehmen können Initiativen, Vereine, Unternehmen und Privatpersonen. Zusätzlich gibt es einen Sonderpreis für Kinder und Jugendliche sowie für Schulen und Kindertagesstätten. Dieser wird durch eine Förderung der Sparkasse Münsterland Ost ermöglicht, wie die Stadt Münster mitteilt.

Umweltpreis der Stadt Münster ist mit 10.000 Euro dotiert

Mit dem Umweltpreis zeichnet die Stadt Projekte aus, die einen konkreten Beitrag zum Umweltschutz in Münster leisten. Dabei kann es beispielsweise um Bildungsangebote, Energieeinsparungen oder einen nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen gehen. Auch Projekte, die klimafreundliche Verhaltensweisen im Alltag fördern, können eingereicht werden. Insgesamt stehen Preisgelder in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung. Der Umweltpreis Münster wird alle zwei Jahre vergeben. Die Stadt richtet sich dabei nicht nur an bereits etablierte Organisationen. Auch Einzelpersonen oder kleinere Initiativen können ihre Ideen und umgesetzten Vorhaben einreichen.

Ein eigener Sonderpreis richtet sich an junge Menschen, Schulen und Kitas. Damit sollen Projekte sichtbar werden, bei denen Kinder und Jugendliche Umweltfragen praktisch untersuchen oder nachhaltige Veränderungen anstoßen. Bewerbungen sind noch bis zum 31. August möglich. Informationen zu den Teilnahmebedingungen, den Vergabekriterien und den zugelassenen Zielgruppen stellt die Stadt online unter umweltpreis-muenster.de bereit. Dort befindet sich ebenfalls das erforderliche Bewerbungsformular. Fragen beantwortet das Projektbüro im Umweltforum unter der Telefonnummer 0251 136023 oder per E-Mail an info@umweltpreis-muenster.de.

Nachhaltigkeitsprojekte aus Münster wurden bereits 2024 ausgezeichnet

Bei der vergangenen Vergabe im Jahr 2024 teilten sich Foodsharing Münster und Namiko Münster den ersten Platz. Beide Vereine beschäftigen sich mit einem nachhaltigeren Umgang mit Lebensmitteln, allerdings verfolgen sie unterschiedliche Ansätze. Foodsharing Münster gibt noch genießbare Lebensmittel weiter, die andernfalls entsorgt würden. Namiko Münster organisiert dagegen gemeinschaftliche Bestellungen größerer Mengen unverpackter Lebensmittel. Dadurch sollen Verpackungen vermieden und nachhaltige Einkaufsformen erleichtert werden.

Den Sonderpreis für Kinder und Jugendliche erhielt die Gesamtschule Münster Mitte. Im Projekt „GEMM4Future“ integrierte die Schule Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Unterricht und den Schulalltag. Schülerinnen und Schüler der sechsten und siebten Klassen bauten unter anderem eine Messstation für Umweltdaten. Mit der Station wurden Werte wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf dem Schulgelände erfasst. Dadurch konnten die Jugendlichen auch untersuchen, welchen Einfluss Bäume auf das örtliche Mikroklima haben. Die bisherigen Preisträger zeigen, dass sowohl alltagstaugliche Ideen als auch Bildungsprojekte berücksichtigt werden. Entscheidend ist laut Stadt, dass die eingereichten Vorhaben einen nachvollziehbaren Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit in Münster leisten.

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