Wilsberg aus Münster überzeugt zur Primetime: So stark ist der Vergleich mit dem Tatort

In der beliebten Krimiserie "Wilsberg" ist das fiktive Antiquariat des Protagonisten Georg Wilsberg ein zentraler Dreh- und Angelpunkt der Handlung. Es ist direkt neben der Überwasserkirche zu finden. Die Wilsberg-Immobilie in Münster steht zum Verkauf. Das berühmte Antiquariat bleibt – doch der symbolträchtige Drehort soll den Besitzer wechseln.
Foto: David Olef

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Münster. Der neue Münster-Krimi der ZDF-Reihe Wilsberg hat am Samstagabend erneut bewiesen, wie stabil das Format seit Jahren performt. Die Episode „Trügerische Sicherheit“ erreichte zur besten Sendezeit ein Millionenpublikum und setzte sich am Abend gegen die Konkurrenz durch. Auch im langfristigen Vergleich bleibt Wilsberg ein verlässlicher Quotenfaktor – gerade mit Blick auf die starke TV-Krimi-Tradition aus Münster.

Über sechs Millionen Zuschauer und Marktanteil über 25 Prozent

Nach den offiziellen Einschaltquoten verfolgten rund 6,2 Millionen Menschen die neue Folge. Das entsprach einem Marktanteil von 25,5 Prozent und machte den Wilsberg-Krimi zur erfolgreichsten Sendung des Abends. Damit bestätigte das ZDF-Format einmal mehr seine Rolle als feste Größe im Samstagabendprogramm.

Die Zahlen liegen auf dem für die Reihe typischen hohen Niveau. In früheren Jahren, insbesondere während der Lockdown-Phase, hatte Wilsberg vereinzelt noch höhere Reichweiten erzielt. Dass die Serie auch ohne außergewöhnliche Rahmenbedingungen konstant mehrere Millionen Zuschauer erreicht, unterstreicht ihre anhaltende Popularität.

Münster als Krimi-Standort mit starker Zugkraft

Wilsberg ist eng mit Münster verbunden – sowohl inhaltlich als auch atmosphärisch. Drehorte in der Innenstadt, bekannte Plätze und das unverwechselbare Lokalkolorit tragen dazu bei, dass die Reihe weit über Westfalen hinaus ihr Publikum findet. Münster zählt damit zu den bekanntesten deutschen Fernsehkrimi-Schauplätzen.

Diese regionale Verankerung ist ein Erfolgsfaktor, den auch andere Produktionen aus der Stadt nutzen. Besonders deutlich wird das im direkten Vergleich mit einem weiteren Krimi-Schwergewicht aus Münster.

Vergleich mit dem Tatort Münster: andere Liga, gleicher Standort

Während Wilsberg am Samstagabend starke Werte erzielt, spielt der Tatort Münster traditionell in einer noch größeren Reichweitenklasse. Die jüngste Ausstrahlung aus Münster im Dezember erreichte rund 11,7 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer und kam auf einen Marktanteil von über 40 Prozent.

Der Unterschied ist dabei weniger als Qualitätsurteil zu verstehen, sondern vielmehr als Ergebnis unterschiedlicher Sendeplätze und Erwartungen. Der Sonntagabend-Tatort ist seit Jahrzehnten ein nationales TV-Ereignis, während Wilsberg als Samstagabendkrimi ein etwas kleineres, aber äußerst stabiles Publikum bindet. Auffällig ist dennoch: Beide Formate zeigen, wie stark Münster als Krimi-Marke im deutschen Fernsehen verankert ist.

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Stabile Erfolgsgeschichte für das ZDF-Format

Mit „Trügerische Sicherheit“ bestätigt Wilsberg erneut seine Rolle als verlässlicher Quotengaranten. Auch wenn der Tatort Münster regelmäßig höhere Reichweiten erzielt, bleibt Wilsberg ein wichtiger Bestandteil der deutschen Fernsehlandschaft – mit konstanten Marktanteilen, treuem Publikum und klarer regionaler Identität.

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