Windthorststraße wird umgebaut: Neue Fahrradzonen und Sitzinseln geplant

In der Windthorststraße in Münster entstehen neue Fahrrad-Parkzonen und zwei Sitzinseln auf Probe.
In der Windthorststraße sollen neue Parkmarkierungen dafür sorgen, dass die Zugänge zu den Geschäften frei von Fahrrädern bleiben. ©Stadt Münster/Britta Roski

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Münster. Die Windthorststraße im Bahnhofsviertel soll übersichtlicher werden. Die Stadt Münster plant neue Markierungen für abgestellte Fahrräder, zusätzliche Abstellmöglichkeiten in der Achtermannstraße und einen dreimonatigen Test mit zwei Sitzinseln. Ziel ist es, die stark frequentierte Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt besser zu ordnen und zugleich den Bereich vor den Geschäften freizuhalten.

Neue Markierungen sollen Eingänge in der Windthorststraße freihalten

Bereits jetzt gibt es in der Windthorststraße markierte Flächen, in denen Fahrräder abgestellt werden dürfen. Künftig sollen zusätzliche Linien vor den Ladenlokalen dafür sorgen, dass die Eingänge nicht mehr durch abgestellte Räder blockiert werden. Damit reagiert die Stadt auf ein Problem, das in dem stark genutzten Abschnitt immer wieder für Unübersichtlichkeit sorgt.

Gerade auf der Achse zwischen Bahnhof und Innenstadt ist das Fahrradaufkommen hoch. Entsprechend wichtig ist eine Ordnung, die sowohl dem Radverkehr als auch dem Einzelhandel und den Fußgängern gerecht wird.

Fahrräder werden ab 20. April aus dem Bereich entfernt

Damit die Maßnahmen umgesetzt werden können, kündigt die Stadt an, ab Montag, 20. April, Fahrräder im Abschnitt der Windthorststraße zwischen Hauptbahnhof und Von-Vincke-Straße zu entfernen. Radfahrerinnen und Radfahrer sollen deshalb rechtzeitig auf andere Abstellmöglichkeiten ausweichen.

Als Alternativen nennt die Stadt umliegende Fahrradständer im öffentlichen Raum sowie die beiden Radstationen am Berliner Platz und am Bremer Platz. Räder, die am 20. April noch in dem betroffenen Bereich stehen, werden zur Fundfahrradstation am Industrieweg 75 gebracht.

Auch in der Achtermannstraße entstehen neue Abstellflächen

Nicht nur die Windthorststraße selbst wird verändert. In der nahegelegenen Achtermannstraße will die Stadt einen Teil der kostenpflichtigen Parkplätze umnutzen. Dort sollen zusätzliche Fahrrad-Abstellflächen entstehen. Außerdem sind Bewohnerparkflächen vorgesehen.

Damit wird deutlich, dass die Neuordnung im Bahnhofsviertel nicht auf einzelne Markierungen begrenzt bleibt. Vielmehr geht es darum, den knappen Straßenraum in einem hoch belasteten Bereich neu zu organisieren und verschiedene Nutzungen besser zu sortieren.

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Zwei Sitzinseln sollen das Bahnhofsviertel aufwerten

Ab Mai ist zudem ein dreimonatiger Test mit zwei Sitzinseln in der Windthorststraße geplant. Die Stadt will damit prüfen, wie sich zusätzliche Aufenthaltsangebote in dem Bereich bewähren. Neben der verkehrlichen Ordnung spielt also auch die Frage eine Rolle, wie der Straßenraum für Menschen attraktiver gestaltet werden kann.

Die Maßnahme ist Teil eines breiteren Ansatzes, mit dem das Bahnhofsviertel übersichtlicher und ansprechender werden soll. Die Stadt setzt dabei auch Anregungen der Immobilien- und Standortgemeinschaft Bahnhofsviertel Münster auf.

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