Zugausfälle, Baustellen und Ersatzverkehr: Bahnverkehr rund um Münster eingeschränkt

Zugausfälle, Baustellen und Ersatzverkehr: Einschränkungen im Bahnverkehr rund um Münster
Foto: Andrey Kremkov / unsplash

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Münster. Nach dem Schneechaos der vergangenen Tage geht es für viele Pendlerinnen und Pendler in Münster mit Einschränkungen im Bahnverkehr weiter. Zugausfälle, Baustellen und eingerichtete Ersatzverkehre prägen weiterhin den Alltag auf der Schiene, sodass Fahrgäste erneut Geduld, Verständnis und zusätzliche Zeit einplanen müssen. Gerade im Berufsverkehr macht sich die angespannte Lage bemerkbar, da verlässliche Alternativen häufig fehlen.

Davon betroffen sind mehrere Regionalbahn- und Regionalexpresslinien, die Münster regelmäßig mit dem Münsterland, dem Ruhrgebiet und Ostwestfalen verbinden. Wie aus aktuellen Bahnmeldungen hervorgeht, führen sowohl kurzfristige technische Störungen als auch länger geplante Bauarbeiten zu Verspätungen, Teilausfällen und veränderten Zugläufen. Für viele Pendler bedeutet das erneut Unsicherheit bei der täglichen Fahrt.

Reparaturarbeiten mit Auswirkungen auf Verbindungen von und nach Münster

Kurzfristige Einschränkungen gibt es aktuell auf der Strecke zwischen Oelde und Bielefeld Hauptbahnhof. Dort müssen Weichen repariert werden, weshalb nicht alle Züge den Abschnitt regulär befahren können. In der Folge fahren die Züge langsamer, wodurch es zu Verspätungen und einzelnen Ausfällen kommt, die sich auch auf den weiteren Streckenverlauf auswirken.

Für Münster ist insbesondere die Linie RB 67 betroffen. Die Regionalbahn, die normalerweise zwischen Münster, Warendorf, Gütersloh und Bielefeld verkehrt, wird im Störungszeitraum geteilt. Züge aus Richtung Münster enden bereits in Rheda-Wiedenbrück und beginnen dort auch wieder in Gegenrichtung. Zwischen Rheda-Wiedenbrück und Bielefeld Hauptbahnhof kommt es dadurch zu Teilausfällen. Pendlerinnen und Pendler müssen in diesem Abschnitt auf andere Verbindungen ausweichen oder längere Reisezeiten in Kauf nehmen.

Da kurzfristige Änderungen im Zuglauf möglich sind, wird Fahrgästen empfohlen, ihre Verbindung unmittelbar vor der Abfahrt zu überprüfen. Solche Zugausfälle in Münster zeigen erneut, wie anfällig stark genutzte Strecken für technische Störungen sind, insbesondere wenn sie mehrere Regionen miteinander verbinden.

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Großbaustelle im Ruhrgebiet belastet Bahnverkehr rund um Münster zusätzlich

Neben den aktuellen Störungen wirken sich auch umfangreiche Bauarbeiten im Ruhrgebiet auf den Bahnverkehr rund um Münster aus. Seit dem 9. Januar wird die Strecke zwischen Düsseldorf, Duisburg sowie Oberhausen und Essen modernisiert. Die Arbeiten sind bis Anfang Februar angesetzt und umfassen die Erneuerung von Gleisen, Weichen, Brücken und Oberleitungen.

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Mehrere Regionalexpresslinien mit Anbindung nach Münster sind davon betroffen, darunter auch der RE 2, der regelmäßig zwischen dem Ruhrgebiet, Münster und Osnabrück unterwegs ist. Durch die Bauarbeiten kommt es zu Umleitungen, Teilausfällen und eingerichteten Ersatzverkehren mit Bussen. Für Fahrgäste verlängern sich die Fahrzeiten, während einzelne Direktverbindungen zeitweise entfallen.

Besonders für Pendlerinnen und Pendler aus Münster bedeutet diese Großbaustelle zusätzliche Belastungen im Alltag. Die Kombination aus längeren Wegen, Umstiegen und veränderten Abfahrtsorten macht die Planung schwieriger. Diese Bahn-Baustellen rund um Münster zeigen, wie stark regionale Verbindungen von überregionalen Maßnahmen abhängig sind.

Längerfristige Teilausfälle zwischen Münster und Rheine angekündigt

Zusätzlich zu den aktuellen Einschränkungen stehen auf einer weiteren wichtigen Strecke längerfristige Bauarbeiten an. Ab dem 15. Januar kommt es auf der Linie RE 15 zwischen Münster und Rheine regelmäßig zu Teilausfällen. Die Einschränkungen betreffen jeweils Donnerstage, Freitage und Samstage im Abstand von vier Wochen und sollen bis Anfang Juni andauern.

In den betroffenen Zeiträumen können die Züge nicht durchgehend verkehren. Stattdessen wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, um die Verbindung zwischen Münster und Rheine aufrechtzuerhalten. Für viele Pendlerinnen und Pendler aus dem nördlichen Münsterland bedeutet das zusätzliche Umstiege und verlängerte Reisezeiten, was den täglichen Arbeitsweg deutlich erschwert.

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