Parfümerie Pieper schließt neun Filialen: Münster bleibt verschont

Parfümerie Pieper Insolvenz Münsterland
Donald Trung Quoc Don (Chữ Hán: 徵國單) - Wikimedia Commons.(Want to use this image?), CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

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Münster. Die Parfümerie Pieper hat im laufenden Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eine neue Mitteilung zur weiteren Sanierung veröffentlicht. Während bundesweit neun Standorte der Parfümerie Pieper vor der Schließung stehen, bleiben die Filialen in Münster geöffnet. Das Unternehmen setzt im laufenden Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung weitere Schritte zur Stabilisierung um und strafft sein Filialnetz gezielt. Der Geschäftsbetrieb an den verbleibenden Standorten wird nach Unternehmensangaben regulär fortgeführt.

Das Eigenverwaltungsverfahren war bereits im November 2025 angestoßen und zum 1. Februar 2026 offiziell eröffnet worden. Ziel ist eine Sanierung und nachhaltige Neuaufstellung – nicht die Abwicklung des Unternehmens.

Diese Standorte sind betroffen

Geschlossen werden Filialen in Essen (Limbecker Platz), Dinslaken (Neutor Galerie), Duisburg (Forum), Hamm (Westraße), Hattingen (Große Weilstraße), Mönchengladbach (Stresemannstraße), Oberhausen (Centroallee 56 und 60) sowie Viersen (Hauptstraße). In mehreren Städten handelt es sich um sogenannte Doppelstandorte in unmittelbarer Nähe, die nun zusammengelegt werden.

Durch die Maßnahmen reduziert sich die Verkaufsfläche um rund 1.180 Quadratmeter. Künftig betreibt Pieper noch 113 Filialen.

Rund 30 Mitarbeitende betroffen

Nach Unternehmensangaben sind etwa 30 Beschäftigte von den Schließungen betroffen. Ihnen sollen Angebote zur Weiterbeschäftigung an anderen Standorten unterbreitet werden. Parallel arbeitet das Unternehmen an der Optimierung von Prozessen, Kostenstrukturen und strategischer Ausrichtung, um eine wirtschaftlich tragfähige Basis zu schaffen.

Münsterer Standorte bleiben geöffnet

Für Münster bedeutet die Entscheidung vorerst Stabilität. Die Filialen an der Klemensstraße, der Ludgeristraße und an der Marktallee in Hiltrup stehen nicht auf der aktuellen Schließungsliste. Kundinnen und Kunden können dort weiterhin einkaufen. Bereits Anfang Februar war bekannt geworden, dass die Münsteraner Standorte trotz Insolvenz geöffnet bleiben.

Wie sich das Verfahren weiterentwickelt, will das Unternehmen nach eigenen Angaben transparent kommunizieren.

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