
Jülich/Ahaus. Der zweite Castortransport von Jülich nach Ahaus ist in der Nacht zu Mittwoch ohne Zwischenfälle am Ziel angekommen. Wie die Polizei Münster mitteilt, erreichte der Transport das Brennelemente-Zwischenlager in Ahaus am 22. April 2026 um 3.38 Uhr.
Nach Angaben der Polizei Münster startete der Transport gegen 23.30 Uhr. Eigentlich war ein früherer Beginn vorgesehen, allerdings kam es laut Mitteilung zu Verzögerungen bei den betrieblichen Vorbereitungen. Eine Gefahrenlage habe dabei zu keinem Zeitpunkt bestanden. Die Polizei übernahm umfangreiche Einsatzmaßnahmen, damit der Transport auf der Strecke sicher durchgeführt werden konnte.
Demnach verlief die polizeiliche Begleitung wie geplant. Auch bei der Ankunft in Ahaus habe es keine Zwischenfälle gegeben. Der Transport erreichte das Brennelemente-Zwischenlager in den frühen Morgenstunden und konnte damit störungsfrei abgeschlossen werden. Für die Polizei Münster stand dabei vor allem die Absicherung der Strecke sowie der Schutz der Versammlungen entlang des Weges im Mittelpunkt. Weil der Castortransport am späten Abend und in der Nacht unterwegs war, blieben die Auswirkungen auf andere Verkehrsteilnehmer nach Einschätzung der Behörden begrenzt.
Im Vorfeld waren laut Polizei vier Versammlungen angezeigt worden. In Jülich nahmen knapp 20 Menschen an einer Demonstration teil. In Ahaus beteiligten sich an zwei angemeldeten Versammlungen rund 180 Personen. In Bottrop kamen zudem 15 Teilnehmende zu einer weiteren Kundgebung zusammen.
Entlang der Strecke gab es zeitweise Verkehrseinschränkungen, die nach Angaben der Polizei jedoch nur vorübergehend waren. Weil der Transport in die Nachtstunden fiel, hielten sich die Beeinträchtigungen für Unbeteiligte in Grenzen. Der aktuelle Castortransport nach Ahaus ist damit aus Sicht der Polizei ohne besondere Vorkommnisse verlaufen.
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