
Eine Frau aus Recke ist Opfer einer Betrugsmasche geworden, bei der sich unbekannte Täter am Telefon als Bankmitarbeiter ausgaben. Nach Angaben der Polizei Steinfurt entstand ein Schaden im hohen fünfstelligen Bereich. Ein Teil des Geldes konnte offenbar noch zurückgeholt werden, weitere Rückbuchungen waren zum Zeitpunkt der Anzeige offen.
Der Betrug ereignete sich am Dienstag, 5. Mai. Die Frau erhielt einen Anruf, der angeblich von ihrer Hausbank kam. Im Gespräch ging es nach Darstellung der Täter um angebliche Abbuchungen, die überprüft werden sollten.
Im Verlauf des Telefonats wurde die Frau dazu gebracht, eine App herunterzuladen. Darüber erhielten die unbekannten Täter Zugriff auf ihr Bankkonto. Außerdem fragten sie persönliche Bankdaten einschließlich der PIN ab.
Nach dem Gespräch stellte die Frau fest, dass bereits vier Überweisungen von ihrem Konto ausgeführt worden waren. Der Gesamtbetrag lag laut Polizei im hohen fünfstelligen Bereich. Eine der Abbuchungen konnte rückgängig gemacht werden.
Ob auch weitere Transaktionen gestoppt oder zurückgebucht werden können, war zunächst unklar. Die Bank wurde informiert, anschließend wurden sämtliche Konten gesperrt.
Die Polizei Steinfurt warnt erneut vor dieser Betrugsmasche. Bankdaten, PINs oder Zugangsdaten sollten niemals telefonisch, per Handy oder am Computer an unbekannte Personen weitergegeben werden. Auch Apps oder Programme sollten nicht auf Aufforderung fremder Anrufer installiert werden.
Wer einen verdächtigen Anruf erhält, sollte das Gespräch beenden und selbst bei der Bank anrufen. Wichtig ist dabei, ausschließlich eine bekannte oder offiziell geprüfte Telefonnummer des Kreditinstituts zu nutzen.
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