
Herne/AI. Das Autobahnkreuz Herne zählt zu den zentralen Verkehrsknotenpunkten in NRW und liegt im Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizei Münster. Nach einer groß angelegten Umbaumaßnahme auf der A42 wurde die Verkehrsführung deutlich verändert. Besonders im Bereich des neu eröffneten Tunnels Baukau gelten nun neue Regelungen. Um die Sicherheit zu gewährleisten, setzt die Polizei verstärkt auf Geschwindigkeitsmessungen am Autobahnkreuz Herne.
Am Wochenende vom 15. bis 18. August war die A42 im Bereich des Autobahnkreuzes Herne voll gesperrt. Grund war der Umbau innerhalb der Großbaustelle. Dabei wurden die Fahrstreifen beider Richtungsfahrbahnen für kurze Strecken baulich voneinander getrennt. Zudem wurde am Montag, den 18. August, der neue Tunnel Baukau offiziell freigegeben. Von der Tangente Münster in Richtung Duisburg führt der Beschleunigungsstreifen nun direkt in den Tunnel, wo ein weiterer Beschleunigungsstreifen in die Fahrbahn Richtung Duisburg einmündet.
Die veränderte Verkehrsführung, enge Fahrstreifen und anhaltender Baustellenverkehr machen die A42 aktuell zu einer besonderen Gefahrenstelle. Aus diesem Grund gelten im gesamten Bereich des Autobahnkreuzes Herne unterschiedliche Tempolimits. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt an vielen Stellen nur 60 km/h. Damit alle Verkehrsteilnehmer sicher durch die Baustelle gelangen, setzt die Polizei Münster auf regelmäßige Geschwindigkeitsmessungen am Autobahnkreuz Herne.
Dass die Kontrollen dringend notwendig sind, zeigte sich in der Nacht von Sonntag auf Montag. Bei einer Messung erfassten die Beamten einen Pkw-Fahrer, der mit 155 km/h durch den Baustellenbereich raste – also mehr als das Doppelte der erlaubten Geschwindigkeit. Der Fahrer wurde gestoppt und muss nun mit einem empfindlichen Bußgeldverfahren rechnen. Auf ihn kommen ein Regelbußgeld von 700 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie drei Monate Fahrverbot zu.
Die Polizei weist darauf hin, dass die angepassten Geschwindigkeiten nicht nur den Baustellenbetrieb erleichtern, sondern auch schwere Unfälle verhindern sollen. Gerade in verengten Bereichen können schon kleine Fehler fatale Folgen haben. Daher werden die Geschwindigkeitsmessungen am Autobahnkreuz Herne auch in den kommenden Wochen konsequent fortgesetzt.
Quelle: Polizei Münster (ots)
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu