
Münster. Die Zeckensaison im Münsterland beginnt 2026 offenbar deutlich früher als viele Menschen es gewohnt sind. Nach Medienberichten wurden in Münster schon im Januar erste Zeckenbisse in einer Hausarztpraxis zum Thema. Das passt zu aktuellen Gesundheitshinweisen: Zecken können bereits bei milden Temperaturen aktiv werden. Damit wird das Risiko für Zeckenstiche in der Region schon früh im Jahr relevant.
Zecken gelten längst nicht mehr nur als Thema für späte Frühjahrs- und Sommermonate. Offizielle Gesundheitsinformationen weisen darauf hin, dass die Tiere schon bei Temperaturen ab etwa 5 bis 7 Grad aktiv werden können. Wer im Garten arbeitet, auf Wiesen unterwegs ist oder im Wald spazieren geht, sollte deshalb auch früh im Jahr aufmerksam sein. Für das Münsterland heißt das vor allem: Die Saison beginnt nicht erst mit den ersten heißen Tagen, sondern kann sich deutlich nach vorn verschieben.
Zecken können in Deutschland vor allem Borreliose und in bestimmten Regionen auch FSME übertragen. Für das Münsterland ist dabei wichtig: Nach der aktuellen Karte des Robert Koch-Instituts gehört die Region weiterhin nicht zu den ausgewiesenen FSME-Risikogebieten. In Nordrhein-Westfalen ist für 2026 nur Solingen als Risikogebiet genannt. Gegen FSME gibt es eine Impfung für Menschen in Risikogebieten oder mit entsprechendem Risiko, gegen Borreliose jedoch nicht. Umso wichtiger bleibt es, den Körper nach Aufenthalten im Freien gründlich abzusuchen, Zecken rasch zu entfernen und auf mögliche Warnzeichen zu achten. Als typisches frühes Symptom einer Borreliose nennt das RKI die Wanderröte, also eine sich ausbreitende Rötung rund um die Stichstelle.
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