
Münster. Am LVM-Preußenstadion in Münster steht die nächste sichtbare Veränderung an. In der Südost-Ecke der Arena wird am Freitag, 17. April, ein alter Flutlichtmast zurückgebaut. Die markante Anlage an der Hammer Straße prägte das Stadionbild über Jahrzehnte. Nun wird sie im Zuge der weiteren Umgestaltung des Areals nicht mehr benötigt.
Grund für den Rückbau ist die modernisierte Beleuchtung des Stadions. Nach dem Umbau der Südtribüne und dem Neubau der Osttribüne reicht die neue LED-Technik an den Tribünendächern inzwischen aus, um den Spielbetrieb sicherzustellen. Ein aktuelles Gutachten hat bestätigt, dass die bisherigen Flutlichtmasten dafür nicht mehr in vollem Umfang erforderlich sind.
Damit endet für einen der traditionsreichen Masten eine lange Ära. Der nun betroffene Mast in der Südost-Ecke stammt in seiner heutigen Form aus dem Jahr 1990. Er hatte damals eine noch ältere Konstruktion aus den 1950er-Jahren ersetzt. Mit rund 32 Metern Höhe gehörte er seit vielen Jahren zu den prägendsten Elementen des Stadions.
Die Arbeiten sollen innerhalb eines Tages abgeschlossen werden. Geplant ist, den Mast zunächst wenige Meter über seinem Sockel abzutrennen. Anschließend wird er am Boden weiter zerlegt. Das Metall soll danach recycelt werden.
Auswirkungen auf den Spielbetrieb des SC Preußen Münster sind durch die Maßnahme nicht zu erwarten. Der Zweitligist tritt am Sonntag, 19. April, auswärts beim FC Schalke 04 an. Weil an diesem Wochenende kein Heimspiel im LVM-Preußenstadion stattfindet, kann der Rückbau ohne Einschränkungen für den laufenden Spielbetrieb erfolgen.
Der Abbau des Mastes hängt direkt mit den weiteren Bauplänen am Stadion zusammen. In der Südost-Ecke soll bis 2027 ein neues, in die Arena integriertes Gebäude entstehen. Vorgesehen sind dort eine Kindertagesstätte mit fünf Gruppen sowie die neue Geschäftsstelle des SC Preußen Münster.
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