Grippeimpfung im Herbst 2026: Für wen sie jetzt wichtig ist

Die Grippeimpfung 2026 startet. Wer sich jetzt impfen lassen sollte und warum der Herbst dafür besonders geeignet ist.
Foto: Katja Fuhlert

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Die Grippeimpfung 2026 steht für viele Menschen im Herbst wieder an. Gerade wer ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf hat, sollte die Entscheidung nicht erst treffen, wenn die Influenza im eigenen Umfeld angekommen ist. Zwischen der Impfung und dem Aufbau des Schutzes liegen üblicherweise zehn bis 14 Tage.

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Für wen die Grippeimpfung 2026 empfohlen wird

Die Ständige Impfkommission empfiehlt die jährliche Impfung unter anderem allen Menschen ab 60 Jahren. Hinzu kommen Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen, beispielsweise der Atemwege, des Herz-Kreislauf-Systems oder des Stoffwechsels. Auch eine geschwächte Immunabwehr kann ein Grund für die Empfehlung sein.

Weitere Gruppen sind Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen sowie Menschen mit erhöhtem beruflichem Ansteckungsrisiko, insbesondere medizinisches Personal. Die Empfehlung erfasst außerdem Personen, die besonders gefährdete Menschen durch einen engen Kontakt anstecken könnten. Ob die eigene Erkrankung oder Tätigkeit darunter fällt, lässt sich in der Hausarztpraxis klären.

Oktober ist ein sinnvoller Zeitpunkt für die Planung

Nach den Angaben des Robert Koch-Instituts sollte die Impfung vorzugsweise von Oktober bis Mitte Dezember stattfinden. Ein früher vereinbarter Termin erleichtert es, vor einer stärkeren Verbreitung der Viren geschützt zu sein. Wer dieses Zeitfenster verpasst, muss die Impfung jedoch nicht automatisch auf das nächste Jahr verschieben. Auch während einer laufenden Grippewelle kann sie noch sinnvoll sein.

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Für Menschen ab 60 Jahren empfiehlt die STIKO einen Hochdosisimpfstoff oder einen mit dem Wirkverstärker MF59 versehenen Impfstoff. Welches zugelassene Präparat im Einzelfall passt, bespricht die impfende Praxis. Der Impfpass hilft dabei, auch andere fällige Impfungen im Blick zu behalten.

Was für Schwangere gilt

Für gesunde Schwangere ist die Grippeimpfung ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel empfohlen. Bei einer chronischen Grunderkrankung kann die Empfehlung bereits im ersten Drittel gelten. Die Informationen des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit erläutern außerdem einen möglichen Nutzen für das Kind: Übertragene Antikörper können nach der Geburt zum Schutz beitragen.

Die üblichen injizierbaren Grippeimpfstoffe sind Totimpfstoffe. Sie enthalten keine vermehrungsfähigen Influenzaviren und können deshalb keine Influenza auslösen. Vorübergehende Beschwerden nach einer Impfung sind davon zu unterscheiden. Fragen zu früheren Impfreaktionen gehören in das ärztliche Vorgespräch.

Warum die Impfung jedes Jahr erneut ansteht

Influenzaviren verändern sich, und der Impfschutz lässt mit der Zeit nach. Deshalb reicht eine Impfung aus dem Vorjahr nicht als dauerhafter Schutz. Die Zusammensetzung der saisonalen Impfstoffe wird regelmäßig angepasst.

Eine Grippeimpfung bietet zudem keinen vollständigen Schutz vor jeder Ansteckung. Ihr Nutzen besteht auch darin, schwere Verläufe und Komplikationen zu verhindern. Gegen gewöhnliche Erkältungsviren wirkt sie nicht. Wer nach der Impfung einen Schnupfen bekommt, kann daraus daher nicht auf ein Versagen des Grippeschutzes schließen.

Praktisch bedeutet das: Impfpass heraussuchen, persönliche Risikofaktoren ansprechen und den Termin rechtzeitig vereinbaren. Bei einer akuten stärkeren Erkrankung entscheidet die Praxis, wann die Impfung durchgeführt werden sollte.

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu