Roadtrip nach Tschechien: Abenteuerlustig auf vier Rädern unterwegs

Bild: Anthony DELANOIX

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Tschechien zählt zu den unterschätzten Roadtrip-Zielen der Deutschen. Wir fahren gern nach Frankreich oder Dänemark, nehmen sogar den weiten Weg nach Kroatien auf uns oder fliegen in die Metropolen Europas. Dabei liegt Tschechien quasi vor der Haustür Deutschlands und bietet sowohl Idylle als auch Pracht. Die Anfahrtswege sind kurz, doch die Landschaften sind umso abwechslungsreicher, denn Tschechien ist ein Land der Gebirge, Nationalparks und historischen Städten. Genau aus diesem Grund ist das Auto die beste Wahl zum Erkunden dieses Landes, denn damit kann man auch abgelegene Winkel in Böhmen und Mähren entdecken.

Die Reisevorbereitung und woran man denken sollte

Bevor es losgehen kann, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die Fahrt nach Tschechien zwar verhältnismäßig kurz ist, man aber dennoch eine tschechische Vignette braucht. Glücklicherweise hat die klassische Klebevignette für die Windschutzscheibe inzwischen ausgedient, sodass man sich das Anstehen an den Grenzübergängen und das anschließende Abkratzen des Klebers sparen kann. Stattdessen gibt es mittlerweile eine E-Vignette, die auf den tschechischen Autobahnen und Schnellstraßen verpflichtend ist. Will man sich also im Urlaub sowohl Unannehmlichkeiten als auch Bußgelder sparen, bucht man ganz einfach und unkompliziert vorab seine digitale Vignette im Internet. Die verschiedenen Gültigkeitsdauern passen zu jedem Aufenthalt. Wichtig ist außerdem, unbedingt für jeden Insassen eine Warnweste und zusätzlich noch einen Verbandskasten mitzuführen, denn das ist in Tschechien Pflicht.

Von den Gipfeln des Riesengebirges bis zur Moldau

Beginnt man die Autoreise nach Tschechien in Münster, muss man erst einmal ein paar Kilometer durch Deutschland zurücklegen. Doch sobald man im Osten ankommt, wird man mit purer Natur im Norden Tschechiens belohnt. Der Einstieg erfolgt oft über das Riesengebirge (Krkonoše) oder die Böhmische Schweiz und Highlights wie das Prebischtor oder Wanderungen zur Schneekoppe sind hier etwas ganz Besonderes. Sogar das Fahren selbst macht Spaß, denn die kurvigen Bergstraßen bieten oft malerische Ausblicke und sind zu jeder Jahreszeit strahlend schön.

Die Hauptstadt in all ihrer Pracht

Kommt man dann in Prag, dem Herzen des Landes an, muss man sich die als „Goldene Stadt“ bekannte Metropole unbedingt genauer anschauen. Das geht am besten zu Fuß, denn die Innenstadt ist für Autos eng und es gibt nur wenige Parkplätze. Wer also etwas außerhalb parkt und dann in die Stadt spaziert oder die Park-and-Ride-Parkplätze nutzt, gibt sich die beste Chance, Prag in all seiner Schönheit zu erkunden. Zu den kulturellen Must-sees gehören dabei die Karlsbrücke am frühen Morgen, die Prager Burg und das jüdische Viertel.

Südböhmische Romantik zum Abschluss der Reise

Nach einer ausgiebigen Erkundungstour in Prag darf es weiter nach Český Krumlov (Krumau) gehen, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das zu den beeindruckendsten Ecken Tschechiens gehört. Die Moldau-Schleife und die mittelalterlichen Gassen laden zum Schlendern und Staunen ein und der Besuch in traditionellen Brauereien wie Budweis sind Teil der Höhepunkte einer solchen Reise. Wichtig ist jedoch, diesen Besuch ganz besonders gut zu planen und ein paar Tage in dieser Ecke Tschechiens zu verbringen, denn im ganzen Land herrscht eine strikte 0,0-Promille-Grenze am Steuer. Doch wer sich auf die Reise nach Tschechien macht, sollte sich eh ein paar Tage Zeit nehmen, denn hier trifft Abenteuer auf Komfort – und die Gastfreundschaft bleibt noch lange in Erinnerung.

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