
Die Polizei hat neue Details zum Großeinsatz an der Nelson-Mandela-Gesamtschule in Greven veröffentlicht. Demnach kam es auf einem Schulflur zunächst zu einem verbalen Streit zwischen zwei Schülern. Im weiteren Verlauf soll einer der beiden Tierabwehrspray versprüht haben. Weil zu diesem Zeitpunkt eine kurze Pause lief, verteilte sich das Spray auch in mehrere Klassenräume.
Nach aktuellem Stand wurden 23 Schülerinnen und Schüler leicht verletzt. Sechs von ihnen kamen mit Rettungswagen ins Krankenhaus. Der Schüler, der das Spray versprüht haben soll, ist der Polizei bekannt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
An der Nelson-Mandela-Gesamtschule in Greven ist es am Montagmittag zu einem größeren Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst gekommen. Die Polizei wurde nach eigenen Angaben gegen 11.45 Uhr über den Vorfall informiert. Zunächst war von einer unbekannten Substanz die Rede.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei gerieten zwei Schüler auf einem Schulflur zunächst verbal aneinander. Im Verlauf des Streits soll einer der beiden ein Tierabwehrspray eingesetzt haben.
Da zu diesem Zeitpunkt gerade eine kurze Pause stattfand, konnte sich das Spray vom Flur aus auch in verschiedene Klassenräume verteilen. Dadurch wurden zahlreiche Schülerinnen und Schüler dem Reizstoff ausgesetzt.
Nach dem aktuellen Stand der Polizei wurden 23 Schülerinnen und Schüler leicht verletzt. Sechs von ihnen wurden mit Rettungswagen zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht.
Zuvor hatte die Feuerwehr eine höhere Zahl von Betroffenen genannt. Demnach klagten Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte unter anderem über Husten sowie Reizungen der Augen und Atemwege. Die aktuelle Polizeimeldung nennt nun 23 leicht verletzte Schülerinnen und Schüler.
Nach Angaben der Polizei richtete die Schule eine Anlaufstelle für Eltern ein. Bereits zuvor waren die Eltern über den Vorfall informiert worden.
Der betroffene Bereich der Schule wurde nach Angaben der Feuerwehr gelüftet und abgesperrt. Vier Klassen waren unmittelbar betroffen. Der übrige Unterricht konnte später weitgehend wieder aufgenommen werden.
Inzwischen ist auch bekannt, wer das Tierabwehrspray versprüht haben soll. Nach Angaben der Polizei handelt es sich um einen Schüler der Nelson-Mandela-Gesamtschule.
Welche Konsequenzen der Vorfall für ihn haben wird, ist noch offen. Die Polizei setzt ihre Ermittlungen fort. Auch die Schulleitung hatte angekündigt, den Vorfall schulrechtlich aufzuarbeiten.
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