
Mehrere Löschfahrzeuge und Atemschutztrupps rückten zu der Hofstelle aus. Nachdem der eigentliche Brand unter Kontrolle gebracht worden war, konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf verbliebene Brandnester. Außerdem kontrollierten sie das Gebäude auf weitere Gefahrenstellen. Da diese Arbeiten längere Zeit in Anspruch nehmen können, rechnete die Feuerwehr mit einem länger dauernden Einsatz. Eine genaue Zahl der beteiligten Kräfte und Fahrzeuge lag zunächst nicht vor.
Unterstützt wurden die Löscharbeiten durch die Wasserförderkomponente des TEO-Feuerwehrverbunds. TEO steht für die Zusammenarbeit der Feuerwehren aus Telgte, Everswinkel und Ostbevern. Zu der Einheit gehören zwei umgebaute ehemalige Milchtankwagen, die als „Wasserkühe“ bezeichnet werden. Jeder der beiden Wagen kann 12.000 Liter Löschwasser transportieren. Mithilfe großer Faltbehälter und eines Pendelverkehrs lässt sich so auch in abgelegenen Bauernschaften eine ausreichende Wasserversorgung aufbauen. Das ist besonders dort wichtig, wo Hydranten nicht dauerhaft genug Wasser für einen Großbrand liefern können.
Die Polizei war ebenfalls vor Ort. Brandschutzermittler sollen das Gebäude untersuchen, sobald die Feuerwehr ihre Arbeiten beendet und die Brandstelle freigegeben hat. Zur Ursache des Feuers und zur Höhe des entstandenen Sachschadens gab es zunächst keine gesicherten Angaben. Vor Beginn der Untersuchung müssen noch vorhandene Brandnester gelöscht und mögliche Gefahren durch beschädigte oder einsturzgefährdete Gebäudeteile ausgeschlossen werden. Die TEO-Wasserförderkomponente war bereits bei früheren Bränden in Ostbevern im Einsatz, unter anderem bei einem Schuppenbrand im August 2025 und einem Dachstuhlbrand im Februar desselben Jahres.






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