
Ein ungewöhnlicher Vorfall sorgt bundesweit für Aufmerksamkeit: Zahlreiche Geschäftsstellen der CDU sind auf Google Maps zeitweise umbenannt worden. Statt der offiziellen Bezeichnungen tauchten Begriffe wie „Eierhaus“, „Eierladen“ oder „CDU Eierkocher“ auf. Betroffen waren unter anderem Standorte in Warendorf, Bielefeld und Gütersloh – auch das CDU-Büro in Münster wurde mittlerweile umbenannt.
Die Änderungen auf Google Maps wurden nahezu zeitgleich an verschiedenen Orten sichtbar, was auf eine koordinierte Aktion hindeutet. Neben „Eierhaus“ kursierten auch zahlreiche Varianten, die offenbar bewusst provokant formuliert waren. In vielen Fällen wurden die falschen Einträge im Laufe des Tages wieder korrigiert, nachdem sie gemeldet worden waren.
Wer hinter der Aktion steckt, ist bislang unklar. In sozialen Netzwerken soll sich zwar eine Person zu der Aktion bekannt haben, eine unabhängige Bestätigung dafür gibt es jedoch nicht.
Inhaltlich wird der Vorfall häufig mit dem Slogan „Merz leck Eier“ in Verbindung gebracht, der in den vergangenen Wochen als politisches Meme große Verbreitung fand. Ausgangspunkt war eine Schülerdemonstration im März, bei der ein entsprechendes Plakat beschlagnahmt wurde. Die Polizei leitete in diesem Zusammenhang ein Ermittlungsverfahren gegen einen 18-Jährigen ein.
Ein direkter Zusammenhang zwischen diesem Slogan und den Google-Maps-Änderungen ist jedoch nicht belegt, wird aber in vielen Fällen als naheliegend angesehen.
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