
Ein Scheunenbrand in Rheine-Rodde hat am Samstag einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Mehr als 90 Einsatzkräfte waren vor Ort. Verletzt wurde niemand. Ein unmittelbar benachbartes Wohnhaus konnte vor einem vollständigen Übergreifen der Flammen geschützt werden, ist zunächst jedoch nicht bewohnbar.
Das Feuer war am Samstagvormittag in einer größeren Scheune in der Bauerschaft Rodde ausgebrochen. Während der Löscharbeiten stürzte das Dach des Gebäudes ein.
Besondere Aufmerksamkeit galt dem angrenzenden Bauernhaus, da die Flammen zeitweise auf das Gebäude überzugreifen drohten. Einsatzkräfte entfernten vorsorglich Teile der Dachziegel und kontrollierten den Bereich auf mögliche Glutnester. Ein vollständiger Brand des Wohnhauses konnte dadurch verhindert werden.
Menschen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Das Wohngebäude kann nach dem Brand allerdings vorerst nicht genutzt werden.
Die Lage der Brandstelle außerhalb dichter bebauter Bereiche erschwerte die Wasserversorgung. Für die Löscharbeiten wurde deshalb teilweise Wasser aus dem Dortmund-Ems-Kanal zur Einsatzstelle gepumpt.
Bis zum Nachmittag konnte das Feuer vollständig gelöscht werden. Insgesamt waren mehr als 90 Einsatzkräfte beteiligt.
Die Ursache des Brandes war zunächst noch nicht geklärt. Hinweise auf eine Straftat lagen nach dem bisherigen Ermittlungsstand nicht vor. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 200.000 Euro geschätzt.
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