Ibbenbüren: Kunden melden 8000 Euro Verlust nach Sparkassen-Einbruch

Die Sparkasse Münsterland Ost stellt 2027 mehrere Filialen in Münster um. Einige Standorte werden erweitert, andere zu SB-Angeboten.
Symbolbild: Caroline Muffert

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Ibbenbüren. Zwei Kunden der Kreissparkasse Steinfurt haben nach einem Sparkassen-Einbruch in Ibbenbüren Bargeldverluste angezeigt. Nach bisherigen Angaben geht es um 8000 Euro, die in Sparbuch-Schließfächern gelegen haben sollen. Die Polizei ermittelt gegen einen bislang unbekannten Täter.

Bargeld soll in Sparbuch-Fächern gelegen haben

Im Mittelpunkt des Falls steht nicht der Verlust von Sparbüchern, sondern Bargeld, das nach Angaben zweier Kunden in den Fächern aufbewahrt worden sein soll. Ein Geschädigter meldete demnach 2000 Euro, ein weiterer 6000 Euro.

Die betroffenen Fächer waren nach Angaben der Kreissparkasse eigentlich nicht für Bargeld oder Wertsachen vorgesehen. Sie dienten demnach der Aufbewahrung klassischer Sparbücher. Daraus ergibt sich nun eine zentrale Frage: Ob und wie der gemeldete Verlust ersetzt wird, hängt nicht nur vom Einbruch selbst ab, sondern auch von den jeweiligen Vertrags- und Versicherungsbedingungen.

Tat an der Hauptstelle in der Bachstraße

Der Einbruch ereignete sich nach bisherigen Angaben am frühen Morgen des 15. Juni in der Hauptstelle der Kreissparkasse Steinfurt an der Bachstraße in Ibbenbüren. Der Täter soll in das Gebäude eingedrungen sein und mehrere Schließfächer geöffnet haben.

Nach Polizeiangaben gibt es Videoaufnahmen. Eine Identifizierung war bislang jedoch nicht möglich, weil der Täter maskiert war. Bereits wenige Tage vor der Tat hatte es einen Einbruchsalarm gegeben. Damals wurde nach bisherigen Angaben nichts Verdächtiges festgestellt und nichts entwendet.

35 Fächer geöffnet, elf davon vermietet

Nach Angaben der Kreissparkasse wurden insgesamt 35 Sparbuch-Schließfächer aufgebrochen. Davon waren elf vermietet. Sparbücher sollen nicht entwendet worden sein. Betroffene Kunden wurden nach Angaben des Instituts persönlich informiert.

Die Zahl der vermieteten Sparbuch-Fächer ist nach Angaben der Kreissparkasse rückläufig. In der Hauptstelle gibt es demnach 450 dieser Fächer, von denen zuletzt 75 vermietet waren. Hintergrund ist der Wandel vom gedruckten Sparbuch zu digitalen Varianten.

Versicherungsfrage bleibt für Betroffene entscheidend

Die Kreissparkasse verweist darauf, dass in den Sparbuch-Schließfächern keine Wertsachen aufbewahrt werden dürfen. Eine spezielle Absicherung für Bargeld oder Wertsachen in diesen Fächern besteht nach Angaben des Instituts deshalb nicht.

Ob private Versicherungen den Schaden übernehmen können, hängt vom jeweiligen Vertrag ab. Bei Schließfächern kommt es grundsätzlich darauf an, ob Bargeld oder Wertsachen ausdrücklich mitversichert sind und ob der Inhalt nachgewiesen werden kann. Für die beiden betroffenen Kunden dürfte genau diese Frage nun entscheidend sein.

Polizei ermittelt weiter

Wie der Täter mehrere Fächer öffnen konnte, ohne gestört zu werden, ist bislang nicht abschließend geklärt. Zu konkreten Sicherheitsvorkehrungen machte die Kreissparkasse keine näheren Angaben.

Die Ermittlungen laufen weiter. Unklar blieb zunächst auch, ob es Hinweise auf weitere Beteiligte gibt oder ob die Polizei einen Zusammenhang mit anderen Schließfach-Aufbrüchen prüft.

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