Kommunalwahl 2025 in Dülmen: CDU triumphiert – Hövekamp gewinnt Bürgermeisterwahl mit 73 Prozent

Kommunalwahl 2025 in Dülmen: Bürgermeister Carsten Hövekamp (CDU) gewinnt mit 73 %. CDU erreicht 55,8 % im Rat, SPD verliert deutlich, Grüne schwächeln, Linke legen leicht zu.
Bürgermeisterwahl Dülmen

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Dülmen. Bei der Kommunalwahl 2025 hat die CDU in Dülmen ein herausragendes Ergebnis erzielt. Amtsinhaber Carsten Hövekamp wurde mit 73,0 Prozent der Stimmen als Bürgermeister bestätigt. Sein Herausforderer Andreas Bier von der SPD kam auf 27,0 Prozent. Mit einer Wahlbeteiligung von 63,0 Prozent lag die Beteiligung höher als in vielen anderen Kommunen der Region.

Deutlicher Rückhalt für den Bürgermeister

Der Wahlabend in Dülmen brachte keine Überraschungen. Schon nach den ersten ausgezählten Stimmbezirken zeichnete sich ab, dass Hövekamp klar vorne lag. Unterstützer werteten das Ergebnis als Vertrauensbeweis für seine bisherige Amtsführung. Für die SPD blieb nur der Achtungserfolg, überhaupt fast ein Drittel der Stimmen zu holen – ein klarer Sieg gegen die CDU war jedoch zu keinem Zeitpunkt in Reichweite.

Ratswahl: CDU dominiert, SPD verliert

Die Ratswahl verlief ähnlich deutlich. Mit 55,8 Prozent erreichte die CDU die absolute Mehrheit und verbesserte ihr Ergebnis um mehr als fünf Punkte im Vergleich zu 2020. Die SPD stürzte auf 18,7 Prozent ab und verlor 4,4 Punkte. Die Grünen kamen auf 14,0 Prozent, was einem Rückgang von zwei Punkten entspricht. Die FDP büßte leicht ein und erzielte 6,4 Prozent. Einzige Gewinner auf der Oppositionsseite waren die Linken, die mit 5,2 Prozent einen kleinen Zuwachs verzeichnen konnten.

Einordnung und Ausblick

Die CDU ist nach dieser Wahl in Dülmen politisch so stark wie seit Jahren nicht mehr. Mit einer klaren Mehrheit im Rat und einem Bürgermeister, der drei Viertel der Wählerschaft hinter sich weiß, hat sie ein komfortables Mandat für die kommenden Jahre.

Für die SPD ist das Ergebnis ernüchternd. Weder im Bürgermeisterrennen noch im Rat konnte sie an alte Stärke anknüpfen. Die Grünen, die 2020 noch im Aufwind waren, mussten ebenfalls Verluste hinnehmen. Die kleineren Parteien spielen nur eine Nebenrolle, auch wenn die Linke erstmals in Dülmen an Einfluss gewinnt.

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