
Ahaus. Ein freilaufendes Känguru hat in Ahaus-Ottenstein einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz ausgelöst. In der Nacht zu Donnerstag meldete ein Zeuge das Tier, kurz darauf rückten die Beamten mit einem Tierfangnetz an. Das Mini-Känguru wurde eingefangen, tierärztlich versorgt und in eine Tierklinik gebracht. Unklar ist nun, wem das Wallaby gehört und wie es entlaufen konnte.
Nach Angaben der Kreispolizeibehörde Borken rückten die Einsatzkräfte nach Ahaus-Ottenstein aus, nachdem das Tier dort gemeldet worden war. Vor Ort gelang es den Beamten, das Wallaby mit einem Tierfangnetz einzufangen. Anschließend wurde ein Tierarzt hinzugezogen, der das Tier untersuchte und versorgte.
Zur weiteren Betreuung brachten die Polizisten das Wallaby in eine Tierklinik. Nach Informationen der Borkener Zeitung soll es sich dabei um die Tierklinik Hochmoor handeln.
Wer das Wallaby hält oder wo es ausgebrochen ist, steht bislang nicht fest. Die Polizei ermittelt deshalb zu den Umständen und sucht nach dem Besitzer oder der Besitzerin. Hinweise nimmt die Polizei Borken unter der Telefonnummer 02861/9000 entgegen.
Ein Tierheim konnte das Tier nach den vorliegenden Informationen nicht aufnehmen, weil für diese Tierart besondere Quarantäne-Vorschriften gelten.
Wallabys werden häufig als Mini-Kängurus bezeichnet, weil sie deutlich kleiner sind als große Känguruarten. Sie gehören zur Familie der Kängurus und stammen ursprünglich aus Australien und angrenzenden Regionen. In Deutschland werden exotische Tiere zwar privat gehalten, die Regelungen dafür sind jedoch nicht bundesweit einheitlich.
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