Preußen Münster bangt um Offensivkraft: Joshua Mees fällt mit Sehnenabriss aus

Beim Preußen Trainer Relegationsspiel drohen Geldstrafen – erfahre hier, welche Konsequenzen der Einsatz ohne Pro-Lizenz haben kann. Preußen Stadion in Münster Preußen Münster gegen Hertha BSC
Foto: Stefan Schwegmann

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Münster. Der SC Preußen Münster muss einen schweren Rückschlag verkraften: Offensivspieler Joshua Mees hat sich beim Zweitliga-Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf einen Sehnenabriss im hinteren Oberschenkel zugezogen. Damit fällt er für mehrere Wochen aus – ein Verlust, der die Offensive der Adlerträger spürbar schwächt.

Schlimmere Diagnose als zunächst angenommen

Noch am Sonntagabend hatten viele gehofft, dass es sich lediglich um einen Muskelfaserriss handeln könnte. Doch die medizinische Untersuchung brachte eine weitaus ernstere Verletzung ans Licht. Mees wird frühestens nach der Länderspielpause im Oktober wieder einsatzfähig sein. Einen genauen Zeitplan für seine Rückkehr nannte der Verein bislang nicht.

Verletzungsanfälligkeit kein neues Thema

Die Verletzung reiht sich in eine Serie von Ausfällen ein, die den 29-Jährigen schon seit längerer Zeit begleiten. In den vergangenen Spielzeiten musste er wiederholt wegen muskulärer Probleme und Blessuren pausieren. Gerade in Münster hatte er zuletzt einen Aufwärtstrend gezeigt, den die erneute Verletzung nun abrupt stoppt.

Bedeutung für das Offensivspiel der Preußen

Für die Münsteraner Offensive ist der Ausfall besonders bitter. Mees hatte sich zum Saisonstart in starker Form präsentiert. In Bochum traf er gleich doppelt und auch gegen Düsseldorf setzte er mit dynamischen Aktionen Akzente, bevor er verletzungsbedingt ausgewechselt wurde. Seine Fähigkeit, Räume zu nutzen und das Tempo im Angriff zu variieren, machte ihn in den vergangenen Wochen zu einem unverzichtbaren Teil des Spiels.

Wer springt in die Bresche?

Trainer Alexander Ende muss die Lücke im Kader nun schließen. Denkbar ist ein Einsatz von Charalambos Makridis oder Yassine Bouchama im offensiven Mittelfeld, auch Zidan Sertdemir könnte die Rolle hinter den Spitzen übernehmen. Zudem gilt Oliver Batista Meier als flexibel genug, um in einer zurückgezogenen Position Verantwortung zu übernehmen. Im Sturmzentrum dürfte weiterhin Lars Lokotsch gesetzt sein, der zuletzt als Anspielstation überzeugt hat.

Hoffen auf weitere Rückkehrer

Während Mees ausfällt, arbeitet Etienne Amenyido an seinem Comeback. Der Offensivspieler absolviert bereits Laufeinheiten, doch eine konkrete Rückkehrprognose steht noch aus. Für die kommenden Spiele bleibt es daher eine Herausforderung, die offensive Durchschlagskraft zu erhalten.

Blick auf die nächsten Partien

Bis zur Länderspielpause warten auf Preußen Münster mehrere wichtige Spiele in der 2. Bundesliga. Gerade im heimischen Preußenstadion hoffen die Fans aus Münster und dem Umland auf starke Auftritte, auch ohne Mees. Der mögliche Wiedereinstieg gegen Dynamo Dresden Mitte Oktober markiert bereits jetzt einen wichtigen Zielpunkt.

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