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Förderung digitaler Bildung: Drei Projekte mit Beteiligung der Uni Münster

Förderung digitaler Bildung: Drei Projekte mit Beteiligung der Uni Münster
Quelle: Windows auf Unplash

Neue Wege in der digitalen Lehre: Frei zugängliche Online-Materialien

Digitale Lehrformate sind längst ein fester Bestandteil des Hochschulalltags und haben durch die Corona-Pandemie und technologische Fortschritte noch mehr an Bedeutung gewonnen. Um die digitale Lehre weiter zu fördern, hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen die Förderlinie „OERContent.nrw“ für frei zugängliche Online-Materialien, auch Open Educational Resources (OER) genannt, ins Leben gerufen. Drei Projekte mit Beteiligung der Universität Münster wurden nun für eine Förderung ausgewählt. Diese Projekte werden zukünftig Übungsvideos für juristische Klausuren, Lernmodule zu Bildungsgerechtigkeit und Inklusion sowie einen interaktiven Austausch über biblisches Grundlagenwissen bereitstellen.

Digitale Klausurenwerkstatt im Kollektiven Arbeitsrecht

Ziel des Projekts „Digitale Klausurenwerkstatt im kollektiven Arbeitsrecht“ ist es, Studierende während ihrer juristischen Ausbildung sowohl ein systematisches Verständnis des Rechts zu vermitteln als auch sie praxisnah auf Klausuren und ihre zukünftige Berufswelt vorzubereiten. Das Projekt bündelt Vorlesungen zu diesem Thema an allen juristischen Fakultäten in Deutschland und ergänzt diese um eine Klausur- und Praxiskomponente. In den Videos werden die Lösungen der Klausurthemen sowohl methodisch als auch inhaltlich vorgestellt. Selbstlerntests und kurze Überblicksvideos dienen der Wiederholung, zudem kommen Praktiker zu Wort.

BInQ-Bio – Bildungsgerechtigkeit und Inklusion im Biologie-Lehramtsstudium

Das Projekt „BInQ-Bio“ zielt darauf ab, Bildungsgerechtigkeit und Inklusion stärker im Biologie-Lehramtsstudium zu verankern. Es werden sechs barrierefreie, digital gestützte Lernmodule entwickelt, die bis zu 14 Credit Points umfassen. Diese „Inklusions-CPs“ können als modulares Baukastensystem bundesweit auch an anderen Universitäten genutzt werden.

Diskursives Lehren – nachhaltiges Lernen

Im Projekt „Diskursives Lehren – nachhaltiges Lernen“ wird Online-Material entwickelt, das angehenden Religionslehrern, Pfarrern und Gemeindereferenten das nötige Wissen vermittelt, um an akademischen Debatten teilnehmen zu können. Das Kursmaterial besteht unter anderem aus Videos und Gruppendiskussionen. Interaktive Elemente fordern die Studierenden zu einer eigenen Positionierung heraus. Der Ansatz ist auf andere geisteswissenschaftliche Fächer übertragbar.

Die Förderung dieser Projekte zeigt, dass die Universität Münster gut aufgestellt und vernetzt ist, um die digitale Lehre weiter voranzutreiben. Dies ist ein Gewinn für alle Beteiligten und ein wichtiger Schritt in Richtung einer modernen, digitalen Hochschulbildung.

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