Der Absturz heute im MDR: Doku über den Unister-Fall und Thomas Wagner

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Grzegorz Walczak

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Der Absturz läuft am heutigen Dienstag, 7. Juli 2026, zur Primetime im MDR. Die Sendung beginnt um 20:15 Uhr und dauert bis 21:00 Uhr. Eine Wiederholung ist in der Nacht auf Mittwoch, 8. Juli 2026, von 00:30 Uhr bis 01:15 Uhr vorgesehen. In der ARD Mediathek ist die Sendung als Programmpunkt aufgeführt, allerdings mit dem Hinweis, dass derzeit kein Video verfügbar sei. Damit handelt es sich bei Der Absturz nicht um einen Spielfilm und auch nicht um eine klassische Serie, sondern um eine 45-minütige Dokumentation aus dem Jahr 2018.

Handlung: Worum geht es in Der Absturz?

Im Mittelpunkt der Dokumentation steht die Geschichte des Leipziger Unternehmens Unister. Der Konzern wurde durch Reiseportale wie Ab-in-den-Urlaub.de und fluege.de bekannt und galt lange als eine der auffälligsten Erfolgsgeschichten der deutschen Internetwirtschaft. Der Film zeichnet nach, wie aus einem studentischen Start-up ein großes Online-Unternehmen wurde. Zugleich geht es um die späteren Probleme: Beschwerden über Gebührenmodelle, Ermittlungen, interne Konflikte und wirtschaftlichen Druck. Der Absturz führt diese Entwicklung bis zum Tod des Gründers Thomas Wagner fort. Wagner kam 2016 nach einem missglückten Kreditgeschäft bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Kurz darauf geriet das weit verzweigte Firmenimperium in die Insolvenz.

Zentrale Figur: Thomas Wagner

Da Der Absturz eine Dokumentation ist, gibt es keine Hauptdarsteller im fiktionalen Sinn. Die zentrale Figur ist Thomas Wagner. Der Unternehmer aus Sachsen-Anhalt gründete Unister als junger BWL-Student und baute daraus ein Unternehmen mit bekannten Internetmarken auf. Fernsehserien.de beschreibt die Folge als Beitrag von Die Story im Ersten und führt sie als Staffel 7, Folge 52 mit einer Länge von 45 Minuten. In der Zählung der Reihe ist es Folge 192. Als Deutsche TV-Premiere ist der 3. September 2018 im Ersten verzeichnet.

Beteiligte: Konstantin Korosides, Daniel Kirchhof und Lucas Flöther

Gaststars im Sinne eines Krimis, Films oder Seriencasts gibt es bei Der Absturz nicht. Stattdessen arbeitet die Dokumentation mit Archivmaterial, internen Dokumenten und Aussagen früherer Mitarbeiter. In der Berichterstattung zur damaligen Ausstrahlung werden unter anderem frühere Weggefährten und Beteiligte des Unister-Komplexes genannt. Dazu zählen etwa der ehemalige Pressesprecher Konstantin Korosides, Mitgesellschafter Daniel Kirchhof und Insolvenzverwalter Lucas Flöther. Die Dokumentation ordnet diese Stimmen in die Entwicklung des Unternehmens ein und beschreibt den Weg von der Start-up-Erzählung zur Krise.

Sendetermin und Mediathek: Heute im MDR

Der MDR zeigt Der Absturz am Dienstag, 7. Juli 2026, von 20:15 Uhr bis 21:00 Uhr. Die Wiederholung folgt in der Nacht auf Mittwoch von 00:30 Uhr bis 01:15 Uhr. In der ARD Mediathek ist die Sendung derzeit zwar als Programmpunkt geführt, jedoch mit dem Hinweis, dass aktuell kein Video verfügbar sei. Zuschauer müssen daher damit rechnen, dass die Dokumentation nicht dauerhaft abrufbar ist.

Produktion: MDR-Dokumentation aus dem Jahr 2018

Der Absturz wurde vom MDR produziert. Fernsehserien.de nennt Ralf Ulrich Schmidt beim Drehbuch und den MDR als Produktionsauftraggeber. In weiteren Angaben zur Dokumentation wird Ralf Ulrich Schmidt als Regisseur genannt; die Leipziger Zeitung führt die Sendung als deutsche Produktion von 2018 mit 45 Minuten Laufzeit. Bei den Internationalen Wirtschaftsfilmtagen wurde die Arbeit später als Die Story im Ersten: Der Absturz – Wie Deutschlands erfolgreichstes Start-up unterging von Ralf Ulrich Schmidt, Björn Menzel und Sebastian Pittelkow ausgezeichnet.

Einordnung: Warum die Doku weiter relevant ist

Der Fall Unister bleibt auch Jahre nach dem Tod von Thomas Wagner ein Thema. MDR Sachsen ordnete den Konzern im März 2026 als eines der spektakulärsten Internet-Start-ups aus Ostdeutschland ein. Der Sender griff die Geschichte in seinem Programm regelmäßig auf und verweist auf die anhaltende Bedeutung des Falls für die Wahrnehmung der ostdeutschen Digitalwirtschaft.

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