„Antoniusfeuer“ bei RTL: Behringer ermittelt tief unter Bamberg

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Darum geht es heute in „Antoniusfeuer“

Im Mittelpunkt steht Ludwig Kronau, der Sohn eines wohlhabenden Bamberger Unternehmers aus der Malzbranche. Eigentlich soll seine Geburtstagsfeier ein unbeschwerter Abend werden. Doch vor zahlreichen Gästen greift Ludwig plötzlich einen seiner Freunde an. Der Mann kommt dabei ums Leben. Ein nachvollziehbares Motiv für den Angriff ist zunächst nicht zu erkennen, Ludwig verschwindet.

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Für Behringer und seine Kollegin Ela Jenning beginnt damit ein Fall, dessen Spuren an ungewöhnliche Orte führen. Zugleich beschäftigt die Ermittler eine geheimnisvolle Botschaft in den unterirdischen Stollen von Bamberg. Dort wurde mit Blut auf eine Wand geschrieben. Die Hinweise auf das sogenannte Antoniusfeuer, Geschichten über ein Stollengespenst und die Verbindungen zur örtlichen Brauerei- und Malzwirtschaft werden im Verlauf des Films miteinander verknüpft.

Behringer und Ela suchen nach der Verbindung der Fälle

Konrad Behringer setzt auch in „Antoniusfeuer“ auf seine eher eigenwillige Art der Ermittlungsarbeit. Unterstützt wird er von der jüngeren Kommissarin Ela Jenning. Zum Team gehören außerdem der Kriminaltechniker Sebastian „Basti“ Loncar und der Streifenpolizist Oscar Renner.

Eine wichtige Rolle in Behringers Umfeld spielt zudem Charly Behlke. Die frühere Kollegin sitzt nach einer Schussverletzung im Rollstuhl, beteiligt sich aber weiterhin mit ihrer Erfahrung und ihren Analysen an den Ermittlungen. Auch Behringers Schwester Anne Loncar gehört wieder zur Handlung. Sie ist mit Basti verheiratet und betreibt in Bamberg eine Gastwirtschaft.

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Die Geschichte verbindet damit den eigentlichen Kriminalfall erneut eng mit Behringers privatem und beruflichem Umfeld.

Diese Darsteller sind bei „Antoniusfeuer“ dabei

Antoine Monot übernimmt die Hauptrolle des Konrad Behringer. Seine Ermittlerkollegin Ela Jenning wird von Cosima Henman gespielt. Jessica Ginkel ist als Behringers Schwester Anne Loncar zu sehen, Jonas Laux als deren Ehemann und Kriminaltechniker Sebastian Loncar.

Wanda Perdelwitz spielt Charly Behlke. Oskar Keymer gehört als Polizist Oscar Renner ebenfalls zum festen Ensemble, Maximilian Kaiser verkörpert Ole Loncar.

Für den Fall „Antoniusfeuer“ wurde das Stammpersonal durch mehrere Episodendarsteller ergänzt. Maria Ehrich spielt Daria Kronau, Thomas Sarbacher ist als Alfred Kronau zu sehen. Louis Nitsche übernimmt die Rolle des Matthias Mühltal. Außerdem gehören Sophia Mercedes Burtscher als Caro Brunner, Eric Klotzsch als Claas Weigandt und Pit Bukowski als Xaver Liebrecht zur Besetzung.

Bamberg ist mehr als nur Kulisse des RTL-Krimis

Der Name „Ein Bamberg-Krimi“ ist bei der Reihe wörtlich zu verstehen. Die Produktion nutzt zahlreiche Schauplätze in der oberfränkischen Stadt und macht deren historische Architektur zu einem wichtigen Teil der Filme.

Gerade bei „Antoniusfeuer“ spielt der Untergrund Bambergs eine besondere Rolle. Gedreht wurde unter anderem in den alten Katakomben am Stephansberg sowie im Bereich der Eisgrube. Das passt unmittelbar zur Handlung, in der Behringer und Ela in ein weit verzweigtes unterirdisches Stollensystem hinabsteigen.

Die beiden damals produzierten Filme „Antoniusfeuer“ und „Romeo“ entstanden zwischen August und Oktober 2024. Neben Bamberg gehörten auch München und Siegenburg zu den Produktionsorten. Regie bei „Antoniusfeuer“ führte Alexander Costea. Das Drehbuch stammt von Berit Walch.

Historische Altstadt und Stollen prägen die Reihe

Auch über den konkreten Film hinaus nutzt „Behringer und die Toten“ Bamberg regelmäßig als sichtbaren Schauplatz. Zu den für die Reihe verwendeten Bereichen gehörten unter anderem der Stephansplatz, die Eisgrube sowie Bereiche am Mühlwörth. Damit unterscheidet sich der Bamberg-Krimi von zahlreichen Fernsehproduktionen, bei denen der namensgebende Handlungsort hauptsächlich durch einzelne Außenaufnahmen dargestellt wird.

Die historische Stadtlandschaft ist bei Behringer vielmehr ein wiederkehrendes Gestaltungselement. In „Antoniusfeuer“ wird dieses Prinzip besonders deutlich, weil nicht nur Straßen und Gebäude, sondern auch die unterirdischen Anlagen Teil des Falls sind.

„Antoniusfeuer“ ist der dritte Behringer-Film

Die RTL-Reihe startete 2024 mit den Filmen „Feuerteufel“ und „Fuchsjagd“. „Antoniusfeuer“ folgte als dritter Film. RTL führte ihn bei seiner Veröffentlichung als ersten Film der zweiten Staffel. Die ursprüngliche Fernsehausstrahlung erfolgte am 18. März 2025 um 20:15 Uhr.

Eine Woche später folgte „Romeo“. Inzwischen umfasst die Reihe weitere Filme. Damit ist die Ausstrahlung am 11. August 2026 ausdrücklich eine Wiederholung und keine Premiere eines neuen Falls.

„Antoniusfeuer“ hat ohne Werbeunterbrechungen eine Laufzeit von rund 87 Minuten. Im linearen RTL-Programm ist für den Film heute das Zeitfenster von 20:15 bis 22:15 Uhr vorgesehen.

„Antoniusfeuer“ heute bei RTL und auf RTL+

RTL zeigt „Behringer und die Toten: Ein Bamberg-Krimi – Antoniusfeuer“ am Dienstag, 11. August 2026, ab 20:15 Uhr. Anschließend beginnt um 22:15 Uhr „Extra – Das RTL Magazin“.

Eine zusätzliche zeitnahe lineare Wiederholung von „Antoniusfeuer“ ist im derzeit veröffentlichten RTL-Programm nicht ausgewiesen. Wer den Film nicht zur Primetime sehen kann, kann auf das Streamingangebot zurückgreifen.

Bei RTL+ wird „Antoniusfeuer“ als Staffel 2, Folge 1 geführt. Dort steht der komplette Film zum Abruf bereit. Zuschauer sind damit nicht auf einen weiteren Fernsehsendetermin angewiesen.

Warum der Titel „Antoniusfeuer“ zum Fall passt

Der Titel führt bewusst in die Welt historischer Vorstellungen und dunkler Legenden. In der Handlung taucht der Begriff im Zusammenhang mit der geheimnisvollen Botschaft in den Bamberger Stollen auf. Gleichzeitig führt die Ermittlung weg vom bloßen Aberglauben und hin zu handfesten Zusammenhängen aus der Gegenwart.

Damit kombiniert der dritte Bamberg-Krimi mehrere typische Elemente der Reihe: einen zunächst schwer erklärbaren Todesfall, Behringers ungewöhnliche Ermittlungsweise, das Zusammenspiel seines Teams und einen Fall, der eng mit Bamberg und seiner besonderen Kulisse verbunden ist. Gerade die unterirdischen Schauplätze machen „Antoniusfeuer“ innerhalb der bisherigen Filme zu einer der Folgen, in denen die Stadt selbst besonders stark in die Handlung eingebunden wird.ARTIKELENDE

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