Noah Atubolu vor Abschied vom SC Freiburg

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Noah Atubolu könnte den SC Freiburg noch in diesem Sommer verlassen. Der 24 Jahre alte Torhüter wolle sich offenbar einer neuen sportlichen Herausforderung stellen und führe deshalb Gespräche über seine Zukunft. Eine konkrete Einigung mit einem anderen Verein soll bislang allerdings nicht vorliegen.

Atubolu wolle den SC Freiburg verlassen

Nach Informationen des kicker wolle Noah Atubolu den SC Freiburg in der laufenden Transferperiode verlassen. Der bisherige Stammtorhüter der Breisgauer könnte damit vor einem Wechsel stehen. Wohin es den 24-Jährigen ziehen könnte, sei derzeit noch offen.

Atubolu sei nicht gemeinsam mit der Freiburger Mannschaft in das Trainingslager nach Schruns gereist. Stattdessen solle er im Breisgau geblieben sein, um von dort aus Gespräche über seine sportliche Zukunft führen zu können. Die Entscheidung gegen eine Teilnahme am Trainingslager könnte ihm mehr Flexibilität bei möglichen Verhandlungen verschaffen.

Dass Atubolu seinen Wechselwunsch hinterlegt habe, bedeute jedoch noch nicht, dass ein Abschied unmittelbar bevorstehe. Bislang soll kein interessierter Verein konkrete Schritte unternommen haben. Auch über mögliche Angebote, Ablöseforderungen oder bevorzugte Ziele sei nichts bekannt.

Freiburg ermögliche Gespräche aus dem Breisgau

Der SC Freiburg scheine die Situation gemeinsam mit dem Torhüter organisiert zu haben. Sportdirektor Klemens Hartenbach erklärte im Gespräch mit dem kicker: „In Freiburg hat er eine größere Flexibilität, in solche Gespräche zu starten, als in Schruns. Für die Lage haben wir den bestmöglichen Ablauf gefunden.“

Die Aussage könnte darauf hindeuten, dass der Bundesligist Atubolu die Möglichkeit geben wolle, seine Optionen zu prüfen. Gleichzeitig lasse sich daraus nicht ableiten, dass der Verein einem Transfer bereits zugestimmt habe oder Verhandlungen mit einem konkreten Interessenten führe.

Für Atubolu könnte der Aufenthalt in Freiburg organisatorische Vorteile bieten. Gespräche mit Vereinen, Beratern oder weiteren Beteiligten ließen sich von dort womöglich einfacher koordinieren als aus dem Trainingslager in Österreich. Der Torhüter bliebe damit zunächst in der Nähe seines aktuellen Arbeitgebers, während die Mannschaft ihre Vorbereitung in Schruns fortsetze.

Noch kein Verein sei konkret geworden

Trotz des Wechselwunsches soll sich bislang kein möglicher Transfer konkretisiert haben. Nach den vorliegenden Informationen habe noch kein Verein entscheidende Verhandlungen mit dem SC Freiburg oder Atubolu aufgenommen. Damit befinde sich die Personalie weiterhin in einem frühen Stadium.

Unklar sei auch, welche sportliche Perspektive der Torhüter bei einem möglichen neuen Verein anstrebe. Als bisherige Nummer eins der Freiburger dürfte für Atubolu insbesondere die Aussicht auf regelmäßige Einsätze eine wichtige Rolle spielen. Konkrete Angaben zu seinen Vorstellungen oder zu möglichen Interessenten gebe es allerdings nicht.

Auch der weitere zeitliche Ablauf bleibe offen. Ein Wechsel könnte kurzfristig an Dynamik gewinnen, falls ein Verein ernsthaftes Interesse zeige. Ebenso sei denkbar, dass Atubolu zunächst beim SC Freiburg bleibe, sollte sich keine passende Möglichkeit ergeben. Der Ausgang der Gespräche dürfte deshalb maßgeblich davon abhängen, ob sich ein sportlich und wirtschaftlich überzeugendes Angebot entwickle.

Torwartfrage könnte Freiburgs Planung beeinflussen

Ein möglicher Abgang Atubolus könnte Auswirkungen auf die weitere Kaderplanung des SC Freiburg haben. Als bisheriger Stammtorhüter nehme der 24-Jährige eine wichtige Position innerhalb der Mannschaft ein. Sollte sich ein Transfer abzeichnen, müssten die Verantwortlichen möglicherweise prüfen, wie die Rolle zwischen den Pfosten künftig besetzt werden könnte.

Noch bestehe für den Verein jedoch kein akuter Handlungszwang. Solange kein Interessent konkret werde und keine Einigung bevorstehe, dürfte Atubolu weiterhin zum Freiburger Kader gehören. Seine Abwesenheit im Trainingslager solle nach den Aussagen Hartenbachs vor allem dazu dienen, Gespräche unter möglichst flexiblen Bedingungen führen zu können.

Für Freiburg könnte es wichtig sein, frühzeitig Klarheit zu erhalten. Die Vorbereitung auf die neue Saison laufe bereits, während die Besetzung der Torhüterposition eine zentrale Rolle in der sportlichen Planung spiele. Ob die Breisgauer einen möglichen Ersatz verpflichten müssten, hinge allerdings davon ab, ob Atubolu tatsächlich einen neuen Verein finde.

Zukunft von Noah Atubolu bleibe offen

Die Ausgangslage sei damit klar, das Ergebnis jedoch vollkommen offen: Noah Atubolu wolle den SC Freiburg verlassen und solle Gespräche über einen möglichen Wechsel führen. Ein konkreter Interessent habe sich bislang aber offenbar nicht herauskristallisiert.

Die kommenden Tage könnten zeigen, ob aus den ersten Gesprächen ernsthafte Verhandlungen entstünden. Bis dahin bleibe Atubolu Spieler des SC Freiburg. Von einem bevorstehenden oder gar vollzogenen Transfer könne derzeit nicht gesprochen werden.

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