
Das ZDF setzt am Mittwochabend auf einen seiner bekanntesten Kochwettbewerbe. Um 20:15 Uhr läuft „Die Küchenschlacht XXL“ als 90-minütige Primetime-Ausgabe. Die Sendung ist bis 21:45 Uhr angesetzt und wird parallel im ZDF-Streaming-Portal angeboten. Durch die Ausgabe führt Zora Klipp, die selbst Köchin und Gastronomin ist und seit 2023 zum Moderationsteam der „Küchenschlacht“ gehört.
Die XXL-Ausgabe hebt das gewohnte Nachmittagsformat in die Hauptsendezeit. Während die reguläre „Küchenschlacht“ werktags am Nachmittag läuft, setzt die Abendversion stärker auf den direkten Vergleich zwischen ambitionierten Hobbyköchen und bekannten Profis. Das ZDF beschreibt die Ausgabe als „Das große Duell: Hobbyköche gegen Profis“.
Auf der Profi-Seite stehen in der heutigen Ausgabe Viktoria Fuchs, Nelson Müller und Mario Kotaska am Herd. Sie treten gegen ein Team aus drei früheren Teilnehmerinnen und Teilnehmern der regulären „Küchenschlacht“ an. Die Namen dieser drei Herausforderer wurden in den geprüften offiziellen Programminformationen zunächst nicht konkret ausgewiesen. Bestätigt ist aber das Grundprinzip: Drei ehemalige Kandidatinnen und Kandidaten fordern ein Dreierteam aus etablierten TV-Köchen heraus.
Damit setzt die Sendung auf einen Reiz, der seit Jahren viele Kochformate trägt: Können geübte Hobbyköche unter Wettbewerbsdruck mit professionellen Küchenpersönlichkeiten mithalten? In der XXL-Variante geht es nicht nur um einzelne Teller, sondern um das Gesamtergebnis mehrerer Runden. Das macht die Ausgabe stärker zu einem Teamwettbewerb als die klassische Wochenstruktur der täglichen Sendung.
Am Jury-Tisch sitzen heute Karlheinz Hauser, Tarik Rose und Milena Broger. Sie bewerten die Leistungen der Teams in den Wettbewerbsrunden. Für die Finalrunde ist zusätzlich bestätigt, dass Christoph Rüffer und Cornelia Poletto die kulinarischen Ergebnisse verkosten und das Siegerteam küren.
Die Jury-Besetzung zeigt, dass die XXL-Ausgabe nicht allein auf bekannte Namen am Herd setzt. Auch die Bewertung liegt bei etablierten Profis aus der „Küchenschlacht“-Welt. Dadurch bleibt das Format nah an seinem Grundprinzip: Gekocht wird unter Zeitdruck, entschieden wird über Geschmack, Technik, Präsentation und die Umsetzung der jeweiligen Aufgabe.
Das Besondere an „Die Küchenschlacht XXL“ ist die Kombination aus bekanntem Tagesformat und Primetime-Wettbewerb. Die reguläre Sendung läuft seit Januar 2008 im ZDF. In der Abendversion treten nicht die Kandidaten einer laufenden Wochenstaffel gegeneinander an, sondern frühere Teilnehmende gegen Profiköche. Das ZDF hatte für 2026 zwei neue Primetime-Ausgaben angekündigt: eine am 15. April und eine am 27. Mai.
In mehreren Runden müssen die Teams ihr Können zeigen. Nach ZDF-Angaben gibt es sowohl direkte Duelle zwischen Hobbykoch und Profikoch als auch Runden, in denen alle Kontrahenten gleichzeitig kochen. Am Ende zählt das Gesamtergebnis. Die Ausgabe ist damit weniger ein klassisches Ausscheidungsformat als ein Vergleich zwischen Erfahrung, Kreativität und professioneller Routine.
Die konkreten Gerichte der heutigen XXL-Ausgabe waren vor der Ausstrahlung nicht belastbar namentlich bestätigt. Das ZDF beschreibt allgemein, dass die ehemaligen „Küchenschlacht“-Kandidatinnen und Kandidaten mit ihren besten Gerichten gegen die Spitzenköche antreten. Welche Teller in der Sendung vom 27. Mai tatsächlich gekocht werden, wurde in den geprüften offiziellen Programminformationen zunächst nicht vollständig ausgewiesen.
Bei online auffindbaren Rezeptseiten ist besondere Vorsicht nötig. Einzelne Rezept-Downloads im ZDF-Umfeld nennen zwar konkrete Gerichte und Namen, beziehen sich aber erkennbar auf frühere Ausgaben oder auf die reguläre Küchenschlacht am Nachmittag. Sie lassen sich deshalb nicht als verlässliche Gerichte-Liste für die heutige XXL-Ausgabe verwenden.
Die „Küchenschlacht“ gehört zu den langlebigen Kochsendungen im deutschen Fernsehen. Das Grundprinzip ist überschaubar und gerade deshalb publikumsnah: Hobbyköche treten an, kochen unter klaren Vorgaben und lassen ihre Gerichte von Profis bewerten. Die XXL-Version erweitert dieses Prinzip um bekannte TV-Köche, eine längere Sendezeit und einen stärkeren Showcharakter.
Für das ZDF ist die heutige Ausgabe damit auch ein Test, wie gut ein etabliertes Nachmittagsformat zur Primetime funktioniert. Die Sendung bleibt dabei im Kern ein Kochwettbewerb. Statt Prominenten-Show oder Reiseformat steht der direkte kulinarische Vergleich im Mittelpunkt: drei frühere Kandidaten gegen drei Profis, bewertet von einer Fachjury.
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