
Ein Getreidefeldbrand bei Staven im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat am Sonntag einen Großeinsatz ausgelöst. Auf einer Fläche von rund 45 Hektar brannte Gerste. Weil Wind die Flammen und den Rauch in Richtung des Ortes trieb, ließen Polizei und Feuerwehr vorsorglich 38 Grundstücke räumen. Bis zu 44 Anwohner wurden am Feuerwehrgebäude betreut. Mehr als 100 Feuerwehrleute kämpften gegen den Brand.
Der Brand wurde am Sonntag, 12. Juli 2026, gegen 11.47 Uhr nördlich von Staven gemeldet. Nach Angaben der Polizei fanden zu diesem Zeitpunkt Mäharbeiten auf dem Getreidefeld statt. Ob ein Zusammenhang mit dem Feuer besteht, ist bislang nicht geklärt.
Durch die Windrichtung breiteten sich die Flammen und der Rauch nach Süden aus. Damit bewegte sich der Brand in Richtung der Ortschaft. Die Einsatzkräfte entschieden deshalb, mehrere Grundstücke vorsorglich von ihren Bewohnern räumen zu lassen.
Insgesamt waren 38 Grundstücke von der vorsorglichen Räumung betroffen. Die Anwohner wurden zum Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr Staven gebracht und dort betreut. Zeitweise hielten sich nach Polizeiangaben 44 Menschen an der Betreuungsstelle auf.
Polizeikräfte aus Friedland, Neubrandenburg und Malchin sperrten den Einsatzraum für die Löscharbeiten ab. Gleichzeitig unterstützten sie die Räumung der betroffenen Häuser. Verletzte unter den Anwohnern oder anderen Unbeteiligten waren zunächst nicht bekannt.
Mehr als 100 Mitglieder der umliegenden Freiwilligen Feuerwehren waren bei dem Getreidefeldbrand in Staven im Einsatz. Um 13.36 Uhr waren die Flammen auf der rund 45 Hektar großen Fläche gelöscht.
Zwei Feuerwehrleute mussten wegen der hohen körperlichen Belastung vorübergehend vom Rettungsdienst behandelt werden. Weitere Angaben zu ihrem Zustand machte die Polizei nicht. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Zehntausend Euro geschätzt. Zur genauen Ursache des Feuers lagen zunächst keine Erkenntnisse vor.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu