A1 bei Leverkusen wird im November für 24 Stunden komplett gesperrt

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Auf der Autobahn 1 steht Mitte November eine umfangreiche Verkehrseinschränkung bevor. Wegen Bauarbeiten im Raum Leverkusen wird die A1 zwischen zwei Autobahnkreuzen für rund 24 Stunden vollständig gesperrt. Betroffen sind beide Fahrtrichtungen. Zusätzlich müssen sich Verkehrsteilnehmer auf gesperrte Verbindungen zur A59 und Einschränkungen im Leverkusener Stadtgebiet einstellen.

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A1-Vollsperrung bei Leverkusen beginnt am 13. November

Die A1-Vollsperrung bei Leverkusen beginnt am Freitag, 13. November 2026, um 22 Uhr. Nach Angaben der Autobahn GmbH des Bundes soll die Strecke am Samstag, 14. November, voraussichtlich um 22 Uhr wieder freigegeben werden.

Gesperrt wird der Abschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Leverkusen-West und dem Autobahnkreuz Leverkusen. Die Sperrung gilt sowohl in Fahrtrichtung Dortmund als auch in der Gegenrichtung nach Koblenz.

Bereits ab Freitag um 20 Uhr sind im betroffenen Bereich Einschränkungen vorgesehen. Grund dafür ist die Einrichtung der Baustelle. Damit beginnt die Beeinträchtigung des Verkehrs zwei Stunden vor der eigentlichen Vollsperrung.

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Im Autobahnkreuz Leverkusen-West entfallen außerdem die direkten Verbindungen von der A59 und aus Leverkusen auf die A1 in Richtung Dortmund. Die Autobahn GmbH hat für die betroffenen Verkehrsströme mehrere Ausweichstrecken festgelegt.

Umleitungen führen über A3, A4, A46 und A57

Für Autofahrer in Richtung Koblenz sieht die offizielle Verkehrsführung eine Umleitung ab dem Autobahnkreuz Leverkusen vor. Sie führt zunächst über die A3 in Richtung Frankfurt und anschließend über die A4 in Richtung Aachen.

Eine weitere ausgeschilderte Möglichkeit beginnt bereits am Autobahnkreuz Hilden. Von dort führt die Strecke über die A46 in Richtung Düsseldorf und anschließend über die A57 in Richtung Köln.

In der Gegenrichtung nach Dortmund wird der Verkehr am Autobahnkreuz Leverkusen-West auf die A59 in Richtung Düsseldorf geleitet. Die Umleitung verläuft bis zum Autobahndreieck Monheim und von dort weiter zum Autobahnkreuz Langenfeld, wo die Fahrzeuge auf die A3 gelangen.

Zusätzlich gibt es bereits am Autobahnkreuz Köln-Nord eine ausgeschilderte Ausweichroute. Sie führt über die A57 in Richtung Krefeld und die A46 in Richtung Wuppertal.

Damit beziehen die Umleitungen mehrere Autobahnen außerhalb des unmittelbar gesperrten A1-Abschnitts ein. Die Verkehrsführung betrifft insbesondere Verbindungen zwischen dem Kölner Raum, Leverkusen und den weiterführenden Autobahnen in Richtung Ruhrgebiet und Rheinland.

Auch Westring in Leverkusen mehrere Tage gesperrt

Parallel zu den Arbeiten auf der A1 wird der Westring in Leverkusen über einen längeren Zeitraum vollständig gesperrt. Die Einschränkung beginnt am Montag, 9. November, um 9 Uhr und soll bis Sonntag, 22. November, um 20 Uhr dauern.

Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Rheinallee und der Nobelstraße. Die Sperrung gilt in beiden Fahrtrichtungen.

Eine wichtige Verbindung bleibt allerdings bestehen: In Leverkusen-Wiesdorf können Fahrzeuge weiterhin von der Rheinallee auf die A59 auffahren. Auch die Abfahrt von der A59 nach Leverkusen-Wiesdorf bleibt möglich.

Für den örtlichen Verkehr werden Umleitungen über den Europaring, die Schießbergstraße und die Rheinallee eingerichtet. Die Strecken sind mit gelben Hinweisschildern gekennzeichnet. Dabei kommen die Umleitungsnummern U2 und U11 zum Einsatz.

Schon jetzt ist eine weitere Sperrung des Westrings für Dezember vorgesehen. Nach der Planung der Autobahn GmbH soll sie voraussichtlich vom 7. bis zum 13. Dezember dauern. Konkrete Angaben zu den dann geltenden Verkehrsregelungen sollen später folgen.

Großprojekt A-bei-LEV als Hintergrund der Sperrung

Die angekündigten Einschränkungen stehen im Zusammenhang mit dem Autobahnprojekt A-bei-LEV. Dabei handelt es sich um ein umfangreiches Infrastrukturvorhaben, das mehrere Autobahnabschnitte im Raum Leverkusen betrifft.

Ein zentraler Bestandteil ist der Ersatzneubau der Leverkusener Rheinbrücke. Der erste neue Brückenteil wurde im Februar 2024 für den Verkehr freigegeben. Der zweite Brückenteil soll nach der derzeitigen Planung bis Ende 2027 fertiggestellt werden.

Zum laufenden Bauprojekt gehört außerdem die Erneuerung des Autobahnkreuzes Leverkusen-West. Zwischen Köln-Niehl und diesem Kreuz ist ein achtstreifiger Ausbau der A1 vorgesehen. Dieser Projektabschnitt erstreckt sich über rund 4,5 Kilometer.

Davon zu unterscheiden ist der weitere geplante Ausbau der A1 zwischen den Autobahnkreuzen Leverkusen-West und Leverkusen. Dieser Abschnitt ist rund 1,3 Kilometer lang und umfasst die sogenannte Stelzenautobahn im Stadtteil Küppersteg. Nach Angaben der Autobahn GmbH befindet sich dieser Ausbauabschnitt noch in der Planung.

Die Vollsperrung im November ist dem Gesamtprojekt A-bei-LEV zugeordnet. Welche einzelnen Bauarbeiten während der rund 24 Stunden ausgeführt werden sollen, wurde zunächst nicht näher erläutert.

Auswirkungen auf den Verkehr am zweiten Novemberwochenende

Die geplante Sperrung unterbricht eine Autobahnverbindung zwischen dem Kölner Raum und dem Autobahnkreuz Leverkusen, an dem A1 und A3 zusammentreffen. Durch die vorgesehenen Umleitungen müssen betroffene Autofahrer andere Strecken nutzen.

Neben dem Fernverkehr sind auch Fahrten aus Leverkusen in Richtung Dortmund betroffen, weil die entsprechenden direkten Verbindungen im Kreuz Leverkusen-West während der Sperrung nicht zur Verfügung stehen.

Eine konkrete Prognose zu zusätzlichen Fahrzeiten oder zur Länge möglicher Staus hat die Autobahn GmbH zunächst nicht veröffentlicht. Offiziell angekündigt sind jedoch die Einschränkungen ab 20 Uhr am Freitagabend.

Auch zu möglichen Auswirkungen auf regionale Busverbindungen oder den Bahnverkehr lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor. Die angekündigte Maßnahme betrifft den Straßenverkehr auf der A1 und die zusätzlich genannten Verbindungen.

Für die Verkehrsplanung ist besonders die zeitliche Überschneidung relevant: Während die A1 am 13. und 14. November gesperrt werden soll, ist auch der Westring zwischen Rheinallee und Nobelstraße nicht durchgängig befahrbar.

Nach dem derzeitigen Zeitplan endet die Vollsperrung der A1 am Samstagabend, 14. November, gegen 22 Uhr. Die Arbeiten am Westring sollen dagegen noch bis zum 22. November andauern.

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