Autotransporter fährt auf Sattelzug auf: Fahrer schwer verletzt

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Auf der A13 bei Bestensee in Brandenburg hat ein schwerer Lkw-Unfall am Montag für einen aufwendigen Rettungseinsatz und eine stundenlange Sperrung in Richtung Berlin gesorgt. Ein mit Fahrzeugen beladener Autotransporter fuhr auf einen vorausfahrenden Sattelzug auf. Der Fahrer des auffahrenden Lastwagens wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen. Feuerwehrkräfte befreiten ihn mit hydraulischem Rettungsgerät. Zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Weitere Verletzte waren nach den bislang vorliegenden Angaben nicht zu beklagen.

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Auch am Montagabend hatte der Unfall noch erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr. Die Fahrtrichtung Dresden zum Schönefelder Kreuz und damit in Richtung Berlin wurde in aktuellen Verkehrsinformationen zwischen Groß Köris und Mittenwalde weiterhin als gesperrt geführt. Zwischen Baruth/Mark und Bestensee wurden vier Kilometer Stau und mindestens 32 Minuten zusätzlicher Zeitverlust ausgewiesen.

Autotransporter fährt auf vorausfahrenden Sattelzug

Der Unfall ereignete sich am Montagmittag auf der A13 nördlich der Anschlussstelle Bestensee im Landkreis Dahme-Spreewald. Nach Angaben der Leitstelle Lausitz wurde der Unfall gegen 12.49 Uhr gemeldet. Der Autotransporter war in Fahrtrichtung Berlin unterwegs und mit Fahrzeugen beladen. Er fuhr aus zunächst ungeklärten Gründen auf einen vorausfahrenden Sattelzug auf.

Der Fahrer des Autotransporters konnte sein schwer beschädigtes Führerhaus anschließend nicht selbstständig verlassen. Er war eingeklemmt. Nach Polizeiangaben blieb der Mann während des Rettungseinsatzes ansprechbar, hatte jedoch schwere Verletzungen erlitten. Angaben dazu, dass seine Verletzungen lebensbedrohlich waren, lagen zunächst nicht vor. Auch über Verletzungen des Fahrers des vorausfahrenden Sattelzuges wurde nichts bekannt. Nach den bisherigen Erkenntnissen blieb es bei einem Verletzten.

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Warum der Autotransporter auf den Sattelzug auffuhr, war zunächst offen. Die Polizei hatte zunächst weder eine konkrete Unfallursache noch eine Schadenshöhe genannt. Damit gibt es auch keine gesicherte Grundlage für Aussagen darüber, ob etwa ein Fahrfehler, ein technisches Problem oder andere Umstände zu dem Zusammenstoß führten.

Feuerwehr befreit Fahrer nach rund einer Stunde

Für die Rettung des eingeklemmten Fahrers musste die Feuerwehr schweres technisches Gerät einsetzen. Nach den vorliegenden Angaben wurde das Führerhaus mit hydraulischem Rettungsgerät geöffnet, damit die Einsatzkräfte den Mann erreichen und aus dem Fahrzeug befreien konnten. Die technische Rettung dauerte nach Angaben der Leitstelle Lausitz ungefähr eine Stunde.

Parallel zur Befreiung wurde der Verletzte medizinisch versorgt. Insgesamt landeten zwei Rettungshubschrauber an der Unfallstelle auf der Autobahn. Nach Angaben der Leitstelle war einer der Hubschrauber wegen angeforderter Blutkonserven zum Einsatz gerufen worden. Nach der Erstversorgung wurde der schwer verletzte Fahrer mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Neben der Feuerwehr und dem Rettungsdienst war auch die Polizei an der Unfallstelle im Einsatz. Weitere Personen mussten nach dem bislang bekannten Stand nicht wegen Verletzungen behandelt oder in Krankenhäuser gebracht werden.

A13 Richtung Berlin über Stunden gesperrt

Für die Rettungsarbeiten musste die A13 in Fahrtrichtung Berlin vollständig gesperrt werden. Die Sperrung blieb anschließend auch für Aufräumarbeiten und die Bergung an der Unfallstelle bestehen. Damit zog sich die Verkehrsbehinderung über mehrere Stunden hin.

Noch am Montagabend wurde für die A13 in Fahrtrichtung Schönefelder Kreuz eine gesperrte Richtungsfahrbahn zwischen den Anschlussstellen Groß Köris und Mittenwalde ausgewiesen. Als Grund wurden der Unfall und blockierte Fahrstreifen genannt. Ortskundigen Autofahrern wurde empfohlen, den Bereich weiträumig zu umfahren. Als Umleitung war die U47 angegeben.

Eine konkrete Uhrzeit, zu der die gesamte Fahrtrichtung wieder freigegeben werden sollte, war zunächst nicht bestätigt. Damit war auch nicht gesichert, wann die Bergungsarbeiten vollständig beendet sein würden.

Vier Kilometer Stau vor dem gesperrten Abschnitt

Die Auswirkungen reichten deutlich über die eigentliche Unfallstelle bei Bestensee hinaus. Am Montagabend wurde auf der A13 zwischen Baruth/Mark und Bestensee ein rund vier Kilometer langer Stau gemeldet. Der zusätzliche Zeitverlust wurde mit mindestens 32 Minuten angegeben.

Die Sperrung betrifft eine wichtige überregionale Nord-Süd-Verbindung. Die A13 verbindet den Raum Dresden und die Lausitz mit dem südlichen Berliner Ring und führt über das Schönefelder Kreuz in Richtung Berlin. Eine länger andauernde Sperrung in Richtung Norden kann deshalb auch Verkehr treffen, der aus Sachsen und dem südlichen Brandenburg in den Großraum der Hauptstadt unterwegs ist.

Die weiträumige Sperrung erklärt sich auch aus den Arbeiten an der Unfallstelle. Nach Abschluss der Menschenrettung mussten die beschädigten Fahrzeuge und die Unfallstelle für die weiteren Bergungs- und Aufräumarbeiten gesichert werden. Erst danach kann die Fahrbahn vollständig für den Verkehr freigegeben werden.

Unfallursache bleibt zunächst offen

Die Polizei hat bislang keine konkrete Ursache für den Zusammenstoß mitgeteilt. Gesichert ist zunächst der von Polizei und Leitstelle beschriebene Ablauf, wonach der beladene Autotransporter in Fahrtrichtung Berlin auf den vorausfahrenden Sattelzug auffuhr. Die genauen Umstände des Auffahrens blieben zunächst offen.

Auch zur Höhe des Sachschadens lagen zunächst keine belastbaren Angaben vor. Im Mittelpunkt standen am Montag zunächst die Rettung des schwer verletzten Fahrers, seine medizinische Versorgung sowie die anschließenden Bergungsarbeiten. Die A13 blieb in Richtung Berlin über Stunden von den Folgen des Unfalls betroffen.

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