
Ein Unfall mit zwei Lastwagen und drei Autos hat am Freitag auf der A2 bei Braunschweig für eine stundenlange Vollsperrung und einen kilometerlangen Rückstau gesorgt. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Berlin zwischen Braunschweig-Watenbüttel und Braunschweig-Hafen gesperrt. Am Abend wurde die Strecke wieder freigegeben.
Nach Angaben der Polizei waren drei Autos und zwei Lastwagen an dem Unfall beteiligt. Der Zusammenstoß ereignete sich am Freitagvormittag im Bereich der Anschlussstelle Braunschweig-Watenbüttel. Insgesamt befanden sich sechs Personen in den fünf Fahrzeugen. Die genauen Umstände des Unfalls blieben zunächst offen.
Die Feuerwehr war unter anderem mit Kräften aus Meine, Groß Schwülper und Rothemühle/Walle im Einsatz. Zunächst bestand der Verdacht, dass möglicherweise eine Person in einem Fahrzeug eingeklemmt sein könnte. Vor Ort bestätigte sich dies nicht. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle und kümmerten sich um ausgelaufene Betriebsstoffe.
Nach späteren Angaben der Polizei erlitt eine Person einen Schock. Weitere Verletzte gab es demnach nicht. Ein Transport von Unfallbeteiligten ins Krankenhaus war nach Angaben der Feuerwehr zunächst nicht erforderlich.
Mehrere der beteiligten Fahrzeuge mussten nach dem Zusammenstoß geborgen und abtransportiert werden. Anschließend waren umfangreiche Reinigungsarbeiten erforderlich, weil Betriebsstoffe auf die Fahrbahn gelangt waren.
Die A2 blieb wegen der Unfallaufnahme, der Bergung und der Fahrbahnreinigung mehrere Stunden gesperrt. Am Freitagnachmittag staute sich der Verkehr zeitweise auf rund 15 Kilometern und reichte bis in Richtung Peine zurück.
Bis zum späten Nachmittag bestand die Vollsperrung weiter. Gegen Abend konnte die Autobahn schließlich wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die A2 zählt zu den wichtigsten Ost-West-Verbindungen in Deutschland und verbindet unter anderem das Ruhrgebiet und Hannover mit Braunschweig, Magdeburg und dem Berliner Raum.
Wie es zu der Kollision der fünf Fahrzeuge kam, war am Freitagabend noch nicht abschließend geklärt. Die Polizei hatte zum Unfallhergang zunächst keine näheren gesicherten Angaben gemacht.
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