Auto überschlägt sich auf A20 bei Friedland: Zwei Schwerverletzte

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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A20-Unfall bei Friedland

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 20 bei Friedland in Mecklenburg-Vorpommern sind am Sonntag zwei Menschen schwer verletzt worden. Ein Auto kam zwischen den Anschlussstellen Friedland und Neubrandenburg-Ost von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb auf einem Feld liegen. Fahrer und Beifahrerin mussten von Einsatzkräften der Feuerwehr aus dem erheblich beschädigten Fahrzeug befreit werden. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Auto kommt auf regennasser A20 von der Fahrbahn ab

Nach Angaben der Polizei war ein 52 Jahre alter Mann mit dem Wagen auf der A20 unterwegs, als das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache von der regennassen Fahrbahn abkam. Der Unfall ereignete sich auf dem Autobahnabschnitt zwischen den Anschlussstellen Friedland und Neubrandenburg-Ost im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Der Wagen überschlug sich anschließend und kam nach Polizeiangaben rund 15 Meter von der Autobahn entfernt auf einem Feld zum Liegen. An dem Unfall war nach den bislang veröffentlichten Angaben kein weiteres Fahrzeug beteiligt. Was dazu führte, dass der Fahrer die Kontrolle über den Wagen verlor, war zunächst nicht geklärt. Dass die Fahrbahn nass war, ist bestätigt. Ob die Witterung den Unfall verursachte oder dabei eine entscheidende Rolle spielte, war zunächst offen.

Eine konkrete Fahrtrichtung wurde in den zunächst veröffentlichten Angaben nicht genannt. Damit war auch nicht eindeutig festzustellen, welche der beiden Anschlussstellen Friedland oder Neubrandenburg-Ost unmittelbar vor beziehungsweise hinter der Unfallstelle lag.

Feuerwehr befreit Fahrer und Beifahrerin aus dem Auto

Der 52-jährige Fahrer und seine 51 Jahre alte Beifahrerin konnten das beschädigte Fahrzeug nicht selbstständig verlassen. Feuerwehrkräfte mussten beide aus dem Wagen befreien. Sie erlitten schwere Verletzungen und wurden anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Nähere Angaben zu Art und Schwere der Verletzungen oder zum weiteren Gesundheitszustand lagen zunächst nicht vor.

Zum Rettungseinsatz wurde auch ein Rettungshubschrauber angefordert. Ob damit einer der beiden Verletzten in eine Klinik geflogen wurde oder der Hubschrauber vor allem medizinisches Personal an die Unfallstelle brachte, ging aus den zunächst veröffentlichten Angaben nicht eindeutig hervor. Bestätigt war lediglich der Einsatz des Rettungshubschraubers.

Die aufwendige Befreiung der beiden Insassen sowie die Versorgung der Schwerverletzten machten umfangreiche Rettungsmaßnahmen an der Unfallstelle erforderlich. Das Fahrzeug war nach dem Überschlag weit außerhalb der eigentlichen Fahrbahn zum Stillstand gekommen.

A20 während des Rettungseinsatzes voll gesperrt

Die A20 wurde im Zusammenhang mit dem Unfall zeitweise vollständig gesperrt. Wie lange die Vollsperrung dauerte, war zunächst nicht konkret angegeben. Ebenso lagen zunächst keine gesicherten Angaben darüber vor, ob danach zunächst einzelne Fahrstreifen freigegeben wurden oder die Autobahn unmittelbar wieder vollständig für den Verkehr geöffnet werden konnte.

Auch zur Länge eines möglichen Rückstaus wurden zunächst keine konkreten Zahlen genannt. Eine bestimmte Umleitungsstrecke war ebenfalls nicht bestätigt. Autofahrer mussten während der Sperrung im Bereich zwischen Friedland und Neubrandenburg-Ost jedoch mit erheblichen Behinderungen rechnen.

Der Unfallabschnitt liegt auf der A20 im östlichen Mecklenburg-Vorpommern. Die Anschlussstelle Friedland befindet sich südöstlich von Neubrandenburg, die Anschlussstelle Neubrandenburg-Ost erschließt unter anderem den östlichen Teil der Stadt und die Bundesstraße 197. Welche Fahrtrichtung unmittelbar betroffen war, blieb zunächst offen.

Polizei beziffert Sachschaden auf rund 60.000 Euro

Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 60.000 Euro geschätzt. Das Fahrzeug wurde bei dem Unfall stark beschädigt. Weitere Angaben zu Bergung und Abtransport des Wagens waren zunächst nicht bekannt.

Die genaue Unfallursache war am Sonntagabend noch ungeklärt. Fest stand zunächst lediglich, dass das Auto auf regennasser Fahrbahn von der Autobahn abkam und sich anschließend überschlug. Angaben etwa zu Geschwindigkeit, einem technischen Defekt oder einem möglichen Fahrfehler lagen zunächst nicht vor.

Damit konzentrieren sich die gesicherten Folgen des schweren A20-Unfalls bei Friedland auf zwei schwer verletzte Insassen, einen umfangreichen Rettungseinsatz mit Feuerwehr und Rettungshubschrauber sowie eine zeitweise Vollsperrung der Autobahn. Wann der Verkehr nach dem Unfall wieder vollständig störungsfrei lief, war zunächst nicht konkret angegeben.

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