
Ein schwerwiegender Verkehrsunfall hat am Donnerstag, 29. Oktober 2026, auf der Autobahn 24 in Mecklenburg-Vorpommern für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Zwischen den Anschlussstellen Hagenow und Wittenburg fuhr ein Lastwagen auf ein stehendes Baustellenfahrzeug auf. Die Polizei sperrte zunächst beide Fahrtrichtungen vollständig. Am Nachmittag konnte die Strecke Richtung Berlin teilweise wieder freigegeben werden. In Richtung Hamburg blieb die Autobahn dagegen weiterhin gesperrt. Ein Lastwagenfahrer wurde leicht verletzt.
Der Unfall auf der A24 ereignete sich am Donnerstagmittag im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Nach ersten Erkenntnissen des Polizeipräsidiums Rostock waren zwei Lastwagen an dem Zusammenstoß beteiligt. Eines der Fahrzeuge stand zum Unfallzeitpunkt im Baustellenbereich, als der andere Lastwagen auffuhr.
Die Polizei veröffentlichte um 13.36 Uhr eine erste Mitteilung. Zu diesem Zeitpunkt waren Rettungskräfte an der Unfallstelle im Einsatz. Wegen des Zusammenstoßes mussten sowohl die Fahrbahn in Richtung Hamburg als auch die Gegenrichtung nach Berlin vollständig gesperrt werden.
Die Sperrung führte zu erheblichen Einschränkungen auf der Fernverkehrsverbindung zwischen den beiden Großstädten. Betroffen waren nicht nur Autofahrer im regionalen Verkehr, sondern auch Reisende und Lastwagen auf der überregionalen Strecke.
Eine erste Entspannung gab es am frühen Nachmittag. In einer Ergänzungsmeldung um 14.36 Uhr teilte die Polizei mit, dass die Vollsperrung Richtung Berlin aufgehoben worden sei. Der Verkehr konnte wieder einspurig an der Unfallstelle vorbeifahren. Dafür wurde vorübergehend der Standstreifen genutzt. In Fahrtrichtung Hamburg blieb die Vollsperrung hingegen bestehen.
Bei dem Auffahrunfall erlitt der Fahrer des auffahrenden Lastwagens nach bisherigen Polizeiangaben leichte Verletzungen. Er wurde zur weiteren medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Nähere Informationen zu seinem Gesundheitszustand veröffentlichte die Polizei zunächst nicht.
Der zweite Lastwagen, bei dem es sich um das stehende Baustellenfahrzeug handelte, war zum Zeitpunkt der Kollision nicht besetzt. Damit befand sich nach bisherigen Erkenntnissen niemand im Führerhaus dieses Fahrzeugs.
Weitere Verletzte wurden in der polizeilichen Ergänzungsmeldung nicht genannt. Ebenso lagen zunächst keine gesicherten Angaben über die Höhe des Sachschadens vor.
Die genauen Umstände des Zusammenstoßes blieben zunächst offen. Insbesondere war noch nicht geklärt, weshalb der fahrende Lastwagen auf das stehende Fahrzeug auffuhr. Angaben zur Geschwindigkeit, zu möglichen technischen Problemen oder zu anderen denkbaren Einflussfaktoren machte die Polizei nicht.
Die Bergung der beiden beteiligten Fahrzeuge stellte die Einsatzkräfte vor zusätzliche Aufgaben. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Rostock wurden Spezialunternehmen angefordert, um die beschädigten Lastwagen von der Unfallstelle zu entfernen.
Die Polizei ging am Nachmittag davon aus, dass diese Arbeiten mehrere Stunden beanspruchen würden. Einen verbindlichen Zeitpunkt für die vollständige Verkehrsfreigabe nannte sie zunächst nicht.
Insbesondere für die Fahrtrichtung Hamburg bedeutete dies weitere Einschränkungen. Solange die Bergungsmaßnahmen andauerten, war eine reguläre Durchfahrt auf dem betroffenen Abschnitt nicht möglich.
Auch auf der teilweise wieder freigegebenen Fahrbahn Richtung Berlin war weiterhin mit Behinderungen zu rechnen. Da Fahrzeuge nur über den Standstreifen geleitet wurden, stand dem Verkehr erheblich weniger Platz als im normalen Autobahnbetrieb zur Verfügung.
Ob nach der eigentlichen Fahrzeugbergung zusätzliche Arbeiten an der Fahrbahn oder an Schutzeinrichtungen erforderlich werden würden, war zunächst nicht bekannt.
Die Verkehrsbehinderungen machten sich bereits am frühen Nachmittag deutlich bemerkbar. Verkehrsdaten für den Abschnitt zwischen Hagenow und Wittenburg wiesen in beiden Fahrtrichtungen zeitweise erhebliche Verzögerungen aus.
Ein Verkehrsinformationsdienst registrierte gegen 13.52 Uhr Reisezeitverluste von rund 29 Minuten auf den betroffenen Streckenabschnitten. Die Daten zeigten für beide Richtungen eine stark angespannte Verkehrssituation. Eine verlässliche Gesamtlänge des Rückstaus war daraus nicht abzuleiten.
Die Polizei empfahl Verkehrsteilnehmern deshalb, den betroffenen Bereich möglichst großräumig zu umfahren. Eine konkrete Umleitungsstrecke wurde in den polizeilichen Mitteilungen zunächst nicht genannt.
Für Autofahrer war die Situation auch deshalb schwierig, weil sich die Verkehrsführung im Laufe des Nachmittags veränderte. Während zunächst beide Richtungsfahrbahnen blockiert waren, konnte der Verkehr nach Berlin später zumindest eingeschränkt weiterrollen. Die Fahrbahn nach Hamburg blieb dagegen gesperrt.
Zusätzlich waren für Donnerstag auf der A24 zwischen Hagenow und Wittenburg bereits Brückenarbeiten angekündigt. In Fahrtrichtung Hamburg sollten dabei zeitweise der rechte Fahrstreifen und der Standstreifen gesperrt werden. Ob das verunglückte Baustellenfahrzeug unmittelbar zu diesen Arbeiten gehörte, ging aus den polizeilichen Angaben zunächst nicht hervor.
Die A24 verbindet den Großraum Hamburg mit der Hauptstadtregion Berlin und gehört damit zu den wichtigen Straßenverbindungen im Nordosten Deutschlands. Über die Strecke verlaufen sowohl überregionaler Personenverkehr als auch Gütertransporte.
Ein Unfall mit einer vollständigen Sperrung beider Fahrtrichtungen kann deshalb Auswirkungen haben, die über den unmittelbaren Unfallort hinausreichen. Insbesondere bei einer länger andauernden Bergung können sich Rückstaus bilden, deren Abbau auch nach einer teilweisen Freigabe noch Zeit benötigt.
Nach dem Zusammenstoß bei Wittenburg konzentrierten sich die Verkehrsprobleme am Nachmittag weiterhin auf den betroffenen Abschnitt der A24. Die Wiederaufnahme des Verkehrs Richtung Berlin brachte eine erste Entlastung. Für Reisende nach Hamburg bestand dagegen zunächst weiterhin keine reguläre Durchfahrtsmöglichkeit an der Unfallstelle.
Maßgeblich für die weitere Entwicklung waren die Bergung der beschädigten Fahrzeuge und die anschließende Freigabe der Fahrbahn. Wie lange die Sperrung insgesamt dauern würde, war nach dem zuletzt veröffentlichten Polizeistand vom Donnerstag, 14.36 Uhr, noch offen.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu