Nebel: Hamburg und Hannover

Das Bild zeigt eine Lupe, die etwas sucht und symbolisiert eine Internetsuche
Symbolbild mit KI erstellt

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Am Freitag, 30. Oktober 2026, müssen sich viele Menschen in Deutschland auf einen nebligen Start in den Tag einstellen. Besonders in Norddeutschland könnte sich die trübe Wetterlage bis in die Mittagsstunden oder länger halten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet regional dichten Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern. Auch Hamburg und Hannover gehören zu den Städten, für die am Morgen Nebel vorhergesagt wird. Während sich andernorts die Sonne durchsetzen kann, bleiben Teile des Nordens voraussichtlich längere Zeit grau.

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Dichter Nebel in Hamburg und Hannover erwartet

Das Wetter am Freitag steht weiterhin unter dem Einfluss eines Hochdruckgebiets über Mitteleuropa. Der Wetterdienst wetter.com bezeichnet das Hoch als JURIJ. Unter seinem Einfluss bleibt es in weiten Teilen Deutschlands ruhig und überwiegend trocken. Gleichzeitig können sich in den Niederungen ausgedehnte Nebel- und Hochnebelfelder bilden.

Der DWD rechnet bereits ab Donnerstagabend, 29. Oktober, in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen gebietsweise mit dichtem Nebel. Die Sicht könnte örtlich auf weniger als 150 Meter zurückgehen. Nach den regionalen Warnlageberichten vom Donnerstag um 10.30 Uhr kann der Nebel am Freitag stellenweise auch tagsüber bestehen bleiben.

Die Prognose für Nebel in Hamburg und Hannover betrifft damit nicht ausschließlich die frühen Morgenstunden. Besonders dort, wo sich die tief liegende Bewölkung nur langsam auflöst, könnte der Himmel noch am Mittag bedeckt sein.

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Neben Hamburg und Hannover zeigen die DWD-Stationsprognosen für Freitagmorgen auch in Bremen, Kiel, Emden und Schwerin Nebel an. In Nordrhein-Westfalen und Hessen erwartet der Wetterdienst ebenfalls gebietsweise Nebelfelder, die sich im Laufe des Vormittags nur zögerlich auflösen könnten.

Die genaue Verteilung bleibt regional unterschiedlich. Nicht überall, wo Nebel vorhergesagt wird, muss dieser dieselbe Dichte erreichen oder gleich lange anhalten.

DWD-Warnlage: Noch keine bestätigte Einzelwarnung

Der Deutsche Wetterdienst unterscheidet zwischen allgemeinen Warnlageberichten und konkreten amtlichen Wetterwarnungen für einzelne Gebiete. Für Freitag beschreibt der bundesweite Warnlagebericht vom Donnerstag eine verbreitete Nebelneigung mit örtlich erheblich eingeschränkten Sichtweiten.

Eine gesonderte amtliche Nebelwarnung mit einer bestätigten Warnstufe, einem konkreten Kreis und einer Gültigkeitszeit für Freitag ließ sich für Hamburg und die Region Hannover am Donnerstag bis etwa 18 Uhr zunächst nicht feststellen. In den zugänglichen Warnübersichten waren für beide Gebiete zu diesem Zeitpunkt keine laufenden Warnungen ausgewiesen.

Die Angaben zu Sichtweiten unter 150 Metern stammen somit aus den DWD-Warnlageberichten und stellen keine bereits veröffentlichte Unwetterwarnung für Hamburg oder Hannover dar.

In seiner Wochenvorhersage vom 29. Oktober, 11 Uhr, erwartet der DWD für Freitag und Samstag bundesweit keine markanten Wettergefahren. Das schließt einzelne örtliche Wetterwarnungen nicht grundsätzlich aus. Ob noch zusätzliche Nebelwarnungen herausgegeben werden, war zunächst offen.

Temperaturen, Wind und Sonne am Freitag

Die DWD-Stationsprognosen geben für Freitag unterschiedliche Temperaturen vor, wobei die Werte am Morgen besonders im Süden deutlich niedriger ausfallen können als im Norden.

Für Hamburg erwartet der DWD am Flughafen am frühen Morgen etwa 6 Grad und im Tagesverlauf bis zu 12 Grad. Das Prognoseangebot WetterKontor berechnet für das Hamburger Stadtgebiet bis zu 14 Grad. Dazu kommen schwacher Nordwestwind mit durchschnittlich etwa 6 Kilometern pro Stunde, keine ausgewiesenen stärkeren Böen und voraussichtlich keine Sonnenstunden. Die berechnete Niederschlagsmenge liegt bei null Millimetern.

In Hannover sieht die DWD-Stationsprognose ebenfalls rund 6 Grad am Morgen und 12 Grad am Tag vor. WetterKontor erwartet Nebel, praktisch keinen Sonnenschein und schwachen Nordostwind um 4 Kilometer pro Stunde. Auch dort werden im Tagesmodell null Millimeter Niederschlag berechnet.

Für Bremen liegen die DWD-Werte bei etwa 6 bis 12 Grad. WetterKontor erwartet schwachen Nordwind um 6 Kilometer pro Stunde und keinen nennenswerten Sonnenschein. In Kiel soll es nach DWD-Prognose morgens um 7 Grad und später bis zu 12 Grad geben. WetterKontor berechnet für die Stadt bis zu 14 Grad, schwachen Nordwestwind um 9 Kilometer pro Stunde und null Sonnenstunden.

Weiter südwestlich sieht es teilweise freundlicher aus. Am Flughafen Düsseldorf erwartet der DWD morgens etwa 5 Grad und tagsüber 14 Grad. WetterKontor berechnet rund vier Sonnenstunden und Nordostwind um 7 Kilometer pro Stunde. Für Frankfurt am Main nennt die DWD-Stationsprognose etwa 4 bis 13 Grad. Das Stadtmodell von WetterKontor kommt auf bis zu 14 Grad und ebenfalls ungefähr vier Sonnenstunden.

Im Osten zeigt sich ein anderes Bild. Für Leipzig prognostiziert der DWD etwa 6 bis 11 Grad und überwiegend bewölktes Wetter. WetterKontor erwartet keinen Sonnenschein, schwachen Nordwind um 7 Kilometer pro Stunde und keinen messbaren Niederschlag.

In München liegen die DWD-Werte am Flughafen bei etwa 0 Grad am frühen Morgen und 10 Grad am Tag. WetterKontor berechnet für die Stadt rund drei Sonnenstunden, Ostwind um 11 Kilometer pro Stunde und zeitweise Böen bis etwa 31 Kilometer pro Stunde.

Diese Stadtwerte sind Prognosen. Die tatsächlichen Temperaturen, Windverhältnisse und Sonnenstunden können innerhalb der jeweiligen Stadtgebiete sowie zwischen unterschiedlichen Wettermodellen abweichen. Vereinzelt bleibt im Norden und Osten trotz der überwiegend trockenen Aussichten auch etwas Sprühregen möglich.

Nebel kann die Sicht am Morgen einschränken

Die wichtigste praktische Auswirkung des vorhergesagten Nebels sind die örtlich deutlich reduzierten Sichtweiten. Nach Einschätzung des DWD sind in der Nacht zum Freitag regional weniger als 150 Meter möglich.

Damit könnten die Nebelfelder auch während des morgendlichen Berufsverkehrs noch vorhanden sein. Besonders in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein geht der Wetterdienst davon aus, dass sich die Sichtverhältnisse nicht überall bereits am Vormittag vollständig verbessern.

Anders als bei kräftigen Niederschlägen oder großflächigem Sturm steht am Freitag somit die eingeschränkte Sicht im Vordergrund. Die Vorhersagen liefern allerdings keine Grundlage für konkrete Aussagen über Straßensperrungen, Zugausfälle oder Einschränkungen des Flugverkehrs.

Auch bei der Dauer des Nebels gibt es regionale Unterschiede. Während sich die tiefen Wolken im Westen und Süden teilweise auflösen könnten, bleiben im Norden und Osten vielerorts dichte Wolkenfelder zurück. Einzelne Gebiete können länger trüb bleiben, ohne dass dort durchgehend besonders dichter Nebel herrscht.

Im Süden örtlicher Frost, am Feldberg kräftige Böen

Neben dem Nebel erwartet der DWD für Freitag zwei weitere regional begrenzte Wettererscheinungen.

Im Süden Deutschlands kann es in der Nacht zum Freitag bei längerem Aufklaren örtlich leichten Frost geben. Der bundesweite Warnlagebericht nennt Temperaturen bis minus 2 Grad. Besonders in Teilen Bayerns, darunter Niederbayern und die Oberpfalz, sowie im Umfeld der Ostalb in Baden-Württemberg sind niedrige Temperaturen möglich.

Am Feldberg im Hochschwarzwald spielt dagegen der Wind eine größere Rolle. Nach dem regionalen DWD-Warnlagebericht vom Donnerstag werden oberhalb von 1.000 Metern zeitweise starke bis stürmische Böen zwischen 50 und 70 Kilometern pro Stunde erwartet. Am Freitag sind am Feldberg auch Sturmböen bis etwa 80 Kilometer pro Stunde möglich.

Diese Windentwicklung betrifft vor allem exponierte Hochlagen. Für die norddeutschen Städte Hamburg, Hannover, Bremen und Kiel werden dagegen überwiegend schwache Winde vorhergesagt.

Ausblick auf Samstag und Sonntag

Auch am Samstag, 31. Oktober, bleibt der Hochdruckeinfluss zunächst erhalten. Der DWD erwartet bereits in der Nacht zum Samstag erneut eine Ausbreitung von Nebel, insbesondere in den norddeutschen Regionen. In Teilen Deutschlands könnten sich die Nebel- und Hochnebelfelder am Tag wiederum nur langsam auflösen.

Wetter.com geht davon aus, dass sich Hoch JURIJ am Samstag noch über Deutschland befindet. Vor allem im Westen und Südwesten seien zeitweise sonnige Abschnitte möglich, während andere Regionen stärker bewölkt bleiben. Örtlich könne im Osten etwas Regen auftreten.

Für Sonntag, 1. November, deutet sich nach der Prognose von wetter.com eine Veränderung an. Das Hoch soll sich allmählich nach Großbritannien zurückziehen. Dadurch könnte aus nördlichen Richtungen kühlere Luft nach Deutschland gelangen. Besonders im Osten und Süden wären dann einzelne Schauer möglich.

Eine ausgeprägte Unwetterlage ergibt sich daraus nach der derzeitigen DWD-Wochenvorhersage nicht. Für Freitag, Samstag und Sonntag werden keine markanten Wettergefahren erwartet. Der Schwerpunkt des unmittelbar bevorstehenden Freitags liegt damit weiterhin auf Nebel und Hochnebel sowie den regional sehr unterschiedlichen Chancen auf Sonnenschein.

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