
Auf der Autobahn 26 im Landkreis Stade stehen Anfang November weitere Bauarbeiten an. An der Anschlussstelle Jork wird die Fahrbahndecke erneuert. Deshalb müssen Autofahrer vom 2. bis 6. November 2026 mit Einschränkungen rechnen. Betroffen sind zwei Fahrbeziehungen in Richtung Hamburg. Die Anschlussstelle kann während der Arbeiten nicht wie gewohnt genutzt werden. Der Verkehr auf der Autobahn selbst bleibt jedoch eingeschränkt möglich.
Die geplante A26-Sperrung bei Jork beginnt am Montag, 2. November 2026, um 6 Uhr. Nach den veröffentlichten Verkehrsdaten der Autobahn GmbH sollen die Einschränkungen bis Freitag, 6. November, um 20 Uhr dauern. Damit erstrecken sich die Arbeiten über fünf aufeinanderfolgende Tage.
Die Verkehrsmeldung bezeichnet die Maßnahme als Fahrbahninstandsetzung an der Anschlussstelle Jork in Fahrtrichtung Hamburg. Eine Aufteilung in einzelne nächtliche oder tägliche Sperrfenster ist nicht angegeben. Der veröffentlichte Zeitraum umfasst die gesamte Bauphase vom Montagmorgen bis zum Freitagabend.
Die Hansestadt Buxtehude hatte bereits am 22. Oktober auf die bevorstehenden Asphaltierungsarbeiten und die daraus folgenden Einschränkungen hingewiesen.
Während der Bauarbeiten werden zwei Fahrbeziehungen an der Anschlussstelle Jork vollständig gesperrt. Betroffen sind die Auffahrt auf die A26 in Richtung Hamburg und die Abfahrt für Fahrzeuge, die aus Richtung Stade kommen.
Damit können Autofahrer, die aus Jork auf die Autobahn in Richtung Hamburg fahren möchten, die entsprechende Auffahrt während der Sperrzeit nicht nutzen. Auch wer auf der A26 aus Richtung Stade beziehungsweise Horneburg unterwegs ist und an der Anschlussstelle Jork abfahren möchte, muss eine andere Strecke wählen.
Nicht angekündigt ist dagegen eine vollständige Sperrung der durchgehenden Autobahn zwischen Horneburg und Buxtehude. Die Einschränkungen betreffen die Anschlussrampen und den unmittelbar angrenzenden Fahrbahnbereich.
Für die Gegenrichtung Hamburg nach Stade ist im Zusammenhang mit dieser Maßnahme keine entsprechende Rampensperrung ausgewiesen.
Der Baustellenbereich liegt auf der Richtungsfahrbahn Hamburg zwischen den Anschlussstellen Horneburg und Buxtehude, im unmittelbaren Umfeld der Anschlussstelle Jork.
In den veröffentlichten Verkehrsdaten wird der betroffene Abschnitt mit einer Länge von 0,72 Kilometern angegeben. Er beginnt demnach rund 4,2 Kilometer hinter der Anschlussstelle Horneburg und endet etwa 3,6 Kilometer vor der Anschlussstelle Buxtehude.
Für diesen Bereich wird eine maximale Durchfahrtsbreite von 4,5 Metern genannt. Die Verkehrsinformationen weisen außerdem eine Fahrstreifenbeschränkung aus. Für Autofahrer bedeutet dies, dass sie neben den gesperrten Rampen auch auf der Hauptfahrbahn mit einer veränderten Verkehrsführung rechnen müssen.
Eine gesonderte Autobahnkilometrierung mit exakten Streckenkilometerangaben ist in der veröffentlichten Meldung nicht aufgeführt.
Für die gesperrten Auf- und Abfahrten sind Umleitungen vorgesehen. Nach den Informationen der Hansestadt Buxtehude sowie der Kreiszeitung Wochenblatt werden diese frühzeitig ausgeschildert.
Ein konkreter Verlauf über einzelne Kreis-, Landes- oder Bundesstraßen ist in diesen Ankündigungen allerdings nicht genannt. Ebenso liegt für die November-Sperrung keine bestätigte Nummer einer Bedarfsumleitung vor.
Autofahrer, die während der Bauphase in Jork auf die A26 in Richtung Hamburg auffahren oder aus Richtung Stade abfahren möchten, müssen deshalb die vor Ort ausgewiesene Verkehrsführung beachten.
Auch über die zu erwartende zusätzliche Fahrzeit gibt es bislang keine gesicherten Angaben. Eine konkrete Stauprognose oder eine bezifferte Verkehrsbelastung der Ausweichstrecken wurde für diese Sperrung nicht veröffentlicht.
Die Sperrung bei Jork fällt in einen Zeitraum, in dem es im Landkreis Stade bereits andere Straßenbaustellen gibt.
So wird die Bundesstraße 73 zwischen Dollern und Horneburg saniert. Nach Angaben der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr vom 24. September ist der betreffende Bauabschnitt einschließlich der Stader Straße bis voraussichtlich 6. November gesperrt.
Für diese eigenständige Maßnahme führt die offizielle Umleitung über die L125, die A26 und die K36. Diese Verkehrsführung gehört zur Sanierung der B73 und ist nicht mit der ausgeschilderten Umleitung für die neue Anschlussstellensperrung bei Jork gleichzusetzen.
An der Jorker Ortsumgehung K26 hatte der Landkreis Stade dagegen bereits am 14. Oktober gemeldet, dass die Strecke nach Abschluss der Asphaltarbeiten wieder freigegeben werden konnte.
Welche Auswirkungen die bevorstehenden Asphaltierungsarbeiten unmittelbar auf den öffentlichen Personennahverkehr haben, ist bislang nicht bekannt.
Für die Sperrung der Anschlussstelle Jork vom 2. bis 6. November liegen zunächst keine bestätigten Angaben zu ausfallenden Busfahrten, verlegten Haltestellen oder besonderen Ersatzverkehren vor. Auch Einschränkungen des Bahnverkehrs als unmittelbare Folge dieser Straßenbauarbeiten sind nicht angekündigt.
Die angekündigte Sperrung betrifft den Straßenverkehr auf und an der A26. Änderungen im öffentlichen Verkehr lassen sich daraus allein nicht ableiten.
Grund für die Arbeiten ist die Sanierung der Fahrbahndeckschicht im Bereich der Anschlussstelle Jork. Das bestätigte die Autobahn GmbH des Bundes auf Nachfrage des Stader Tageblatts. Die Zeitung veröffentlichte die Angaben am Montag, 26. Oktober 2026.
Bei der Maßnahme geht es damit um die Erneuerung der Fahrbahnoberfläche. Eine darüber hinausgehende Ursache, beispielsweise ein konkret bezifferter Schaden oder ein technischer Defekt, wurde für diese Bauphase nicht genannt.
Die Autobahn GmbH erklärte gegenüber dem Stader Tageblatt außerdem, dass für das Jahr 2026 keine weiteren Baumaßnahmen vorgesehen seien. Ausgenommen wären zusätzliche Eingriffe, falls nach einem Unfall oder Fahrzeugbrand Schäden an der Fahrbahn entstehen und zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit beseitigt werden müssten.
Für die nun anstehenden Arbeiten bei Jork bleibt es zunächst bei der angekündigten Bauzeit vom 2. November, 6 Uhr, bis zum 6. November, 20 Uhr. In diesem Zeitraum sind die Auffahrt in Richtung Hamburg und die Abfahrt aus Richtung Stade nicht nutzbar. Autofahrer müssen den ausgeschilderten Umleitungen folgen.
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