Fachwerkbau stürzt in Gevelsberg ein: Feuerwehr sperrt Bereich ab

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Ein Fachwerkgebäude im Bereich der Wittener Straße in Gevelsberg ist am Sonntag, 25. Oktober 2026, eingestürzt. Die Feuerwehr rückte am Nachmittag aus und sicherte die Umgebung. Menschen wurden nach ihren Angaben nicht verletzt. Der Einsatz dauerte rund drei Stunden. Weshalb die Konstruktion zusammenbrach, war am Montag zunächst nicht geklärt. Auch zum weiteren Umgang mit dem beschädigten Gebäude lagen keine gesicherten Angaben vor.

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Feuerwehr sichert Einsturzstelle an der Wittener Straße

Der Hauseinsturz in Gevelsberg wurde der Feuerwehr am Sonntagnachmittag gemeldet. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war die Fachwerkkonstruktion bereits in sich zusammengefallen. Die Feuerwehr beschrieb den Schaden in ihrer Mitteilung vom Montagmorgen als vollständigen Einsturz eines Fachwerkhauses. Ob das gesamte Hauptgebäude oder nur ein dazugehöriger Anbau betroffen war, blieb zunächst nicht eindeutig. In einer ersten Schilderung war von einem Anbau die Rede, der über zwei Etagen eingestürzt sei.

Nach Angaben der Feuerwehr hielt sich zum Zeitpunkt des Einsturzes niemand im Gebäude auf. Auch im Umfeld wurden keine Verletzten gemeldet. Trotz des erheblichen Gebäudeschadens kamen somit keine Menschen zu Schaden.

Bereich abgesperrt, Straßensperrung nicht bestätigt

Nach dem Einsturz sperrte die Feuerwehr die Umgebung des Gebäudes ab. Die Maßnahmen erfolgten in Abstimmung mit dem zuständigen Bauordnungsamt. Damit war neben der Feuerwehr auch die für bauliche Fragen zuständige Behörde einbezogen.

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Wie weit sich die Absperrungen im Einzelnen erstreckten, wurde nicht mitgeteilt. Insbesondere lag zunächst keine Bestätigung dafür vor, dass die Wittener Straße vollständig oder für eine bestimmte Dauer für den Verkehr gesperrt war. Ebenso blieb offen, ob die Absperrung nach Abschluss des Feuerwehreinsatzes unverändert bestehen blieb. Der gesicherte Bereich rund um das eingestürzte Bauwerk und eine mögliche Sperrung der gesamten Straße sind deshalb zu unterscheiden.

An der Einsatzstelle waren Kräfte der hauptamtlichen Feuerwache sowie die Löschzüge Mitte und Ost beteiligt. Nach etwa drei Stunden konnte die Feuerwehr ihren Einsatz beenden. Eine genaue Zahl der eingesetzten Feuerwehrleute wurde nicht genannt.

Ursache des Einsturzes weiter ungeklärt

Warum das Fachwerkgebäude zusammenbrach, war am Montag noch nicht geklärt. Es gab zunächst keine gesicherten Angaben zu einem möglichen baulichen Vorschaden, zur Tragfähigkeit einzelner Gebäudeteile oder zur Höhe des entstandenen Sachschadens. Auch über geplante Sicherungsarbeiten oder einen möglichen Abriss war zunächst nichts bekannt.

Vor dem Wochenende hatte stürmisches Wetter in Gevelsberg bereits wiederholt die Einsatzkräfte beschäftigt. Die Feuerwehr meldete unter anderem umgestürzte Bäume und beseitigte Hindernisse auf Straßen. Auch am Sonntag wurde sie nach eigenen Angaben zu weiteren wetterbedingten Einsätzen gerufen. Ein ursächlicher Zusammenhang zwischen dem Wetter und dem Hauseinsturz ist damit allerdings nicht festgestellt.

Weiterer Fachwerkschaden am selben Sonntag in Sprockhövel

Am selben Tag musste die Feuerwehr im benachbarten Sprockhövel wegen eines anderen beschädigten Fachwerkgebäudes eingreifen. Dort hatten Bewohner eines Wohn- und Geschäftshauses aus dem Jahr 1853 an der Mittelstraße erhebliche Schäden im Inneren entdeckt. Teile der Fachwerkkonstruktion und Lehm waren bereits in Räume gefallen. Die Feuerwehr räumte das Gebäude. Die neun anwesenden Bewohner mussten anderweitig unterkommen. Ein Teil von ihnen erhielt Unterstützung durch die Stadt.

Anders als in Gevelsberg wurde für das Gebäude in Sprockhövel eine konkrete Schadensursache benannt. Nach einer Untersuchung durch Bauaufsicht und Technisches Hilfswerk hatte eindringendes Regenwasser über das Dach die Fachwerkkonstruktion auf mehreren Etagen beschädigt. Das Haus darf bis auf Weiteres nicht genutzt werden. Das Ordnungsamt verhängte ein Betretungsverbot und ließ das Gebäude verschließen.

Es handelte sich um zwei voneinander getrennte Einsätze. Die in Sprockhövel festgestellten Schäden durch eindringendes Wasser erlauben keinen Rückschluss auf die Ursache des Einsturzes an der Wittener Straße in Gevelsberg.

Weitere Maßnahmen am eingestürzten Gebäude offen

In Gevelsberg stand nach dem Ende des Feuerwehreinsatzes zunächst die Absperrung der betroffenen Umgebung als bestätigte Schutzmaßnahme fest. Ob eine bautechnische Untersuchung, eine zusätzliche Sicherung der verbliebenen Konstruktion oder weitere Schritte erforderlich werden, war nicht bekannt. Die Feuerwehr machte auch keine Angaben dazu, wann der Bereich wieder zugänglich sein könnte.

Für die unmittelbare Bilanz des Vorfalls ist vor allem entscheidend, dass niemand verletzt wurde. Der Gebäudeschaden und die erforderliche Absperrung blieben jedoch die Folgen des Einsturzes vom Sonntag. Eine abschließende Beurteilung der Ursache und des weiteren Zustands des Hauses lag zunächst nicht vor.

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