37-Jähriger stirbt bei schwerem Unfall auf der A3

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 3 bei Emmerich ist am Montagabend ein 37 Jahre alter Autofahrer ums Leben gekommen. Eine Mutter und ihr dreijähriges Kind, die mit ihm im Wagen saßen, wurden schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich auf der Fahrbahn in Richtung Oberhausen. Die Autobahn musste zwischen den Anschlussstellen Emmerich und Emmerich-Ost für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden. Seit der Nacht ist die Strecke wieder befahrbar.

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Nach dem bisherigen Stand der Polizei war vor dem Unfall ein Lastwagen auf einen anderen Fahrstreifen gewechselt. Der Lkw sollte demnach einem weiteren Lastwagen Platz machen. Anschließend verlor der Fahrer des nachfolgenden Autos die Kontrolle über seinen Wagen. Das Fahrzeug geriet ins Schleudern und überschlug sich. Die genauen Umstände des Geschehens sind noch nicht abschließend geklärt.

Fahrer stirbt noch an der Unfallstelle

Der 37-Jährige wurde bei dem Unfall in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die Rettungskräfte konnten sein Leben nicht mehr retten. Er starb noch an der Unfallstelle. Die Frau und ihr dreijähriges Kind erlitten schwere Verletzungen. Auch ein Rettungshubschrauber wurde eingesetzt. Weitere gesicherte Angaben zum Gesundheitszustand der beiden Schwerverletzten lagen am frühen Dienstagmorgen zunächst nicht vor.

Welche Beziehung der verstorbene Mann zu der Frau und dem Kind hatte, war zunächst nicht geklärt. Bestätigt ist lediglich, dass die Frau die Mutter des dreijährigen Kindes ist. Weitere private Angaben zu den Insassen wurden nicht bekanntgegeben.

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Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam war mehrere Stunden am Unfallort im Einsatz. Die Spezialkräfte dokumentierten Spuren und sammelten Messdaten. Diese sollen helfen, den Ablauf des Unfalls möglichst genau zu rekonstruieren. Eine abschließende Feststellung zur Ursache lag am Dienstagmorgen noch nicht vor.

A3 Richtung Oberhausen stundenlang gesperrt

Wegen der Rettungsarbeiten, der Unfallaufnahme und der Bergung wurde die A3 in Fahrtrichtung Oberhausen zwischen Emmerich und Emmerich-Ost vollständig gesperrt. Auch die Einfahrt an der Anschlussstelle Emmerich war zeitweise nicht nutzbar. Die Sperrung dauerte bis weit nach Mitternacht. Gegen 2 Uhr war die Autobahn wieder frei. Aktuelle Verkehrsdaten verzeichneten kurz vor 2 Uhr die Räumung der Unfallstelle und die Wiederöffnung der Einfahrt Emmerich.

Der Abschnitt gehört zur wichtigen Nord-Süd-Verbindung zwischen den Niederlanden und dem westlichen Ruhrgebiet. Die A3 führt aus Richtung Arnheim über den Grenzübergang bei Emmerich weiter nach Oberhausen und von dort durch große Teile Westdeutschlands. Eine Vollsperrung auf diesem Abschnitt betrifft deshalb neben dem regionalen Verkehr auch den grenzüberschreitenden Personen- und Güterverkehr.

Strecke war erst am Montagmorgen wieder geöffnet worden

Zusätzlich war die Verkehrslage rund um Emmerich am Wochenende bereits durch eine geplante Baumaßnahme geprägt. Die Autobahn GmbH hatte die A3 von Freitagabend bis Montagmorgen zwischen der niederländischen Anschlussstelle Beek und Emmerich-Ost in beiden Richtungen vollständig gesperrt. Grund war der Einhub der neuen Brückenbauwerke Zum Waldkreuz und Budberger Straße.

Diese Baustellensperrung endete planmäßig am Montag, 7. September, um 5 Uhr. Die Autobahn war damit bereits wieder für den Verkehr freigegeben, bevor es am frühen Abend zu dem tödlichen Unfall kam. Die spätere Sperrung zwischen Emmerich und Emmerich-Ost stand ausschließlich im Zusammenhang mit dem Unfall und der anschließenden Aufnahme des Geschehens.

Für Autofahrer besteht auf dem betroffenen Abschnitt seit der Nacht keine unfallbedingte Vollsperrung mehr. Die Unfallstelle war gegen 2 Uhr geräumt. Andere, längerfristige Baustellen und Verkehrsmaßnahmen auf der A3 bleiben davon unabhängig bestehen.

Unfallhergang wird weiter rekonstruiert

Im Mittelpunkt der weiteren Ermittlungen steht nun der genaue Ablauf unmittelbar vor dem Kontrollverlust des Autos. Nach der bisherigen Darstellung wechselte ein Lastwagen seinen Fahrstreifen, um einem weiteren Lkw Platz zu machen. Danach geriet der nachfolgende Pkw außer Kontrolle und überschlug sich. Ob weitere Faktoren eine Rolle spielten, war am Dienstagmorgen nicht geklärt.

Damit steht fest, dass ein Mann bei dem Unfall ums Leben kam und zwei weitere Menschen schwer verletzt wurden. Eine abschließende Bewertung des Unfallhergangs oder eine Zuordnung von Verantwortung ist auf Grundlage der bislang vorliegenden Ermittlungen nicht möglich.

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