
Bei einem Verkehrsunfall mit einem Reisebus auf der Autobahn 3 bei Wörth an der Donau in Bayern sind am Sonntag, 6. September 2026, insgesamt 20 Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei erlitten alle Betroffenen leichte Verletzungen. An dem Unfall im Landkreis Regensburg waren der Reisebus und zwei weitere Fahrzeuge beteiligt. Die A3 musste in Richtung Passau vorübergehend gesperrt werden.
Der Unfall ereignete sich am Sonntagmittag in stockendem Verkehr. Nach Polizeiangaben fuhr ein Fahrzeug auf den Reisebus sowie ein weiteres Auto auf. Insgesamt wurden 15 Menschen im Bus verletzt. Weitere fünf Verletzte befanden sich in dem Fahrzeug, das aufgefahren war. In dem dritten beteiligten Fahrzeug wurde niemand verletzt.
Der betroffene Reisebus kam nach Angaben der Polizei aus Baden-Württemberg. An Bord befanden sich überwiegend ältere Reisegäste. Die älteste Insassin war 96 Jahre alt. Insgesamt zogen sich 15 Menschen im Bus leichte Verletzungen zu. Genauere Angaben dazu, wie viele Personen sich zum Zeitpunkt des Unfalls insgesamt im Reisebus befanden, lagen zunächst nicht vor.
Die Unfallstelle lag auf der A3 im Landkreis Regensburg. Die Mittelbayerische Zeitung verortete den Einsatz auf dem Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Wörth an der Donau/Wiesent und Wörth an der Donau-Ost. Betroffen war die Fahrbahn in Richtung Passau.
Damit ereignete sich der Unfall auf einer wichtigen überregionalen Verkehrsachse in Ostbayern. Die A3 führt quer durch Deutschland und verläuft in Bayern unter anderem über Nürnberg und Regensburg weiter in Richtung Passau und zur österreichischen Grenze. Der Unfall hatte deshalb auch Auswirkungen auf den überregionalen Sonntagsverkehr.
Nach dem Zusammenstoß rückten zahlreiche Rettungskräfte aus. Mehrere Krankenwagen waren an der Unfallstelle im Einsatz. Zudem landete nach Polizeiangaben ein Rettungshubschrauber auf der Autobahn. Die zunächst umfangreiche Alarmierung erfolgte zu einem Zeitpunkt, als das genaue Ausmaß der Verletzungen noch nicht feststand. Frühere Meldungen hatten deshalb zunächst lediglich von mehreren Verletzten gesprochen.
Im weiteren Verlauf konnte die Polizei die Zahl konkretisieren. Demnach wurden insgesamt 20 Menschen verletzt, jedoch niemand schwer. Die 15 verletzten Businsassen sowie die fünf Menschen aus dem auffahrenden Fahrzeug erlitten leichte Verletzungen.
Zu möglichen Verletzungen mit langfristigen Folgen gab es zunächst keine weiteren gesicherten Angaben. Auch dazu, wie viele Personen zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht wurden, lagen zunächst keine belastbaren Einzelheiten vor.
Für den Rettungseinsatz und die Unfallaufnahme wurde die Autobahn in Richtung Passau vorübergehend gesperrt. Dadurch staute sich der Verkehr am Sonntagnachmittag deutlich zurück. Nach Angaben des ADAC erreichte der Stau zeitweise eine Länge von rund sechs Kilometern.
Gegen 14.30 Uhr konnte die A3 wieder für den Verkehr freigegeben werden. Damit war die unmittelbare Sperrung wenige Stunden nach dem Unfall beendet. Die Auswirkungen auf den Verkehr hielten aufgrund des zuvor entstandenen Rückstaus zunächst noch an.
Die zunächst gemeldete Vollsperrung hatte vor allem wegen der Vielzahl der beteiligten Personen und des umfangreichen Rettungseinsatzes für Aufmerksamkeit gesorgt. Trotz der insgesamt 20 Verletzten stellte sich später heraus, dass nach Polizeiangaben keine schweren Verletzungen vorlagen.
Als gesichert gilt bislang, dass sich der Zusammenstoß in einer Phase stockenden Verkehrs ereignete. Ein Fahrzeug fuhr dabei nach Angaben der Polizei auf den Reisebus und ein weiteres Fahrzeug auf. Warum es zu dem Auffahrunfall kam, war zunächst nicht bekannt. Zu möglichen Ursachen oder einem Fehlverhalten einzelner Beteiligter gab es zunächst keine gesicherten Angaben.
Auch Angaben zu Geschwindigkeit, Bremswegen oder möglichen technischen Ursachen lagen zunächst nicht vor. Entsprechende Rückschlüsse auf die Verantwortung für den Unfall sind daher nicht möglich.
Für die Ermittlungen zum genauen Hergang ist die Polizei zuständig. Entscheidend für die Bilanz des Einsatzes war am Sonntagnachmittag zunächst, dass die große Zahl der Verletzten nach den vorliegenden Polizeiangaben ausschließlich leichte Verletzungen erlitt.
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