A6 bei Ansbach nach nächtlichem Unfall wieder teilweise frei

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Der Lkw-Unfall auf der A6 zwischen Ansbach und Lichtenau hat am Mittwochmorgen erhebliche Auswirkungen auf den Berufsverkehr in Mittelfranken. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Nürnberg nach einem Unfall in der Nacht stundenlang vollständig gesperrt. Seit dem frühen Morgen kann der Verkehr wieder einspurig an der Unfallstelle vorbeifahren. Die Bergungsarbeiten dauern jedoch an.

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Lkw prallt gegen Warnanhänger

Der Unfall ereignete sich nach bisherigen Angaben am Dienstagabend gegen 23.30 Uhr zwischen den Anschlussstellen Ansbach und Lichtenau. Ein Lastwagen prallte dort gegen einen Warnanhänger, der im Bereich einer Baustelle eingesetzt wurde. Wie es zu dem Zusammenstoß kam, war am Mittwochmorgen noch nicht geklärt.

Nach den bislang vorliegenden Angaben wurde bei dem Unfall niemand verletzt. Durch die Kollision traten allerdings Diesel und Öl aus. Deshalb waren neben der eigentlichen Bergung des Lastwagens auch Reinigungsarbeiten erforderlich. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens lagen zunächst nicht vor.

Die genaue Ursache des Unfalls blieb zunächst offen. Gesicherte Angaben dazu, weshalb der Lastwagen gegen den Warnanhänger fuhr, gab es am frühen Mittwochmorgen nicht. Auch zu möglichen weiteren Schäden an der Baustelleneinrichtung lagen zunächst keine näheren Informationen vor.

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Vollsperrung Richtung Nürnberg dauerte mehrere Stunden

Nach dem Unfall wurde die A6 in Fahrtrichtung Nürnberg zwischen Ansbach und Lichtenau komplett gesperrt. Für den Verkehr war die Bedarfsumleitung U9 ausgewiesen. Verkehrsmeldungen führten die Sperrung während der Nacht und noch in den frühen Morgenstunden.

Die Sperrung traf damit zunehmend auch den morgendlichen Berufsverkehr. Auf den Nebenstraßen und den ausgewiesenen Ausweichstrecken im Raum Ansbach nahm die Belastung deutlich zu. Radio 8 berichtete um 6.53 Uhr, dass die Vollsperrung inzwischen aufgehoben worden sei. Der Verkehr konnte zu diesem Zeitpunkt zumindest wieder auf einem Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt werden.

Damit war die Verkehrsbehinderung allerdings noch nicht beendet. Der ADAC meldete am Mittwochmorgen zwischen den Anschlussstellen Ansbach und Lichtenau weiterhin Bergungsarbeiten. Die Fahrbahn in Richtung Nürnberg war demnach auf einen Fahrstreifen verengt. Als voraussichtliches Ende der Arbeiten wurde zunächst etwa 12 Uhr genannt.

Stau reicht am Morgen bis in Richtung Herrieden

Die Folgen waren auch nach der Freigabe noch deutlich zu spüren. Zwischen Herrieden und Lichtenau meldete der ADAC am Morgen rund vier Kilometer Stau und einen Zeitverlust von mindestens zehn Minuten. Bereits zuvor hatten Verkehrsdienste auch auf dem Abschnitt vor Ansbach zähfließenden beziehungsweise gestauten Verkehr registriert.

Autofahrer in Richtung Nürnberg müssen deshalb weiterhin mit Verzögerungen rechnen. Entscheidend für die weitere Verkehrsentwicklung ist vor allem, wann die Bergungs- und Reinigungsarbeiten vollständig abgeschlossen werden und wieder alle Fahrstreifen zur Verfügung stehen.

Der Gegenverkehr in Richtung Heilbronn war von der unfallbedingten Vollsperrung nicht betroffen. Die Sperrung und die anschließende Fahrstreifenreduzierung galten für die Fahrtrichtung Nürnberg zwischen Ansbach und Lichtenau.

A6 ist wichtige Verbindung durch Süddeutschland

Die A6 gehört zu den großen Ost-West-Verbindungen im süddeutschen Autobahnnetz. Sie führt vom Saarland über die Metropolregion Rhein-Neckar, Heilbronn und Nürnberg bis zur tschechischen Grenze bei Waidhaus. Entsprechend können Sperrungen auf einzelnen Abschnitten neben dem regionalen Pendlerverkehr auch den überregionalen Güter- und Fernverkehr treffen.

Im Raum Ansbach ist die Autobahn zudem eine zentrale Verbindung in Richtung Nürnberg. Eine vollständige Sperrung während der morgendlichen Hauptverkehrszeit führt deshalb schnell zu zusätzlichem Verkehr auf Bundes-, Staats- und Nebenstraßen.

Am Mittwochmorgen hatte sich die Situation gegenüber der Nacht bereits verbessert. Statt einer vollständigen Sperrung stand wieder ein Fahrstreifen zur Verfügung. Bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten blieb der Abschnitt zwischen Ansbach und Lichtenau jedoch ein Engpass.

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