Auto prallt an A61-Ausfahrt gegen Versorgungshäuschen

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem Unfall an der A61 bei Rheinböllen sind am Donnerstagmorgen, 22. Oktober 2026, zwei Menschen mittelschwer verletzt worden. Eine 50-jährige Autofahrerin wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Auch ihr 59 Jahre alter Beifahrer musste in einer Klinik behandelt werden. Zuvor waren an der Autobahnausfahrt zwei Autos zusammengestoßen. Eines der Fahrzeuge geriet anschließend außer Kontrolle, überfuhr ein Verkehrsschild und prallte gegen ein Versorgungshäuschen. Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang.

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Zwei Autos kollidieren an der Ausfahrt Rheinböllen

Der Verkehrsunfall ereignete sich am Donnerstagmorgen im Bereich der Anschlussstelle Rheinböllen im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei streifte eine 50-jährige Autofahrerin beim Abbiegen den Wagen eines 52 Jahre alten Mannes. Durch die Kollision verlor die Frau die Kontrolle über ihr Fahrzeug.

Ihr Auto überfuhr zunächst ein Autobahnschild und prallte anschließend gegen ein Versorgungshäuschen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das kleine Gebäude aus seiner Verankerung gerissen. Damit wurden bei dem Unfall nicht nur die beteiligten Fahrzeuge, sondern auch Einrichtungen im Bereich der Autobahnausfahrt beschädigt.

Wie genau es zu der Berührung zwischen den beiden Autos kam, war zunächst nicht abschließend geklärt. Auch zu den jeweiligen Fahrmanövern unmittelbar vor dem Zusammenstoß lagen keine näheren gesicherten Angaben vor. Die Polizei untersucht den Ablauf und sucht Menschen, die den Unfall beobachtet haben.

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Rettungshubschrauber bringt 50-Jährige in eine Klinik

Bei dem Zusammenstoß erlitten zwei Insassen desselben Fahrzeugs mittelschwere Verletzungen. Die 50-jährige Fahrerin wurde vorsorglich mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Ihr 59 Jahre alter Beifahrer kam ebenfalls zur medizinischen Versorgung in eine Klinik.

Der 52-jährige Fahrer des zweiten beteiligten Autos blieb nach Angaben der Polizei unverletzt. Insgesamt waren damit drei Menschen unmittelbar an dem Unfall beteiligt, zwei von ihnen mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Welche Verletzungen die Frau und ihr Beifahrer im Einzelnen erlitten, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Auch zur weiteren Behandlung und zur voraussichtlichen Dauer eines möglichen Krankenhausaufenthalts lagen keine Angaben vor. Die Polizei stufte die Verletzungen beider Personen als mittelschwer ein. Lebensgefährliche Verletzungen wurden nicht gemeldet.

Der Einsatz eines Rettungshubschraubers war eine der auffälligsten Folgen des Unfalls. Der Transport der Fahrerin erfolgte nach den vorliegenden Angaben vorsorglich. Aus dem Einsatz des Hubschraubers allein lässt sich deshalb keine schwerere Verletzung ableiten als die von der Polizei mitgeteilte Einstufung.

Unfallaufnahme sorgt für Gefahrenmeldung auf der A61

Der Unfall machte am Donnerstagmorgen auch eine Warnung für andere Verkehrsteilnehmer erforderlich. Eine Verkehrsmeldung von 8.15 Uhr wies auf eine Gefahrenstelle an der Ausfahrt Rheinböllen hin. Betroffen war die A61 in Fahrtrichtung Koblenz, aus Richtung Ludwigshafen kommend. Als Grund wurde die laufende Unfallaufnahme genannt.

Ob die Autobahnausfahrt zeitweise vollständig gesperrt werden musste oder einzelne Fahrstreifen nicht befahrbar waren, blieb zunächst offen. Ebenso lagen keine gesicherten Angaben zur Dauer möglicher Verkehrsbehinderungen oder zur Länge eines Rückstaus vor.

Der Unfall ereignete sich im Bereich der Anschlussstelle und damit nicht nachweislich auf der durchgehenden Fahrbahn der Autobahn. Für eine vollständige Sperrung der A61 im Zusammenhang mit diesem Zusammenstoß lag zunächst keine Bestätigung vor.

Die Anschlussstelle Rheinböllen liegt im Hunsrück und bindet die Region an die Autobahn 61 an. Die Strecke gehört zu den wichtigen Nord-Süd-Verbindungen im westlichen Deutschland. Im Bereich der Ausfahrt mussten Verkehrsteilnehmer am Donnerstagmorgen wegen der Unfallaufnahme mit einer Gefahrenstelle rechnen.

Polizei ermittelt zum Hergang und sucht Zeugen

Nach der Versorgung der Verletzten richtete sich die weitere Aufmerksamkeit auf die Klärung des Unfallgeschehens. Die Polizei untersucht, wie die beiden Fahrzeuge beim Abbiegen miteinander in Kontakt gerieten und wie es anschließend zu der Kollision mit dem Verkehrsschild und dem Versorgungshäuschen kam.

Die bisherigen Erkenntnisse beschreiben den Ablauf unmittelbar nach der Berührung der Fahrzeuge. Eine abschließende Feststellung zur Ursache des ersten Zusammenstoßes war damit zunächst nicht verbunden. Auch zu möglichen Verkehrsverstößen gab es keine gesicherten Angaben.

Unklar blieb außerdem die Höhe des entstandenen Sachschadens. Neben den beteiligten Autos wurden ein Verkehrsschild und das aus seiner Verankerung gerissene Versorgungshäuschen beschädigt. Ob die Schäden an dem Gebäude Auswirkungen auf technische Einrichtungen hatten, war zunächst ebenfalls nicht bekannt.

Die Polizei bittet Zeugen, die den Unfall am Donnerstagmorgen an der Anschlussstelle Rheinböllen beobachtet haben, um Hinweise. Weitere Einzelheiten zu den Umständen der Kollision und zum entstandenen Schaden waren zunächst nicht mitgeteilt worden.

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