Arsenal interessiert sich offenbar für Antonio Nusa von RB Leipzig

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Antonio Nusa von RB Leipzig steht offenbar weiterhin auf der Wunschliste des FC Arsenal. Der englische Meister soll den norwegischen Nationalspieler für eine mögliche Verpflichtung im Winter 2027 beobachten. Neue Berichte aus England haben die bereits seit mehreren Wochen kursierenden Transferspekulationen verstärkt. Allerdings gilt ein Wechsel während der laufenden Saison als schwierig. Leipzig hat den 21 Jahre alten Offensivspieler langfristig gebunden und sieht ihn als wichtigen Bestandteil seiner Mannschaft. Eine Einigung zwischen den Vereinen oder ein offizielles Angebot ist bislang nicht bestätigt.

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FC Arsenal soll Antonio Nusa intensiv beobachten

Den aktuellen Anlass liefert ein Bericht der britischen Zeitung The Sun vom 5. November 2026. Arsenal-Reporter Simon Collings schreibt darin, dass der Londoner Klub die Entwicklung von Antonio Nusa verfolge und den Spieler bereits beobachtet habe. Arsenal wolle seine Offensive im Januar verstärken und beschäftige sich deshalb mit verschiedenen Kandidaten. Nusa gehöre zu den möglichen Neuzugängen.

Allerdings bezeichnet der Bericht einen Wintertransfer als schwierig. RB Leipzig betrachte den Norweger als Schlüsselspieler und wolle ihn nicht während der Saison verkaufen. Außerdem stehe der Bundesligist finanziell nicht unter unmittelbarem Verkaufsdruck. Eine unabhängige Bestätigung für konkrete Verhandlungen zwischen Arsenal und Leipzig lag zunächst nicht vor.

Am 5. November griff auch Transferjournalist Mark Brus das Thema in seinem Newsletter The Daily Briefing auf. Nach seinen Informationen sei das Interesse der Londoner konkret. Arsenal traue sich demnach zu, den Flügelspieler für ungefähr 45 Millionen Pfund zu verpflichten. Das entspricht rund 54 Millionen Euro. Robin Bairner berichtete am 6. November für FootballTransfers ebenfalls über diese Summe und die angebliche Zuversicht des englischen Klubs.

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Gerüchte über einen Wechsel nach England sind nicht neu

Das Interesse des FC Arsenal an Nusa wurde bereits vor den jüngsten Veröffentlichungen thematisiert. Anfang Oktober hatte das englische Portal CaughtOffside unter Berufung auf Kontakte aus dem Beraterumfeld berichtet, dass Arsenal einen neuen Anlauf beim Leipziger Offensivspieler vorbereiten könnte. Der Beitrag vom 6. Oktober stammte von Ahad Shaukat. Schon im Sommer soll der Premier-League-Klub einen Transfer erwogen haben, ohne ihn umzusetzen.

Auch weitere englische Vereine wurden in den vergangenen Wochen mit Nusa in Verbindung gebracht. Dazu zählen unter anderem Newcastle United und Aston Villa. Ein Bericht von Football Insider vom 14. Oktober, verfasst von Pete O’Rourke, beschrieb ebenfalls ein mögliches Interesse an einem Wintertransfer. Demnach habe Leipzig allerdings keine Eile, seinen Spieler abzugeben.

Die jüngsten Meldungen sind damit keine erstmalige Enthüllung eines Arsenal-Interesses. Neu hinzugekommen sind vor allem weitere Einschätzungen zur möglichen Ablösesumme und zur Haltung der beteiligten Vereine. Ob Arsenal seine Überlegungen bereits in konkrete Verhandlungen überführt hat, blieb zunächst unklar.

Antonio Nusa steht bei RB Leipzig bis 2029 unter Vertrag

Antonio Nusa wurde am 17. April 2005 geboren und ist 21 Jahre alt. Der norwegische Nationalspieler steht seit August 2024 bei RB Leipzig unter Vertrag. Damals verpflichtete ihn der Bundesligist vom belgischen Club Brügge und stattete ihn mit einem Fünfjahresvertrag bis zum 30. Juni 2029 aus. Diese Vertragslaufzeit wurde bereits bei seiner Vorstellung offiziell bekannt gegeben.

Die genaue Ablösesumme veröffentlichte RB Leipzig bei der Verpflichtung nicht. Nach damaligen Informationen von Sky Sport lag die Sockelablöse zwischen 20 und 22,5 Millionen Euro. Auch der häufig genannte Betrag von rund 21 Millionen Euro bewegt sich innerhalb dieses Rahmens. Die Summe ist von den wesentlich höheren Beträgen zu unterscheiden, die inzwischen für einen möglichen Weiterverkauf diskutiert werden.

Nusa ist hauptsächlich auf der linken offensiven Außenbahn zu Hause. Er kann jedoch auch rechts oder zentral hinter den Angreifern eingesetzt werden. Seine Geschwindigkeit, seine technischen Fähigkeiten und sein Dribbling gehören zu den Eigenschaften, die Leipzig schon bei seiner Verpflichtung hervorhob. Die Vielseitigkeit eröffnet dem Trainer verschiedene Einsatzmöglichkeiten innerhalb der Offensive.

Leipziger Offensivspieler steigert seine Torbeteiligungen

Die sportliche Entwicklung des Norwegers liefert einen wesentlichen Hintergrund für das internationale Interesse. In der Bundesliga-Saison 2025/26 absolvierte Nusa nach den offiziellen Statistiken der Deutschen Fußball Liga 31 Spiele. Dabei erzielte er vier Tore und bereitete drei weitere Treffer vor.

In der laufenden Saison 2026/27 fiel seine Bilanz bis Anfang November deutlich besser aus. In den ersten acht Bundesligaspielen gelangen ihm vier Tore und sechs Vorlagen. Damit war er bereits nach acht Einsätzen an zehn Treffern unmittelbar beteiligt. RB Leipzig bezeichnete dies in seiner eigenen Vorschau auf den neunten Spieltag als Vereinsbestwert für diesen Saisonzeitpunkt.

Wettbewerbsübergreifend standen nach den ersten 14 Pflichtspielen sechs Tore und sieben Vorlagen zu Buche. Die Statistik umfasst Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League. Sie bezieht sich auf die Einsätze bis einschließlich 4. November 2026. Die bessere Ausbeute im Vergleich zur Vorsaison erklärt, weshalb Nusa bei der Bewertung möglicher Transfers eine größere Rolle spielt.

Auch Trainer Martín Demichelis äußerte sich positiv über seine Entwicklung. In einem jüngeren Vereinsbeitrag wurde der Argentinier mit den Worten zitiert: „Ich glaube, er hat den nächsten Schritt gemacht. Ich freue mich sehr für ihn.“ Eine Ankündigung eines möglichen Verkaufs war mit dieser Aussage nicht verbunden.

Leipzigs Kaderplanung erschwert einen Winterwechsel

Für RB Leipzig würde ein Verkauf von Nusa während der laufenden Saison den Verlust eines wichtigen Offensivspielers bedeuten. Der Verein hatte bereits im August 2026 Yan Diomande an Real Madrid abgegeben. Der Wechsel wurde am 6. August von beiden Klubs offiziell bestätigt. Nusa übernahm anschließend eine noch größere Rolle im Leipziger Angriff.

Der langfristige Vertrag gibt Leipzig zugleich eine vergleichsweise starke Position für mögliche Ablöseverhandlungen. Die im Umfeld des Spielers genannten Beträge unterscheiden sich allerdings erheblich. Während The Daily Briefing etwa 54 Millionen Euro ins Gespräch brachte, wurden in anderen Veröffentlichungen Forderungen zwischen 60 und 90 Millionen Euro diskutiert. Eine offiziell bestätigte Ablöseforderung von RB Leipzig liegt nicht vor.

Transferexperte Fabrizio Romano äußerte sich am 6. November zurückhaltend zu einem möglichen Winterwechsel. Nach seiner Einschätzung wäre ein Abschied im Januar schwierig und könnte nur durch ein außergewöhnlich hohes Angebot wahrscheinlicher werden. Für das Jahr 2027 insgesamt hielt Romano eine Transferentwicklung dagegen für durchaus möglich. Dabei handelte es sich um seine Einschätzung, nicht um eine offizielle Erklärung der Leipziger Vereinsführung.

Arsenal prüft offenbar weitere Optionen für die Offensive

Der FC Arsenal hat seinen Kader bereits im Sommer 2026 verändert. Mit Christos Tzolis verpflichteten die Londoner einen offensiven Außenspieler vom Club Brügge. Der Transfer wurde vom Verein offiziell bestätigt. Nach Informationen der Sun sucht Trainer Mikel Arteta dennoch zusätzliche Möglichkeiten für die Offensive. Vor allem die Besetzung der Außenbahnen spielt bei den Überlegungen eine Rolle.

Nusa könnte mit seinem bevorzugten Einsatz auf der linken Seite in dieses Anforderungsprofil passen. Allerdings gibt es bislang keine offizielle Erklärung von Arteta, in der er eine Verpflichtung des Norwegers ankündigt. Auch eine Entscheidung des Spielers über seine sportliche Zukunft ist nicht bekannt.

Ob Antonio Nusa zu Arsenal wechseln könnte, bleibt deshalb offen. Fest steht, dass er bei RB Leipzig bis 2029 unter Vertrag steht und in der laufenden Saison sportlich eine wichtige Rolle spielt. Das Interesse aus England wird inzwischen von mehreren Veröffentlichungen beschrieben, doch die behauptete Zuversicht hinsichtlich eines Wintertransfers ist nicht durch eine Vereinbarung zwischen den Klubs gedeckt. Eine offizielle Bestätigung für einen bevorstehenden Wechsel liegt nicht vor.

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