
Ein Auto ist in der Nacht zu Samstag in das Auricher Hafenbecken geraten. Der Fahrer konnte sich nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Aurich selbst aus dem Fahrzeug befreien und wurde anschließend von Ersthelfern dabei unterstützt, wieder an Land zu gelangen. Zwei Augenzeugen wollten demnach bereits ins Wasser springen, als der Mann das Fahrzeug schon eigenständig verlassen hatte. Die Feuerwehr rückte anschließend zum Hafen aus, um die Bergung des beinahe vollständig versunkenen Wagens einzuleiten.
Der Wagen befand sich nach Angaben der Feuerwehr einige Meter von der Uferkante entfernt im Hafenbecken und war nahezu vollständig versunken. Hinweise darauf, dass Betriebsstoffe in die Umgebung gelangten, gab es zunächst nicht. Deshalb musste die Feuerwehr keine Ölsperren auslegen. Neben den Einsatzkräften der Feuerwehr waren auch Rettungsdienst und Polizei vor Ort. Angaben dazu, wie das Auto in das Hafenbecken geraten konnte, machte die Feuerwehr zunächst nicht.
Für die Bergung des Fahrzeugs forderte die Feuerwehr die DLRG-Ortsgruppe Aurich an. Ein Taucher ging in das Hafenbecken und befestigte eine Halterung am versunkenen Auto. Anschließend konnte der Wagen mit dem Kran eines Abschleppfahrzeugs aus dem Wasser gehoben werden. Gut eine Stunde nach dem Eintreffen der Feuerwehr war die Fahrzeugbergung im Hafen Aurich abgeschlossen.
Auch die Polizei war während des Einsatzes vor Ort. Ob sie die genaue Unfallursache weiter prüft, geht aus der Mitteilung der Feuerwehr nicht hervor. Gesichert ist bislang, dass der Fahrer das Auto selbst verlassen konnte und dass nach erster Einschätzung keine Betriebsstoffe ausgetreten sind. Der Einsatz im Auricher Hafen endete nach erfolgreicher Bergung des Fahrzeugs.
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