
Beim Deutschen Filmpreis 2026 ist „Das Kanu des Manitu“ als besucherstärkster Film ausgezeichnet worden. Die Lola ging an den Film von Michael Bully Herbig, der nach Angaben von Constantin Film mehr als fünf Millionen Kinotickets verkauft hat. Damit war „Das Kanu des Manitu“ der besucherstärkste Film des Jahres 2025 in Deutschland. Die Lolas wurden am Freitagabend in Berlin verliehen. Die Auszeichnung in dieser Kategorie war bereits am 4. Mai 2026 bei einem Special Screening im Münchner ARRI Kino übergeben worden.
Michael Bully Herbig nahm den Preis gemeinsam mit Christian Tramitz und Rick Kavanian entgegen. Nach Angaben von Constantin Film wurde die Auszeichnung für den besucherstärksten Film erstmals vor Kinopublikum vergeben. Die Kategorie würdigt nicht die künstlerische Juryentscheidung, sondern den Publikumserfolg im Kino. Für „Das Kanu des Manitu“ steht damit vor allem die enorme Reichweite an den deutschen Kinokassen im Mittelpunkt.
Mit mehr als fünf Millionen verkauften Kinotickets erreichte „Das Kanu des Manitu“ nach Angaben des Verleihs den Spitzenplatz unter den Filmen des Kinojahres 2025 in Deutschland. Die Auszeichnung beim Deutschen Filmpreis 2026 macht den Erfolg nun auch im Rahmen der Lola sichtbar. Für Herbig, Tramitz und Kavanian knüpft der Film damit an die große Bekanntheit der Manitu-Filmwelt an, ohne dass der Preis selbst eine inhaltliche Bewertung des Films darstellt.
Eine weitere Auszeichnung mit Beteiligung von Constantin Film ging an „Momo“. Michael Wortmann und Frank Schlegel erhielten die Lola für die besten visuellen Effekte. Der Film ist eine Neuverfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Michael Ende und entstand als Co-Produktion von Rat Pack Filmproduktion, Westside Filmproduktion und Constantin Film. Damit wurde neben dem Publikumserfolg von „Das Kanu des Manitu“ auch eine technische Leistung aus dem Filmbereich ausgezeichnet.
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