500.000 Euro Schaden nach Unfall auf der B20 bei Ascha

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Ein umgekippter Autotransporter hat am Donnerstagnachmittag für eine stundenlange Vollsperrung der Bundesstraße 20 bei Ascha im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen gesorgt. Der Fahrer des Lastwagens wurde leicht verletzt. Nach Angaben der Polizei entstand ein Sachschaden von rund 500.000 Euro. Zwei der transportierten Fahrzeuge stürzten bei dem Unfall vom Transporter. Die B20 konnte erst am Abend wieder vollständig freigegeben werden.

Autotransporter gerät bei Ascha von der B20 ab

Der Unfall auf der B20 bei Ascha ereignete sich am Donnerstag, 1. Oktober 2026, gegen 15.25 Uhr. Der Autotransporter war aus Richtung Cham kommend in Richtung Straubing unterwegs. Nach Angaben der Polizeiinspektion Bogen geriet das Fahrzeug aus gesundheitlichen Gründen des Fahrers nach links von der Fahrbahn ab und fuhr in die Böschung. Anschließend kippte der Transporter um.

Auf dem Lastwagen befanden sich insgesamt fünf Fahrzeuge. Zwei davon lösten sich beim Unfall vom Transporter und stürzten herunter. Weitere Fahrzeuge sowie der Lastwagen selbst wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Die Polizei bezifferte den entstandenen Gesamtschaden vorläufig auf etwa 500.000 Euro.

Hinweise darauf, dass weitere Verkehrsteilnehmer unmittelbar an dem Unfall beteiligt waren, gab es zunächst nicht. Auch eine Kollision mit einem entgegenkommenden Fahrzeug wurde nicht bekannt.

Fahrer leicht verletzt und von Feuerwehr befreit

Der Fahrer des Autotransporters wurde durch den Unfall leicht verletzt. Nach Angaben aus dem Einsatzgeschehen war er zunächst im Fahrzeug eingeschlossen. Einsatzkräfte der Feuerwehr Mitterfels befreiten ihn aus dem Lastwagen. Neben der Feuerwehr Mitterfels waren auch Kräfte aus Ascha und Steinach an der Unfallstelle im Einsatz.

Schwere oder lebensgefährliche Verletzungen wurden nicht gemeldet. Weitere Verletzte waren nach den vorliegenden Angaben ebenfalls nicht zu beklagen.

Der von der Polizei genannte gesundheitliche Grund für das Abkommen von der Fahrbahn wurde zunächst nicht näher konkretisiert. Weitere persönliche oder medizinische Einzelheiten sind für den Unfallhergang nicht erforderlich und wurden nicht veröffentlicht.

B20 für Bergungsarbeiten vollständig gesperrt

Nach dem Unfall musste die B20 im Bereich Ascha in beide Fahrtrichtungen vollständig gesperrt werden. Grund waren insbesondere die umfangreichen Bergungsarbeiten an dem umgestürzten Autotransporter und den heruntergefallenen Fahrzeugen.

Der Verkehr wurde während der Sperrung über Mitterfels umgeleitet. Bereits am späten Nachmittag war absehbar, dass die Arbeiten längere Zeit in Anspruch nehmen würden. Gegen 17 Uhr bestand die Vollsperrung weiterhin. Erst gegen 22 Uhr konnte die Bundesstraße wieder für den Verkehr freigegeben werden. Damit war die Strecke nach dem Unfall etwa sechseinhalb Stunden lang erheblich beeinträchtigt.

Die Dauer der Sperrung erklärt sich durch die Lage des schweren Transportfahrzeugs und die notwendige Bergung seiner Ladung. Konkrete Angaben zu möglichen Schäden an der Fahrbahn oder zu zusätzlichen Reparaturarbeiten wurden zunächst nicht veröffentlicht.

Hoher Sachschaden durch Lastwagen und Fahrzeugladung

Mit rund 500.000 Euro fällt die vorläufige Schadensbilanz ungewöhnlich hoch aus. In diese Schätzung fließen nach den Polizeiangaben die Schäden am Autotransporter und an den geladenen Fahrzeugen ein. Bei den fünf transportierten Autos handelte es sich nach übereinstimmenden regionalen Angaben um Fahrzeuge eines japanischen Herstellers. Zwei davon fielen unmittelbar beim Umkippen des Transporters von der Ladefläche.

Ob sich die erste Schadensschätzung nach einer technischen Begutachtung noch verändert, war zunächst nicht bekannt. Bei Verkehrsunfällen handelt es sich bei den unmittelbar nach einem Einsatz genannten Summen regelmäßig um vorläufige Schätzungen.

B20 verbindet Cham mit Straubing und Niederbayern

Die Bundesstraße 20 ist eine wichtige Nord-Süd-Verbindung im Osten Bayerns. Im Raum Ascha verbindet sie unter anderem den Landkreis Cham mit dem Landkreis Straubing-Bogen und dem Großraum Straubing. Eine vollständige Sperrung wirkt sich deshalb nicht nur auf den örtlichen Verkehr aus, sondern auch auf überregionale Verbindungen zwischen der Oberpfalz und Niederbayern.

Nach Abschluss der Bergungsarbeiten wurde die Strecke am Donnerstagabend wieder freigegeben. Hinweise auf weitere Einschränkungen am Freitagmorgen lagen nicht vor. Die Polizei hatte den Unfallhergang bereits am Donnerstag mit dem Abkommen des Autotransporters von der Fahrbahn beschrieben.

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