B36 bei Durmersheim: Nächste Vollsperrung beginnt am Montag

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Auf der B36 zwischen Karlsruhe und Rastatt steht eine weitere Änderung der Verkehrsführung bevor. Im Landkreis Rastatt verlagert sich die Baustelle bei Durmersheim in den nächsten Abschnitt. Ab Montag, 26. Oktober 2026, soll die Bundesstraße zwischen den Anschlussstellen Durmersheim-Süd und Durmersheim-Nord in beiden Fahrtrichtungen vollständig gesperrt sein. Die Arbeiten dauern voraussichtlich drei Wochen. Für Autofahrer gelten weiterhin großräumige Umleitungen, während einzelne Auf- und Abfahrten geöffnet bleiben.

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Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat die bevorstehende Umstellung am Freitag, 23. Oktober, angekündigt. Die Bauarbeiten auf der B36 bei Durmersheim laufen bereits seit dem 12. Oktober. Nun wird die Baustelle weiter nach Norden verlagert. Die Verkehrssicherung für den neuen Abschnitt wird über das Wochenende eingerichtet.

B36-Vollsperrung zwischen Durmersheim-Süd und Durmersheim-Nord

Die neue Sperrung betrifft den Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Durmersheim-Süd und Durmersheim-Nord. Eine Durchfahrt auf der B36 ist dort während der zweiten Bauphase weder in Richtung Karlsruhe noch in Richtung Rastatt möglich.

Bereits am Freitag, 23. Oktober, beginnt der Umbau der Verkehrssicherung. Die Arbeiten an der Verkehrsführung sollen über das Wochenende stattfinden. Nach den Planungen des Regierungspräsidiums treten die neuen Sperrungen und Umleitungen bis Montagmorgen, 26. Oktober, in Kraft.

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Eine genaue Uhrzeit nennt die Behörde nicht. Damit ist auch nicht festgelegt, zu welchem Zeitpunkt innerhalb des Wochenendes die bisherige Verkehrsführung vollständig durch die neue Regelung ersetzt wird.

Für den zweiten Bauabschnitt sind ungefähr drei Wochen vorgesehen. Die nächste Umstellung soll nach derzeitigem Planungsstand Mitte November erfolgen. Ein verbindlicher Termin für die Wiederfreigabe des betroffenen Streckenabschnitts wurde nicht genannt.

Anschlussstelle Durmersheim-Mitte wird vollständig gesperrt

Mit dem Wechsel in den zweiten Bauabschnitt ändern sich auch die nutzbaren Anschlussstellen. Besonders betroffen ist Durmersheim-Mitte. Diese Anschlussstelle wird vollständig gesperrt, weil dort ebenfalls Sanierungsarbeiten stattfinden.

Die beiden benachbarten Anschlussstellen bleiben dagegen teilweise erreichbar.

An der Anschlussstelle Durmersheim-Süd können Autofahrer weiterhin in Richtung Süden nach Rastatt auf die B36 auffahren. Auch die Abfahrt für Fahrzeuge, die aus südlicher Richtung kommen, bleibt möglich.

An der Anschlussstelle Durmersheim-Nord ist die Auffahrt in Richtung Norden nach Karlsruhe weiterhin geöffnet. Gleiches gilt für die Abfahrt aus nördlicher Richtung.

Damit bleiben bestimmte Verkehrsverbindungen über die beiden Anschlussstellen erhalten. Die eigentliche Bundesstraße ist zwischen Durmersheim-Süd und Durmersheim-Nord jedoch vollständig gesperrt.

Großräumige Umleitung über die B3 und L605

Für den überregionalen Verkehr zwischen Rastatt und Karlsruhe bleibt die bereits eingerichtete Umleitung bestehen. Sie führt den Durchgangsverkehr frühzeitig von der gesperrten B36 weg.

Wer aus Richtung Rastatt nach Karlsruhe unterwegs ist, wird über die B3 in Richtung Neumalsch und Ettlingen geführt. Anschließend verläuft die Umleitungsstrecke über die Landesstraße L605 in Richtung Rheinhafen.

Für Fahrzeuge aus Richtung Karlsruhe nach Rastatt gilt die entsprechende Verbindung in entgegengesetzter Richtung. Sie führt über die L605 und die B3 durch den Raum Ettlingen und Neumalsch weiter nach Süden.

Auf die Einschränkungen wird nach Angaben des Regierungspräsidiums bereits vor Erreichen der Baustelle hingewiesen. Entsprechende Hinweise sind unter anderem im Raum Rastatt sowie auf der B10 vorgesehen.

Die überregionale Umleitung verändert sich gegenüber dem ersten Bauabschnitt nicht.

Regionale Umleitung führt über die L608

Für den regionalen Verkehr gilt mit Beginn des zweiten Bauabschnitts eine angepasste Verkehrsführung.

Aus Richtung Rastatt kommende Fahrzeuge werden an der Anschlussstelle Durmersheim-Süd über die L608 zur B3 bei Neumalsch umgeleitet. Von dort führt die vorgesehene Strecke weiter in Richtung Ettlingen.

Über den Bereich Rheinstetten-Silberstreifen besteht anschließend die Möglichkeit, wieder auf die B36 aufzufahren. Die regionale Umleitung ist auch für die entgegengesetzte Fahrtrichtung vorgesehen.

Damit stehen für Fahrten zwischen Rastatt, Bietigheim, Durmersheim und den nördlich gelegenen Gebieten weiterhin Verbindungen über das nachgeordnete Straßennetz zur Verfügung.

Konkrete zusätzliche Fahrzeiten oder eine bezifferte Stauprognose hat das Regierungspräsidium nicht veröffentlicht. Auch besondere Umleitungsnummern werden in der Mitteilung vom 23. Oktober nicht genannt.

Fahrbahnsanierung auf insgesamt 4,9 Kilometern

Hintergrund der Einschränkungen ist die Erneuerung der Fahrbahndecke auf einem rund 4,9 Kilometer langen Abschnitt der B36.

Der gesamte Baustellenbereich beginnt an der Anschlussstelle Bietigheim-Nord und reicht bis zur Anschlussstelle Durmersheim-Nord an der Einmündung der Kreisstraße K3723.

Die Arbeiten haben am 12. Oktober begonnen. Für den ersten Bauabschnitt war die Bundesstraße südlich von Durmersheim bereits vollständig gesperrt. Dieser Abschnitt sollte ungefähr zwei Wochen in Anspruch nehmen.

Mit der neuen Verkehrsführung verlagert sich der Schwerpunkt der Sanierung weiter nach Norden. Auch die Rampen der Anschlussstellen Durmersheim-Süd und Durmersheim-Mitte gehören zur Gesamtmaßnahme.

Bereits bei der Ankündigung im September hatte das Regierungspräsidium die geringe Fahrbahnbreite als Grund dafür genannt, dass die Arbeiten nicht bei laufendem Verkehr durchgeführt werden können.

Die gesamte Sanierung ist nach den Mitteilungen vom Oktober in vier Bauabschnitte gegliedert. Insgesamt rechnet die Behörde mit einer Bauzeit von ungefähr acht Wochen.

Die tatsächliche Dauer hängt allerdings auch von den Wetterbedingungen ab. Insbesondere die Asphaltarbeiten sind witterungsabhängig, weshalb sich einzelne Termine verschieben können.

B36 wurde bereits bei Rheinstetten saniert

Die aktuelle Maßnahme schließt an umfangreiche Arbeiten auf der B36 bei Rheinstetten an.

Dort hatte das Regierungspräsidium am 1. Juni 2026 mit einer Fahrbahnsanierung begonnen. Dabei wurde der Straßenaufbau erneuert und ein lärmmindernder offenporiger Asphalt eingebaut. Zusätzlich gehörte der Kreuzungsbereich Merkurstraße/Bashaide zu den Arbeiten.

Der Abschluss dieser Maßnahme war für Ende September vorgesehen. Anschließend folgte die Sanierung des weiter südlich gelegenen Abschnitts zwischen Durmersheim und Bietigheim.

Damit ist die B36 im Raum Karlsruhe und Rastatt innerhalb weniger Monate von mehreren aufeinanderfolgenden Straßenbaumaßnahmen betroffen. Die aktuelle Vollsperrung gehört zu der seit Oktober laufenden Erneuerung südlich von Rheinstetten.

Dritter Bauabschnitt soll Mitte November folgen

Nach dem voraussichtlich dreiwöchigen zweiten Bauabschnitt ist eine weitere Verlagerung der Baustelle vorgesehen.

Ab Mitte November soll der Schwerpunkt der Arbeiten in den Bereich der Anschlussstelle Durmersheim-Nord wechseln. Dort ist die Erneuerung der Fahrbahndecke in Fahrtrichtung Rastatt geplant.

Anders als in den beiden ersten Bauphasen soll der Verkehr auf der B36 während dieses dritten Abschnitts grundsätzlich aufrechterhalten werden.

Wie die Verkehrsführung dafür genau aussehen wird, hat das Regierungspräsidium noch nicht festgelegt. Die Einzelheiten sollen vor dem nächsten Wechsel veröffentlicht werden.

Für die gesamte Sanierung bleibt die ursprünglich angekündigte Bauzeit von ungefähr acht Wochen maßgeblich. Ein verbindliches Datum, ab dem der gesamte Abschnitt zwischen Bietigheim-Nord und Durmersheim-Nord wieder ohne Einschränkungen befahrbar sein wird, liegt bislang nicht vor.

Keine konkreten Änderungen für Bus und Bahn angekündigt

Für den öffentlichen Nahverkehr liegen im Zusammenhang mit der neuen B36-Sperrung zunächst keine gesonderten behördlichen Angaben vor.

Insbesondere wurden keine konkreten Ausfälle von Buslinien, verlegten Haltestellen oder Einschränkungen des Bahnverkehrs durch die Straßenbaumaßnahme angekündigt. Daraus lässt sich allerdings nicht ableiten, dass sämtliche Verbindungen unverändert verkehren.

Fahrgäste können ihre jeweiligen Verbindungen über die Fahrplanauskunft des Karlsruher Verkehrsverbunds überprüfen.

Für den Straßenverkehr verweist das Regierungspräsidium Karlsruhe auf das Informationsangebot VerkehrsInfo BW und die zugehörige App. Dort sind aktuelle Verkehrsinformationen und Baustellen in Baden-Württemberg abrufbar.

Die Behörde bittet Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Einschränkungen. Besonders wichtig bleibt während der kommenden Wochen, die jeweils ausgeschilderten Umleitungen und die unterschiedlichen Öffnungen der Anschlussstellen zu beachten.

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