B39a wird voll gesperrt

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Am Autobahnzubringer B39a zwischen Weinsberg und Ellhofen im Landkreis Heilbronn steht eine mehrwöchige Vollsperrung bevor. Von Montag, 2. November, bis voraussichtlich Dienstag, 24. November 2026, werden der neue Kreisverkehr und die angrenzende Querspange vollständig für den Verkehr gesperrt. Grund sind die abschließenden Arbeiten an dem seit Mai laufenden Straßenbauprojekt. Gleichzeitig kommt es an der nahe gelegenen Autobahnanschlussstelle Weinsberg/Ellhofen zu weiteren Einschränkungen. Dort sollen einzelne Verbindungen zur A81 bis Anfang Dezember geschlossen bleiben.

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B39a und Querspange werden vollständig gesperrt

Die Vollsperrung betrifft den Knotenpunkt der B39a mit der Querspange zwischen Weinsberg, Ellhofen und Lehrensteinsfeld. Nach Angaben der Gemeinde Lehrensteinsfeld wird die B39a vom Anschluss an die Bundesstraße 39 bis zur Autobahn abschließend asphaltiert. Auch die angrenzenden Anschlussbereiche gehören zu den vorgesehenen Arbeiten.

Zusätzlich wird die Querspange zwischen Lehrensteinsfeld und Ellhofen vollständig gesperrt. Sie erhält im Zuge der abschließenden Bauphase ebenfalls ihre endgültige Asphaltdeckschicht. Der neu errichtete Kreisverkehr kann während dieser Arbeiten nicht befahren werden.

Die Einschränkungen gelten für beide Fahrtrichtungen. Anders als in vorherigen Bauphasen bleibt während der abschließenden Arbeiten auch keine der zuvor eingerichteten Fahrbeziehungen durch den Kreisverkehr geöffnet.

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Die Sperrung beginnt am Montag, 2. November 2026. Eine konkrete Uhrzeit für den Beginn wurde in der Mitteilung der Gemeinde Ellhofen vom 27. Oktober nicht angegeben. Die Freigabe ist für den Nachmittag des 24. November vorgesehen. Voraussetzung ist, dass die Arbeiten planmäßig abgeschlossen werden können.

Asphaltarbeiten und Beschilderung zum Abschluss

Der Neubau des Kreisverkehrs begann am 11. Mai 2026. Verantwortlich für die Gemeinschaftsmaßnahme sind der Gemeindeverwaltungsverband Raum Weinsberg und das Regierungspräsidium Stuttgart.

Mit dem Umbau soll der Verkehr an dem Knotenpunkt künftig besser abgewickelt werden. Vorgesehen ist unter anderem eine zusätzliche Rechtsabbiegespur für Fahrzeuge, die von der Autobahn kommen. Außerdem erhält der Kreisverkehr eine Überfahrt für Schwerlasttransporte. Ein weiterer Anschlussarm ist für eine mögliche spätere Erschließung eines Gewerbegebiets vorbereitet.

Die jetzt anstehende Bauphase umfasst die Fertigstellung der Fahrbahnen, das Aufbringen der Markierungen und die abschließende Beschilderung. Danach sollen die provisorischen Verkehrsführungen und die Einrichtungen zur Baustellenabsicherung entfernt werden.

Die Gemeinden Ellhofen und Lehrensteinsfeld hatten während des laufenden Projekts außerdem beschlossen, die Querspange grundhaft zu sanieren. Die zusätzlichen Arbeiten wurden in den Bauablauf integriert, um eine spätere eigenständige Vollsperrung dieser Verbindung zu vermeiden.

A81-Anschlussstelle bleibt länger eingeschränkt

Parallel zur Vollsperrung der B39a führt die Autobahn GmbH weitere Straßenbauarbeiten an der Anschlussstelle Weinsberg/Ellhofen durch. Diese gehören zur Fahrbahndeckenerneuerung auf der A81 und sind von dem Kreisverkehrsprojekt zu unterscheiden.

Nach der Mitteilung der Gemeinde Ellhofen vom 27. Oktober wird die Abfahrt von der A81 aus Richtung Stuttgart ab Sonntag, 1. November, gesperrt. Ebenfalls betroffen ist die Auffahrt in Richtung Autobahnkreuz Weinsberg, von dem aus die Verbindung zur A6 besteht.

Für diese Einschränkungen wird der 2. Dezember 2026 als voraussichtlicher Endtermin genannt. Damit dauert die Sperrung der betroffenen Autobahnverbindungen länger als die Arbeiten am Kreisverkehr.

Die Sperrungen beziehen sich auf die genannten Anschlussrampen. Eine vollständige Sperrung der A81 zwischen Untergruppenbach und dem Autobahnkreuz Weinsberg ist damit nicht verbunden.

Für Autofahrer sind die unterschiedlichen Freigabetermine wichtig. Selbst wenn die B39a und die Querspange am 24. November wieder befahrbar sind, können die gesperrten Verbindungen zur Autobahn noch nicht uneingeschränkt genutzt werden.

Umleitungen über andere Autobahnanschlüsse

Während der Vollsperrung werden die betroffenen Verkehrsströme über ausgeschilderte Umleitungen geführt. Die Gemeinde Lehrensteinsfeld empfiehlt für Fahrten zur Autobahn, auf andere Anschlussstellen auszuweichen.

Als Alternativen nennt die Kommune die Anschlussstellen Heilbronn/Untergruppenbach, Neckarsulm und Schwabbach. Welche Verbindung geeignet ist, hängt vom jeweiligen Ausgangspunkt und der Fahrtrichtung ab.

Bereits während der vorherigen Bauphase war die direkte Verbindung von der B39 zur Autobahn über den betroffenen Abschnitt der B39a nicht möglich. Für diese Phase wurde unter anderem eine Ausweichroute über Lehrensteinsfeld und Unterheinriet zur Anschlussstelle Untergruppenbach genannt.

Für die ab 2. November geltende vollständige Sperrung verweisen die Gemeinden ausdrücklich auf die örtliche Umleitungsbeschilderung. Eine gesonderte vollständige Straßenliste mit allen Abbiegebeziehungen und Kilometerangaben wurde in den aktuellen kommunalen Mitteilungen nicht veröffentlicht.

Die Gemeinde Lehrensteinsfeld empfiehlt, für Fahrten im betroffenen Bereich zusätzliche Zeit einzuplanen. Konkrete Prognosen zu Stauzeiten oder zusätzlichen Fahrminuten wurden nicht genannt.

Busverkehr und Bahnverbindungen

Für die Vollsperrung der B39a ab dem 2. November wurden zunächst keine eigenständigen Fahrplanänderungen für bestimmte Buslinien veröffentlicht.

Im angrenzenden Gebiet bestehen allerdings bereits Einschränkungen. Nach Angaben des Heilbronner Hohenloher Haller Nahverkehrs kann die Buslinie 632 zwischen Ellhofen und Lehrensteinsfeld die Haltestelle Neuwiesen in Lehrensteinsfeld wegen Bauarbeiten nicht bedienen. Als Alternative wird die Haltestelle Wehrturm genannt. Der veröffentlichte Zeitraum reicht vom 14. September bis zum 23. Dezember 2026.

Unabhängig von den Straßenbauarbeiten am Kreisverkehr gibt es außerdem Einschränkungen auf der Schiene. Wegen Arbeiten der DB InfraGO entfallen auf der Stadtbahnlinie S4 zwischen Weinsberg und Öhringen-Cappel vom 24. Oktober bis zum 7. November die regulären Fahrten. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet.

Auch die Linien RE80 und RB83 sind im Zeitraum bis Anfang November von eigenständigen Bauarbeiten auf der Hohenlohebahn betroffen. Für die ausfallenden Verbindungen ist ebenfalls Ersatzverkehr vorgesehen.

Ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen diesen Schienenersatzverkehren und der Vollsperrung des Kreisverkehrs ist nicht angegeben.

Freigabe für 24. November vorgesehen

Mit der letzten Bauphase soll das im Mai begonnene Kreisverkehrsprojekt abgeschlossen werden. Der neue Knotenpunkt soll künftig den Verkehrsfluss verbessern und insbesondere die Rückstaus auf der Querspange reduzieren.

Nach der aktuellen Planung sollen der Kreisverkehr, die B39a und die angrenzenden Straßen am Dienstagnachmittag, 24. November 2026, wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Gemeinde Lehrensteinsfeld weist darauf hin, dass dieser Termin vom Wetter und vom planmäßigen Abschluss der Arbeiten abhängt.

Für die betroffenen Verbindungen an der A81-Anschlussstelle Weinsberg/Ellhofen gilt dagegen weiterhin der 2. Dezember als voraussichtlicher Abschluss der zusätzlichen Sperrungen.

Damit sind für den Verkehr im Raum Weinsberg zwei unterschiedliche Termine maßgeblich: der 24. November für die geplante Freigabe des Kreisverkehrs und der Anfang Dezember für das Ende der zusätzlichen Einschränkungen an der Autobahnanschlussstelle.

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