
Ein tödlicher Unfall auf der B57 in Kalkar hat am Dienstag, 27. Oktober 2026, das Leben eines 39 Jahre alten Fußgängers gefordert. Der Mann aus Bedburg-Hau wurde am Vormittag von einem Lastwagen erfasst. Nach Angaben der Kreispolizeibehörde Kleve starb er noch am Unfallort. Die Bundesstraße war nach dem Zusammenstoß für mehrere Stunden gesperrt und wurde am frühen Nachmittag wieder freigegeben.
Der Verkehrsunfall ereignete sich gegen 10.25 Uhr auf der Klever Straße, die in diesem Bereich zur Bundesstraße 57 gehört. Als Unfallstelle bezeichnete die Polizei den Abschnitt zwischen dem Alleenradweg und der Tiller Straße.
Beteiligt waren eine Lastwagenzugmaschine mit Auflieger und ein 39-jähriger Fußgänger aus Bedburg-Hau. Der Zusammenstoß ereignete sich auf der Fahrbahn der Bundesstraße. Der Fußgänger erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Die B57 verbindet mehrere Städte am Niederrhein und führt im Bereich Kalkar über die Klever Straße. Der Unfall ereignete sich im nördlichen Bereich der Stadt, unweit der Gemeinde Bedburg-Hau.
Die genauen Umstände des Zusammenstoßes blieben zunächst ungeklärt. Zur Unfallursache machte die Kreispolizeibehörde Kleve in ihrer Mitteilung vom Dienstagnachmittag keine näheren Angaben.
Die Kreispolizeibehörde Kleve bestätigte den Tod des Fußgängers am Dienstag um 16.22 Uhr. Demnach war der Mann bereits am Unfallort seinen Verletzungen erlegen.
In der ersten Polizeimeldung vom Vormittag war zunächst lediglich von einem Verkehrsunfall auf der B57 und einer vollständigen Straßensperrung die Rede gewesen. Zudem befand sich ein Rettungshubschrauber im Einsatz.
Der 39-Jährige wohnte nach Angaben der Polizei in Bedburg-Hau. Die Gemeinde liegt unmittelbar nordwestlich von Kalkar im Kreis Kleve. Weitere Angaben zu seiner Person machte die Polizei nicht.
Auch über mögliche Verletzungen anderer Unfallbeteiligter enthielt die Mitteilung zunächst keine näheren Informationen.
Unmittelbar nach dem Unfall wurde die Klever Straße zwischen der Berk’schen Straße und der Tiller Straße vollständig gesperrt. Die Polizei informierte um 10.53 Uhr über die Verkehrsbehinderung und bat ortskundige Autofahrer, den betroffenen Bereich weiträumig zu umfahren.
Die Sperrung umfasste einen längeren Abschnitt der Bundesstraße rund um die Unfallstelle. Eine konkrete Umleitungsstrecke wurde in der Polizeimeldung nicht genannt.
Für Autofahrer war die Verbindung durch Kalkar damit am Vormittag zeitweise unterbrochen. Der Verkehr konnte den gesperrten Abschnitt während des Einsatzes nicht passieren.
Um 14.20 Uhr veröffentlichte die Polizei eine weitere Mitteilung. Darin bestätigte sie, dass die Straßensperrung bereits um 14.05 Uhr aufgehoben worden war.
Die B57 war somit am frühen Dienstagnachmittag wieder für den Verkehr freigegeben. Die unfallbedingte Verkehrsbehinderung hatte mehrere Stunden angedauert.
Die Polizei bestätigte den Zusammenstoß zwischen dem schweren Lastwagen und dem Fußgänger auf der Fahrbahn der B57. Weitere Einzelheiten zum unmittelbaren Unfallablauf wurden zunächst nicht veröffentlicht.
Die polizeilich benannte Unfallstelle lag zwischen dem Alleenradweg und der Tiller Straße. Die Straßensperrung erstreckte sich dagegen von der Berk’schen Straße bis zur Tiller Straße.
Zum Unfallhergang und zur Ursache lagen am Dienstagnachmittag keine weiteren gesicherten Angaben vor. Auch eine abschließende Feststellung zur Verantwortlichkeit eines Unfallbeteiligten wurde nicht veröffentlicht.
Der tödliche Verkehrsunfall in Kalkar steht im Zusammenhang mit der bundesweiten Entwicklung schwerer Straßenverkehrsunfälle. Besonders für Menschen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, können Zusammenstöße mit motorisierten Fahrzeugen schwerwiegende Folgen haben.
Nach endgültigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes kamen im Jahr 2025 insgesamt 2.832 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen in Deutschland ums Leben. Das waren 62 Verkehrstote mehr als im Jahr 2024.
Innerhalb geschlossener Ortschaften starben 2025 insgesamt 960 Menschen im Straßenverkehr. Unter ihnen waren 317 Fußgänger und 285 Fahrradfahrer. Beide Gruppen machten zusammen rund 63 Prozent der innerorts tödlich Verunglückten aus.
Auch außerhalb von Ortschaften ereignen sich zahlreiche schwere Verkehrsunfälle. Laut Statistischem Bundesamt kamen 2025 rund 56 Prozent aller Verkehrstoten auf Landstraßen ums Leben. Insgesamt starben dort 1.580 Menschen.
Auf Autobahnen wurden im selben Jahr 292 Verkehrstote registriert. Innerhalb von Ortschaften lag der Anteil an allen Verkehrstoten bei 34 Prozent, auf Autobahnen bei zehn Prozent.
Insgesamt wurden 2025 rund 371.000 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt. Davon erlitten etwa 49.200 schwere Verletzungen. Die Zahl der Schwerverletzten erreichte damit den niedrigsten Stand seit Beginn der getrennten Erfassung schwerer und leichter Verletzungen im Jahr 1991.
Bei dem Unfall in Kalkar starb der 39-jährige Fußgänger noch am Dienstagvormittag. Die B57 wurde um 14.05 Uhr wieder freigegeben. Die genauen Hintergründe des tödlichen Zusammenstoßes blieben zunächst offen.
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