
In Wendessen, einem Ortsteil der niedersächsischen Stadt Wolfenbüttel, steht Anfang November eine Sperrung an der Bundesstraße 79 bevor. Wegen Erneuerungsarbeiten an den Bahngleisen kann der Bahnübergang ab Montag, 2. November 2026, nicht mehr mit Kraftfahrzeugen überquert werden. Die Einschränkung soll bis einschließlich Dienstag, 10. November, dauern. Nicht nur Autofahrer müssen eine andere Strecke nehmen. Auch mehrere Busfahrten werden umgeleitet, und Fahrgäste müssen sich auf verlegte oder ausfallende Haltestellen einstellen.
Der Bahnübergang in Wendessen wird wegen notwendiger Arbeiten an den dortigen Gleisen für den motorisierten Straßenverkehr gesperrt. Nach Angaben der Stadt Wolfenbüttel sollen die Erneuerungsarbeiten dazu beitragen, die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Bahninfrastruktur langfristig zu gewährleisten. Betroffen ist die Straßenquerung über die Gleise. Eine Sperrung der gesamten Bundesstraße 79 ist nicht angekündigt.
Der vorgesehene Zeitraum umfasst Montag, den 2. November, bis Dienstag, den 10. November 2026. Die Kraftverkehrsgesellschaft Braunschweig (KVG) nennt als Beginn für ihre betroffenen Busfahrten den Betriebsbeginn am Montag. Eine gesonderte Uhrzeit, zu der die Straße gesperrt oder am letzten Tag wieder geöffnet werden soll, ist nicht angegeben. Ebenso liegt keine veröffentlichte Kilometerangabe zur Länge des gesperrten Bereichs vor.
Für den Straßenverkehr wird eine weiträumige und ausgeschilderte Umleitung eingerichtet. Die Stadt bittet Verkehrsteilnehmer, den Bahnübergang während der Arbeiten großzügig zu umfahren und sich an der Beschilderung zu orientieren. Eine konkrete allgemeine Umleitungsroute für sämtliche Kraftfahrzeuge, einschließlich einer Streckenlänge, ist in den vorliegenden Mitteilungen nicht einzeln aufgeschlüsselt.
Deutlich beschrieben ist dagegen die Ersatzstrecke für die KVG-Busse. In Richtung Winnigstedt führt sie von Wolfenbüttel über die Leipziger Straße und die Ludwig-Richter-Straße zur Cranachstraße. Danach geht es über die Halberstädter Straße und die Neindorfer Straße weiter nach Klein Denkte, Wendessen und Groß Denkte. Busse in der Gegenrichtung nutzen dieselben Straßen in umgekehrter Reihenfolge. Diese Streckenführung gilt für die von der Sperrung betroffene Linie 710.
Die geänderte Route betrifft nicht nur den Weg durch den Ort, sondern auch die Orte, an denen Fahrgäste einsteigen können. Während der Bauphase folgt die Linie 710 nicht auf allen Abschnitten ihrer üblichen Linienführung. Die KVG hat deshalb zugleich Änderungen an den Haltestellen bekannt gegeben. Betroffen sind Halte in Wolfenbüttel sowie an der B79 in Wendessen.
Zusätzlich werden die Fahrten mit den Kennzeichnungen S53 und S59 umgeleitet. Sie fahren nach der Haltestelle Cranachschule über die Straße Im Kamp und die Neindorfer Straße. Anschließend verläuft ihre Route über Klein Denkte und Wendessen nach Groß Denkte. Danach werden die Fahrten entsprechend dem regulären Fahrplan fortgesetzt. Für diese Fahrten ist damit eine andere Umleitungsstrecke vorgesehen als für die allgemeine Linienführung der 710.
Besonders wichtig ist die Änderung an der Haltestelle Ecke Doktorkamp. Fahrgäste sollen stattdessen die Haltestelle Pestalozzistraße nutzen. Die Haltestelle Ginsterweg entfällt für den Zeitraum der Sperrung in beiden Fahrtrichtungen. Für sie nennt die KVG keine eigene Ersatzhaltestelle. Wer dort normalerweise ein- oder aussteigt, kann sich deshalb während der Baustelle nicht auf den gewohnten Halt verlassen.
Auch die Haltestelle Wendessen-Ort/B79 wird vorübergehend verlegt. Ihr Ersatzstandort befindet sich vor dem Kreuzungsbereich Klein Denkter Weg und Bundesstraße 79 in Wendessen. Die KVG führt beide betroffenen Haltepositionen an der B79 auf. Eine zusätzliche, davon abweichende Ersatzlage für eine der beiden Fahrtrichtungen ist nicht angegeben. Die Änderungen sind für den Zeitraum vom 2. bis 10. November angekündigt.
Anders als für Autos und Busse bleibt der Bahnübergang für Menschen zu Fuß und auf dem Fahrrad eingeschränkt nutzbar. Die Gleise dürfen in Zeitfenstern zwischen den Zugfahrten überquert werden. Vor Ort soll ein Bahnübergangsposten die sichere Querung gewährleisten. Eine jederzeit mögliche Passage ist damit nicht zugesagt. Wer den Übergang nutzt, muss die Regelung direkt an der Baustelle beachten.
Die Arbeiten betreffen einen Bahnübergang an der Strecke, auf der die Regionalbahn RB45 zwischen Braunschweig, Wolfenbüttel und Schöppenstedt verkehrt. Ob es durch die Erneuerungsarbeiten vom 2. bis 10. November zusätzlich zu Zugausfällen oder einem Schienenersatzverkehr kommt, geht aus den veröffentlichten Informationen zur Sperrung nicht hervor.
Für Fahrgäste sind vor allem die veränderten Haltestellen und die Umleitungen der Busse relevant. Die KVG stellt die Änderungen in ihren offiziellen Verkehrsmeldungen bereit. Für Autofahrer gilt während der Bauzeit die ausgeschilderte Umleitung vor Ort. Als letzter angekündigter Tag der Sperrung ist Dienstag, der 10. November 2026, vorgesehen. Eine genaue Uhrzeit für die Wiederfreigabe des Bahnübergangs wurde bislang nicht genannt.
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